• Erste Berührung und ein Roadtrip

    8 marzo, Tanzania ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einer wundervollen Nacht zum Klang eines monsunartigen Unwetters wachten wir ungestochen aber im Regen auf.
    Nun, ein bisschen Regen hat noch keinen echten Abenteurer abgehalten, also auf in den Jeep und los ging’s mit unserem Guide Daniel in den ersten Park mitten im Gebiet der Masai.

    Einen Masai erkennt man an drei Dingen, die er immer dabei hat. Eine Ziege, eine Kuh und einen Stab. Optional noch einen Esel.
    Dazu ein Tuch über der Schulter, gerader Gang und stolzes Gesicht.
    Sie leben noch recht ursprünglich aber mittlerweile mit Schulpflicht und Kirche im Dorf. Je nachdem, ob sie christlich sind oder nicht variiert die Anzahl der Ehefrauen. Bei Christen ist es eine und bei Nichtchristen so viele wie sie sich leisten können. In anderen Worten, die Anzahl der Ehefrauen richtet sich nach der Größe der Herde. Die Frauen wie die Männer haben rasierte Köpfe und die Kinder lachen und winken.
    Fotografiert werden sie nicht so gerne, also haben wir es gelassen. Bis auf den einen am Straßenrand, aber der ist mehr zufällig aufs Bild geraten.

    In den letzten Monaten herrschte hier im Norden Tansanias extreme Dürre, die Menschen und Tieren sehr zu schaffen gemacht hat. Die Kühe sind klapperdürr und viele fanden kein Gras mehr.

    Umso glücklicher sind alle (ebenfalls Menschen und Tiere), dass es in der vergangenen Woche wie verrückt geregnet hat. So ist also im Moment alles, was 4 Beine hat auf eben diesen und grast vergnügt vor sich hin.

    Wir grasen zwar nicht, aber machen uns auf auf eine abenteuerlichen Roadtrip durch den Tarangire Nationalpark (nächster Print) zu unsere Lodge des Abends.

    Also. Erst Wetter, dann Lodge😉

    Nach dem morgendlichen Regen brach der Himmel auf und wir hatten herrlichste Sonne. KeineKlagen an dieser Stelle. Aber…

    Alles ist grün! Grün!!! Nix Savanne und die Wüste lebt! Grün!!! Das Gras ist so hoch, dass man keine Löwen sieht, der Boden matschig, dass die Zebras sich verstecken und die Giraffen erst nach dem Mittagsschläfchen kommen, weil sie sonst einsinken. Keiner ist auf den Fluss angewiesen und das finden der Tiere ist echt nicht leicht. Und ja, auch ein Elefant kann sich verstecken.

    Aber dann kamen sie raus. Nicht die Löwen, aber manch anderes wundervolles Geschöpf. (Nächster Print)

    Die Straßen allerdings werden zu einem Erlebnis. Ich oben Erlebnis aus rotem Schlamm. Dich auch das hat etwas Gutes, von Station zu Station sahen wir weniger aus wie zwei blöde Touris mit einer goldenen Globetrotter Kundenkarte.

    Und so geht jetzt an unserem Pool mit Aussicht ein wundervoller erster Tag zu Ende. Eingemummelt in ein Moskitonetz und dem zarten Hauch von NoBite.
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