• Von Castelnaudary nach Capestang

    17 settembre 2024, Francia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute steht eine Königsetappe auf dem Programm. Wir wollen über 100 km bis nach Capestang kommen. In unserem Hotel Clos Fleuri gibt es ein gutes Frühstücksbüffet und das lassen wir uns schon mal schmecken. Es sind noch einige andere Radler hier, aber teilweise wohl mit Gepäcktransfer. Wir starten knapp vor 10:00 Uhr und holpern bis knapp vor Carcassone auf Wald- und Schotterwegen dahin. Die bisherige Asphaltvariante ist leider seit gestern Nachmittag vorbei. Das kostet natürlich Zeit. Nichtsdestotrotz sind mehr Radfahrer mit Gepäck unterwegs und auf dem Kanal überholen wir bis Carcassone bestimmt 10 Hausboote und es kommen uns auch einige entgegen. An den Schleusen werden jetzt auch mal gerne drei Boote auf einmal herauf- oder heruntergefahren. Außerdem kommen mir die Staustufen höher vor, manchmal ist es sogar eine Doppelstufe.
    Nach 30 km erreichen wir Carcassone, stocken die Verpflegung auf suchen uns auf dem Weiterweg einen Rastplatz, da es in der Stadt recht windig ist.
    Die Landschaft rechts und links ändert sich, es fühlt sich schon etwas nach Südfrankreich an. An einer Schleuse gibt es ein Schweppes und einen Biodrink aus Orange, Karotte und Zitrone, etwas später halten wir in Hombs für einen weiteren Getränkestopp. Wir sitzen an einem Tisch mit zwei Belgiern, die ganz gut deutsch sprechen. Es ist inzwischen 17:00 Uhr und vor uns liegen noch zwischen 32 und 42 km, je nach Streckenberechnung. Google schlägt eine Alternative abseits des Kanals vor, die uns über Land führt und völlig unklar ist, wo wir mit dieser Sandpiste landen. Wir kommen an einem Chateau vorbei, wo schon die Traubenernte im Gange ist. Die Gegend ist wunderschön, nur können wir es nicht recht genießen, da wir noch weit vom Ziel entfernt sind. Irgendwann treffen wir mal auf eine asphaltierte Straße und finden auch den Kanalweg wieder. Diesen und wechselweise die Straße nutzend , arbeiten wir uns bis zur D5 vor und legen die letzten 14 km auf dieser zurück, um um 20:00 Uhr an unserem Privatzimmer zu läuten. Die Gastdamen sind sehr nett und schicken uns zu einem Bar-Restaurant-Hotel, wo wir noch etwas essen können. Die Beine sind müde, aber wir haben die Strecke gut gemeistert!
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