Auf zu den bunten Häusern von Bosa
March 5 in Italy ⋅ 🌬 17 °C
Obschon direkt an der Uferstraße gelegen, war die Nacht überraschend ruhig und auch die durchgängige Beleuchtung des Großparkplatzes an der Marina störte nicht.
Gestärkt durch Müsli & Caffé Latte ging es dann, nach kurzer Abstimmung mit M&V, über die Ufernahe Straße gen Bosa - der Stadt der bunten Häuser.
Leider spielte heute jedoch das Wetter nicht mit, hielt sich mit den Regenschauern aber noch zurück. Demzufolge fielen die Ausblicke, Aussichten von der Küstenstraße ziemlich trist aus, bei Sonnenschein wäre die Strecke bestimmt eine Augenweide. So jedoch fielen die Fotostops immer recht kurz aus bis auf jenen wo es Geier zu sehen gab. Majestätisch schwebten 4 von ihnen über unseren Köpfen hinweg (leider zu weit entfernt für ein aussagekräftiges Foto), aber immerhin hatten wir das Glück die seltenen Vögel zu sehen. Nur wenige Kilometer weiter wollten wir eigentlich eine Wanderung unternehmen, aber irgendwie war das Wetter alles andere als einladend: stürmisch, der Himmel grau-in-grau und auch die Landschaft machte nicht gerade einen einladenden Eindruck und so wurde umdisponiert und wir fuhren direkt nach Bosa. Die beiden öffentlichen Wasserzapfstellen waren leider nicht in Betrieb und so ging’s gleich auf den Parkplatz gegenüber der Altstadt und über die neue Fußgängerbrücke.
Auf der Brücke wurden wir fast umgepustet, so stark blies der Wind. Erst nachdem wir in die engen Gassen der Altstadt eingetaucht waren, war von ihm nichts mehr zu spüren und so schlenderten wir durch die engen Gassen.
Interessanterweise war auch hier fast kein „Stadtleben“ zu spüren; abgesehen von einigen vereinzelten Baustellen waren die Geschäfte geschlossen und die Fensterläden vor den Wohnungen ebenso… irgendwie stellt man sich Italien anders vor: vitales Leben & Lärm auf den Straßen, Menschen die vor den Geschäften stehen und lebhaft diskutieren…. hier scheint es so als würden die Einheimischen noch im Winterschlaf liegen und sehnlichst auf den 1.April warten - wenn die Saison beginnt und die Temperaturen wieder erträglicher werden/sind.
Obschon - knapp 20 *C hatten wir heute auch ( wenn auch nur kurz) und der fehlende Wind machte den Aufstieg über die Treppen der Altstadt hinauf zur alten Zitadelle wieder zu einem (fast) schweißtreibend Unterfangen. Leider war diese aber noch geschlossen (Merke - Saison erst wieder ab April) , dafür wurden wir mit einer tollen Aussicht über die Stadt belohnt und etwas später, als wir die Treppen wieder hinab gestiegen waren, mit einem Cappuccino in einer kleinen Bar.
Da die Wanderung ja flach gefallen war, waren wir früh dran und so entschlossen wir uns Richtung Oristano zu fahren. Unterwegs legten wir noch einen kurzen Zwischenstop zum Wasser fassen ein und einen weiteren an einer Olivenöl-Mühle. Die Mühle war leider geschlossen, aber im Örtchen hatten Sie noch einen Shop! Praktischerweise gab es ausreichend Platz zum Parken direkt vor der Türe. In D-Land hätte wir wahrscheinlich gesagt: Hier parken…. Niemals, viel zu eng; in Italien - „Normalé“ 😊
Im Shop wurden uns dann die vier verschiedenen Öle erst einmal verbal vorgestellt (der freundliche Italiener gab sich alle Mühe leicht verständlich zu reden (auf Italienisch)… Aber zu 70% haben wir eher geraten, als verstanden). Das tat der Verköstigung jedoch keinen Abbruch, sprach der Geschmack der einzelnen Öle (Naturale, Frutale, BIO Extra Virgine und Bio DOP) doch für sich.
Nach der Verköstigung war klar - der BIO Extra V. würde es sein und so wechselten einige Flaschen ihren Besitzer.
Nachdem die Fl. bruchsicher verstaut waren ging es weiter gen Oristano. Ganz bis dort kamen wir aber nicht, haben wir doch einen super Stellplatz für heute Nacht direkt am Meer gefunden. Der Wind schüttelt zwar merklich an Dusty, aber die Ausdicht auf‘s Meer macht das wieder wett 👍Read more


























TravelerBosa war toll. Wir waren im August und es war angenehm leer, aber nicht ausgestorben.
Traveler
👍🏻
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Fast fotorealistisch👍🏻
TravelerJa die Malereien waren sehr "real" dargestellt !