Joined July 2022 Message
  • Day66

    Tag 66 - Ende meiner Reise... DANKE!

    November 8 in Switzerland ⋅ ☁️ 5 °C

    Nach:

    - 9.5 Wochen
    - 66 Tagen
    - 18 besuchte Städte
    - 11 Flüge in 14 Flugstunden
    - 9 Carfahrten in 20 Fahrstunden
    - 1 Zugfahrt die 1.5 Stunden dauerte
    - 2 Autofahrten in 3.5h
    - 1184 geschossenen Fotos
    - 105 aufgenommene Videos
    - 4 Real Madrid Spiele
    - 2 Frauenfussballspiele
    - 2 Basketballspiele
    - Unendlich vielen Eindrücke
    - 60 Berichte
    - Und ca. einer Million Rechtschreib- und Grammatikfehler in meinen Berichten

    landete ich heute kurz vor 17:00 Uhr in Zürich. Ich blicke auf einzigartige und wunderschöne Momente zurück, die ich nie vergessen werde. Als ich meine Reise plante, hatte ich das Gefühl, dass es am besten ist, wenn ich mir nur eine grobe Planung mache und den Rest spontan entscheide und das war auch die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. So konnte ich nämlich drei Städte mehr besuchen als geplant und das auch wohl ich bei den ersten Destinationen fast zu lange in einer Stadt war. Ich glaube, ich konnte die schönsten Städte Spaniens bereisen und mein Heimatland besser kennenlernen. Wenn ich mir die Landeskarte anschaue, hätte ich bestimmt noch ein paar weitere Städte wie Vigo, Gijon, Santander oder Zaragoza besichtigen können und hätte ich gewusst, dass mein Besuch nicht auftaucht, hätte ich dies sicherlich gemacht. Eine Stadt, die ich plante zu besichtigen, hat schlussendlich nicht mehr in meine Reise geplant, so musste ich darauf verzichten, A Coruna zu besichtigen. Was ich aber jetzt schon sagen kann, ist das ich dies in naher Zukunft sicherlich nochmals machen werde, wahrscheinlich nicht so lange und auch nicht mehr in Spanien, sondern ein anderes Land. In diesen knapp 10 Wochen besuchte ich ohne Begleitung 14 verschiedene Städte, was bis zu einer Zeit auch sehr gut war, denn so konnte ich das machen, was ich wollte. Nach fast einem Monat, bekam ich die Einsamkeit dann aber zu spüren und war so dankbar als ich meine Brüder und mein Cousin in Barcelona traf. Mit ihnen verbrachte ich auch den schönsten Tag meiner Reise, den Tag bei dem wir mit unserem gemieteten Fiat Panda die verschiedenen Strände in Ibiza besuchten. Mein Plan, den Sommer zu verlängern ging auch auf. Bis ich in Valladolid war, hatte immer gutes Wetter und auch wenn es mal regnete oder kalt wurde, war das Wetter immer noch besser als hier in der Schweiz. Meinem Real Madrid konnte ich in diesen zwei Monaten auch so Nahe wie noch nie stehen und besuchte vier Spiele der ersten Mannschaft, zwei Spiele der Frauenmannschaft und zwei Basketballspiele und hätte ich für jedes Spiel ein Ticket besorgen können, wären es sogar noch drei Spiele mehr gewesen. Ausserdem war ich das erste Mal bei einem Auswärtsspiel in der Real Fankurve und das noch bei einem Derby, bei dem ich vor dem Spiel noch Todesangst hatte, da ich bedroht und beleidigt wurde, mir riesige Eiswürfel zugworden wurden und einer sogar noch eine Zigarette an meinem neuen weissen Real Shirt ausdrücken musste. Ich blicke also zurück und kann nicht glücklicher sein als ich es gerade bin, vor allem da ich ohne Zwischenfälle und mit voller Gesundheit wieder in der Schweiz angekommen bin. Die Zeit verging sehr schnell und ich kann mich noch genau erinnern, wie ich am zweiten Tag gerade zum Real Stadion fuhr oder wie ich in San Sebastian Stundenlang mit dem grossen Koffer herumlaufen musste, da ich nicht ins Appartement einchecken konnte. Ich bin so dankbar, dass ich so etwas erleben durfte, dankbar an meine Vorgesetzten, die mir einen zweimonatigen unbezahlten Urlaub genehmigten, dankbar an meine Eltern, die mit mir diesen Weg zeigten damit ich mir sowas leisten kann und allen anderen Mitmenschen, die mich in dieser Zeit begleitet haben, sei es mit dem Lesen von meinen Berichten oder für die Anrufe und Nachrichten, die ich erhalten habe. DANKE! Und falls ihr mal ein paar Tage nach Spanien reisen möchtet, hier ist mein Ranking mit den schönsten Städten, die ich in dieser Zeit besucht hatte:

    1. Ronda
    2. Sevilla
    3. San Sebastian
    4. Malaga
    5. Cordoba
    6. Salamanca
    7. Barcelona
    8. Toledo
    9. Valladolid
    10. Alicante
    11. Valencia
    12. Granada
    13. Cadiz
    14. Almeria
    15. Bilbao

    (Marbella)
    (Ibiza)
    (Madrid)
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    Traveler

    Willkommen zu Hause🙂

    Traveler

    Du coole Socke! Danke für deine Reiselektüre und deine Schreibdisziplin. Ich werde es vermissen 😢 freue mich auf deine nächste Reise ... das Ende ist ja bekanntlich der Beginn von etwas Neuem 😉

    Traveler

    welcome back raul, super reisetagebuech gsi👏🏼

    Traveler

    Äs härzlechs „bienvenido“ Raul…… schön Dich wieder da zu haben😎

     
  • Day65

    Tag 64 - Frauenclassico

    November 7 in Spain ⋅ 🌙 5 °C

    Um 17:15 Uhr weckte mich heute mein Onkel ein letztes Mal, da sein Taxi um 7:30 Uhr bereits auf ihn wartete. Als ich mich von ihm verabschiedet hatte, bin ich natürlich zurück ins Bett und hoffte das ich noch ein wenig schlafen kann. Leider war das nicht mehr gross der Fall, doch ich blieb trotzdem im Bett liegen. Ich frühstückte und lies noch ein letztes Mal die Waschmaschine mit dem Bettanzug und anderen Sachen laufen. Als die Waschmaschine lief begann ich auch bereits mit aufräumen und putzen, dabei gönnte ich mir immer wieder grosszügige Pausen da ich noch genügend Zeit habe, um alles fertig zu stellen. So konnte ich auch noch ein wenig Fussball im Fernsehen schauen, von der zweiten Mannschaft von Real Madrid bis zur englischen Premier League. Bevor ich zum Frauenspiel fuhr, ging ich aber zuerst noch ins Zentrum, nicht weil ich noch etwas einkaufen wollte, sondern weil ich eine unglaubliche Lust auf dieses Bocadillo de Lomo hatte. Als ich in der Bar war und sah das sie nicht voll ist, ass ich mein Bocadillo dort und während ich es am Geniessen war, bestellte ich mir gleich noch ein zweites zum Mitnehmen. Ich suchte ein Taxi, welches mich zum Trainingszentrum von Real Madrid fuhr und als wir fast da waren, fragte mich den Taxifahrer wer heute spielt, da es so viele Autos hatte die sogar Stau generierten. Ich und auch der Taxifahrer hatten dies noch nie so erlebt und ich war jetzt bereits ein paar Mal dort, um ein Spiel der Frauen oder der zweiten Mannschaft anzuschauen. Ich muss sagen, der Frauenfussball fängt mir immer mehr an zu gefallen, nicht wegen dem Fussball selbst, sondern wegen den Emotionen. Es war ein Classico, Real gegen Barca, und wie bei den Männern konnte man das richtig spüren. Die Frauenmannschaft von Real Madrid gibt es erst seit 2.5 Jahren und die sind noch nicht all zu gut eingespielt und die Barca Frauen sind das beste Team der Welt, die die letzte Saison alle Spiele hoch gewannen und dies bekam man auch zu sehen. Schlussendlich gewann Barca mit 0:4, doch es lohnte sich auf jeden Fall in das ausverkaufte Stadion zu gehen. Ich fuhr mit dem Taxi wieder nach Hause, dort schaute ich mit eben noch kurz ein wenig vom Juve gegen Inter Spiel an. Morgen werdet ihr nichts von mir hören, da ich morgen nur noch Putzen und aufräumen werde denn am Dienstag werde ich in die Schweiz zurückkehren, so werdet ihr am Dienstag auch meinen letzten Bericht zu meinem unglaublichen Abenteuer lesen.Read more

    Traveler

    Eigentlich schade, dass wir nichts mehr von dir zu lesen bekommen. Besten Dank, es war äusserst unterhaltsam. Deine Familie kann es sicher kaum erwarten, dich wieder in die Arme zu schliessen. Gute Heimreise und gutes Einleben dann. saluti

    Es esch so schön gsi met der die Reise nach Spanien meterläbe. Und so interessant gsi alles z‘ läse was du erläbt hesch i dene 10 woche Spanien . Machs guet und en guete start weder deheime. Glg S’gotti 😘♥️😘 [Sonja]

     
  • Day63

    Tag 63 - letzter Tag in Begleitung

    November 5 in Spain ⋅ ⛅ 3 °C

    Heute haben wir um 13:00 Uhr mit der Cousine meines Onkels Susanna am Bahnhof von Madrid abgemacht, so dachte ich das ich heute ein wenig länger schlafen kann, doch mein Onkel weckte mich wieder ziemlich früh und wir frühstückten wieder gemeinsam zuhause. Frühzeitig machten wir uns auf den Weg zur Metrostation und gingen dann mit dem Metro zum Bahnhof Atocha, dort warteten wir auf Susanna. Wir liefen Richtung Zentrum und sie fragte uns, was wir essen gehen wollten, denn sie wollte eigentlich ein Cocino Madrileno mit uns essen gehen, wusste aber nicht, ob ich das mögen würde. Da mein Onkel aber so Lust auf das spanische antike Gericht hatte und meinte das ich dieses mögen würde, sind wir tatsächlich ein Cocino Madrileno essen gegangen. Der Cocino ist eine Suppe, die mehrere Stunden lang mit verschiedenen Fleischstücken gekocht wird, zuerst wurde die Suppe serviert, die ich auch gemocht hatte und danach das Fleisch, von dem ich auch zwei, drei Arten mochte. Vom Restaurant aus, liefen wir weiter bis ins Zentrum, wo wir eigentlich dachten das wir schnell eine Bar oder eine Cafeteria finden, bei der wir einen Kaffee trinken können. Da in Spanien aber Mittagszeit war, durften wir uns nur hinsitzen, wenn wir auch etwas essen würden. So liefen wir noch weiter, bis wir eine Cafeteria fanden, bei der wir einen Kaffee trinken konnten. Da wir gerade im Zentrum waren und ich noch ein paar Sachen benötigte, sind wir diese auch noch einkaufen gegangen. Wir verabschiedeten uns von Susanna und gingen zurück nach Hause, bevor wir aber nach Hause gingen, sind wir uns von unserer Tante verabschieden gegangen, denn mein Onkel verlässt Madrid morgen bereits wieder und auch meine Tage hier sind gezählt. Es war bereits spät und wir gingen nach Hause und entschieden uns, wo wir Abendessen gehen möchten. Als wir am Mittwochabend im Viertel Abendessen gingen, sahen wir eine Pizzeria die napolitanische Pizza zubereitet und da wir nicht mehr ins Zentrum gehen wollten, entschieden wir uns heute für Pizza. Das Restaurant war leider bereits voll, doch wir konnten die Pizza mit nach Hause nehmen und zuhause geniessen. Die Pizza war die beste die ich bis jetzt in Spanien gegessen hatte.Read more

  • Day62

    Tag 62 - gemütlicher Tag in Madrid

    November 4 in Spain ⋅ 🌧 6 °C

    Heute lies mich mein Onkel eine Stunde länger schlafen als gestern. Nachdem wir wieder zuhause gefrühstückt haben, liefen wir zum Einkaufszentrum in unserem Viertel, der ca. 20 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt ist. Als wir bereits wieder zurücklaufen wollten, rief der Cousin meines Onkels zurück und meinte das er in ca. 2 Stunden Mittag habe und wir uns kurz bei uns zuhause treffen könnten. Da mein Onkel ihn sonst nicht mehr gesehen hätte, sind wir nach Hause gegangen und warteten dort auf ihn. Wir haben zusammen bei uns zuhause etwas getrunken und viel geredet. Als der Cousin dann gehen musste, sind mein Onkel und ich auch gerade gegangen. Mit dem Metro gingen wir ins Zentrum shoppen. Er brauchte noch ein paar Schuhe und ich musste den Real Store leer kaufen. Eigentlich wollten wir heute Abend in ein spanisches Steakhouse essen gehen, doch als wir einen Tisch für heute Abend reservieren wollten, war bereits für heute und morgen alles voll. Auch das zweite Steakhouse, welches mein Onkel kennt, hatte für beide Tage keinen freien Platz mehr. So entschieden wir uns, um ca. 17:00 Uhr im Mercado San Miguel ein Chuleton essen zu gehen und da mein Onkel eine riesige Lust auf den Chuleton hatte und wir nur gefrühstückt hatten, sind wir auch direkt essen gegangen. Zu zweit assen wir einen 1200 Gramm schweren Chuleton. Als wir am Morgen das Haus verliessen, war es noch ziemlich warm, so dass wir beide nur ein T-Shirt anzogen, doch am frühen Abend wurde es richtig kalt. So entschieden wir uns, noch ein weiteres Bocadillo holen zu gehen, damit wir diesen zuhause noch verspeisen können und sind dann auch bereits wieder nach Hause gefahren. Zuhause merkten wir beide das wir ziemlich müde waren, so chillten wir nur noch ein wenig und assen am späten Abend noch unser Bocadillo welches wir gekauft hatten und gingen dann frühzeitig schlafen.Read more

  • Day61

    Tag 61 - Familientag in Anover de Tajo

    November 3 in Spain ⋅ 🌧 9 °C

    Bis heute Morgen hatte ich Hoffnung, dass mein Onkel auch ein Langschläfer wie ich ist, doch als er mich um 09:00 Uhr weckte, merkte ich das es leider doch nicht so ist. Gemeinsam frühstückten wir zuhause und machten uns bereits früh auf den Weg nach draussen. Gestern wollten wir online nach einem Car suchen der uns nach Anover de Tajo fährt, dem Dorf wo mein Grossvater beerdigt ist und weil wir online keinen Car fanden, sind wir auf gut Glück mal zur Busstation gelaufen und fragten dort bei den jeweiligen Anbieter nach. Bereits der zweite Anbieter hatte einen Car der um 12:45 Uhr nach Anover fährt und es gab sogar um 17:45 Uhr einen Car der von Anover zurück nach Madrid fährt. Für Hin- und Rückfahrt zahlten wir je nur 9 Euro. Da es erst 11:00 Uhr war als wir unsere Tickets bereits hatten, gingen wir noch ein zweites Mal bei der Carstation frühstücken. Als wir vor unserem Car standen, sahen wir im Car ein Schild mit den Haltestellen drauf: Madrid-Anover-Toledo und wir dachten uns nur: Jackpot und das wir in ca. einer halben Stunde bereits da waren. Der Car war älter als wir zusammen und der Zustand des Cars war auch nicht der beste. Am Morgen regnete es noch in Madrid und wir zogen beide lange Hosen und einen Pullover an. Als wir im Car sassen, fing plötzlich die Sonne an zu scheinen und es wurde heiss und der Car hatte keine Klimaanlage. Nach ca. einer viertel Stunde hielt der Car das erste Mal an und ab dort wussten wir, dass der Car doch nicht direkt fährt. Was wir aber noch nicht wussten, ist das das Car in jedem kleinen Dorf anhielt. Schlussendlich sassen wir 1 Stunde und 50 Minuten im Car ohne Klimaanlage und völlig verschwitzt. In Anover angekommen, liefen wir zum Friedhof und besuchten meinen Grossvater und putzen noch ein wenig das Grab ab. Vom Friedhof liefen wir zurück zur Bushaltestelle, dort holte uns Jackelin, die Tochter des besten Freundes meines Grossvaters, mit ihren beiden Töchtern ab. Gemeinsam fuhren wir mit ihrem Auto zu einer Bar und assen wieder ein Bocadillo. Nachdem wir gegessen hatten, fuhr sie uns zu der Cousine meines Onkels, welche ich bereits mit meinen Eltern kurz besucht hatte, dort verweilten wir ebenfalls ein Weilchen. Von der Cousine machten wir uns zu Fuss wieder auf den Weg und liefen zur Mutter von Jackelin, wo auch Jackelin und ihre Töchter waren. Es war eigentlich Zeit, um wieder nach Hause zu gehen, doch weder ich noch mein Onkel wollten wieder mit dem Car zurück nach Madrid fahren. Jackelin meinte, dass sie uns später nach Toledo fahren könnte und wir dort dann den Zug nach Madrid nehmen könnten. Da sie aber noch einen Arzttermin mit der kleinen Tochter hat, müssten wir einfach noch ein wenig warten, doch das war uns viel lieber als wieder mit dem Car zurückzugehen. Wir fuhren mit Jackelin zur Arztpraxis und als sie mit der kleinen Tochter beim Arzt war, sind wir mit der grösseren Tochter etwas trinken gegangen, dort trafen wir auch der Ehemann von Jackelin. Als Jackelin und die kleine Tochter zurückkamen, fuhren sie uns nach Toledo, dort verabschiedeten wir uns von ihnen und fuhren mit dem Zug zurück nach Madrid. Vom Bahnhof in Madrid gingen wir mit dem Metro direkt ins Zentrum und von dort liefen wir zum Mercado San Miguel, wo wir unser Abendessen assen. Wir waren zwar müde, wollten aber noch nicht nach Hause gehen, so liefen wir noch ein wenig durch die Stadt und mein Onkel kaufte sich sogar noch ein paar Kleider. Wir legten heute wieder über 16'000 Schritte zurück und spätestens da waren wir genug müde, um nach Hause zu gehen.Read more

  • Day60

    Tag 60 - plötzlich in Schottland?

    November 2 in Spain ⋅ ⛅ 6 °C

    Wieder mal ausgeschlafen bin ich heute knapp vor Mittagszeit aufgestanden und hatte gemütlich gefrühstückt. Um 13:30 Uhr war dann bereits mein Onkel da und nachdem er sich eingerichtet hat, gingen wir raus. Das Wetter war der Hammer, im T-Shirt kamen wir ins Schwitzen. Mit dem Metro fuhren wir bis zum Bahnhof Atocha und von dort aus liefen wir ein gutes Stück ins Zentrum. Bereits im Zentrum ist mir aufgefallen, dass ziemlich viele Celtic Fans da waren, denn am Abend spielte Real das letzte Champions League Gruppenspiel gegen die Schotten. Als wir zur Plaza Mayor liefen erschreckte ich mich. Noch nie habe ich so viele Personen dort gesehen und es waren alles Celtic Fans, die friedlich ihr Bier tranken und für gute Stimmung sorgten, auch der Polizeieinsatz dort war riesig. Direkt an der Plaza Mayor gingen wir in eine Bar und assen beide ein Bocadillo, mein Onkel mit Calamares und ich mit Lomo, es war herrlich. Als nächstes gingen wir zum Mercado San Miguel, wo wir eigentlich noch ein Dessert essen wollten, doch wir fanden nichts auf was wir Lust hatten. Wir liefen noch weiter durchs Zentrum und mein Onkel kaufte sich ein Parfüm und ein neues Portemonnaie. Eigentlich wollten wir das heutige Fussballspiel anschauen gehen, doch leider hatten wir wieder keine Tickets gefunden. Ein Besuch beim Stadion durfte aber trotzdem nicht fehlen. So begaben wir uns mit dem Metro zum Santiago Bernabeu. Anders als sonst, war der Metro nicht mit weiss gekleideten Menschen, sondern mit grün gekleideten Menschen voll und auch vor dem Stadion hatte es gefühlt mehr Celtic Fans als Real Fans. Auch der Mannschaftsbus wurde praktisch von Celtic Fans und nicht Real Fans begrüsst. Ich hatte kein gutes Gefühl für das Spiel und war zu diesem Zeitpunkt ziemlich froh, dass ich keine Tickets hatte. So machten wir uns auf den Weg Richtung nach Hause. Bevor wir aber nach Hause gingen, besuchten wir unsere Tante und gingen noch zum Supermarkt einkaufen. Zuhause schauten wir im Fernsehen das Real Spiel an und als ich das Spiel sah, war ich wieder enttäuscht das ich keine Tickets fand. Real Spiele einen wunderschönen Fussball und die Stimmung hörte sich auch gut an, schlussendlich hatten sie sogar 5:1 gewonnen. Nach dem Spiel sind wir in unserem Viertel nochmals Essen gegangen und dann bereits wieder nach Hause, da wir schon wieder ziemlich müde waren, weil wir knapp 20'000 Schritte zurücklegten.Read more

  • Day59

    Tag 59 - Abschied

    November 1 in Spain ⋅ ⛅ 8 °C

    Als ich heute Morgen aufgestanden bin, hatten die anderen alle bereits gefrühstückt und waren schon am Koffern packen. Ich nahm es gemütlich und frühstückte zuerst und half ihnen dann beim Waschen der Bettwäsche. Meine Eltern brachten mein Gotti und Götti noch zum Supermarkt, dort kauften sie noch ein paar spanische Nahrungsmittel ein, welche sie in die Schweiz mitnehmen können. Als sie wieder zurückkamen, sind wir hier im Viertel Mittagessen gegangen. Da wir hier im Viertel noch nie essen gegangen sind, suchten wir eine klassische antike Bar, die spanisches Essen zubereitet. Fast Gratis haben wir alle sehr lecker gegessen und liefen wieder zurück nach Hause. Zuhause haben wir die Wohnung nochmals geputzt und weiter Bettwäsche und Badtücher gewaschen. Dann war es bereits Zeit, um Abschied zu nehmen, meine Eltern und mein Gotti und Götti gingen mit dem gemieteten Auto, welches wir noch hatten, zurück zum Flughafen und ich ging mir noch ein frisches Brot für mein Abendessen kaufen. Ich zog die Betten wieder an und räumte die gewaschenen Badtücher ein. Danach habe ich noch ein wenig Fussball geschaut und zuhause Abendgegessen. Morgen erhalte ich bereits wieder besuch von meinem Onkel, der mit mir noch die letzten Tage meiner Reise mit mir in Madrid verbringt.Read more

    ❤️ [Sonja]

     
  • Day58

    Tag 58 - Quer durch Madrid

    October 31 in Spain ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute Morgen haben wir nicht wie sonst zuhause, sondern in einer Churreria in der Nähe unserer Wohnung gefrühstückt. Von der Churreria liefen wir weiter zur Metrostation und mit dem Metro zum Viertel Lavapies. Das Viertel wollte uns eigentlich gestern der Cousin meiner Mutter zeigen, da wir aber nur wenig Zeit hatten, weil wir das Spiel anschauen wollten, haben wir etwas anderes besichtigt. In Lavapies angekommen, haben wir schnell gemerkt, dass das Viertel nicht schön ist und der Cousin meiner Mutter sicherlich genau wusste, was er uns dort zeigen wollte. Da Lavapies nicht allzu weit von dem Parco Retiro entfernt ist, liefen wir eine knappe halbe Stunde zum Parco Retiro. Der Park ist nach dem Santiago Bernabeu einer meiner Lieblingsorte und eine der top Sehenswürdigkeiten hier in Madrid. Wir liefen durch den Park, bis wir bei einem Restaurant eine kleine Pause einlegten und uns erfrischten. Bis dahin hatten wir mit dem Wetter auch noch glück, es war zwar sehr frisch, so dass ich einen Pullover anziehen musste, doch es regnete zum Glück nicht. Auf dem Weg ins Zentrum, hatte es dann langsam angefangen zu regnen, als wir dann in den ersten Laden gingen, fing es stärker an zu regnen, doch als wir den Laden wieder verliessen, hörte es wieder auf und so war es auch beim zweiten und dritten Laden, so wollte das Schicksal, das wir nicht nass werden. Da meine Mutter und mein Gotti gestern als wir Männer beim Fussballspiel waren bereits geshoppt hatten, haben heute nur wir Männer ein paar Sachen gekauft und als wir alles hatten, was wir brauchten, gingen wir um ca. 16:00 Uhr in ein Restaurant im Zentrum Mittagessen. Mit vollem Magen und ziemlich erschöpft, da wir alles zu Fuss machten und ca. 15'000 Schritte zurücklegten, liefen wir zurück zur Metrostation und fuhren mit dem Metro zurück nach Hause. Das Wetter wurde schlechter und wir ruhten uns zuhause ein wenig aus und machten uns dann bereits zum Abendessen. Als wir gestern nach dem Abendessen ein Taxi suchten, sahen wir ein tolles Restaurant und reservierten auch gleich einen Tisch für heute. Mit dem Taxi fuhren wir zum Restaurant wo wir ein letztes Mal ein Abendessen zusammen geniessten, denn morgen Abend verlassen mich bereits wieder alle und fliegen zurück in die Schweiz.Read more

    Sehr schön gsi met euch zäme danke för alles Raul 😘❤️😘 [Sonja]

    11/1/22Reply
     
  • Day57

    Tag 57 - Familientag und Realmatch

    October 30 in Spain ⋅ ⛅ 10 °C

    Zum Glück konnten wir aufgrund der Zeitverschiebung diese Nacht eine Stunde länger schlafen, denn ich muss sagen, ich bin ziemlich müde. Ein wenig ausgeschlafen, bin ich aufgestanden und gemeinsam haben wir zuhause ein gefrühstückt, heute aber nur wenig, denn wir haben uns heute mir den Cousins von meiner Mutter zum Familientag verabredet. Mit dem Metro fuhren wir zum Treffpunkt, wo wir die Cousins getroffen haben. Es ist bereits auch eine Tradition, dass wir uns am Sonntag treffen und sie uns alle Jahre wieder neue Viertel in Madrid zeigen. Heute mussten wir ein bisschen früher abmachen und hatten auch nicht all zu viel Zeit da um 16:15 Uhr Real Madrid spielte und nicht nur ich, sondern auch mein Vater und mein Götti unbedingt zum Spiel wollten. Wir liefen also durch einen Markt, der überfüllt von Menschen ist. Da am Dienstag auch hier Feiertag ist, haben viele Menschen auch am Montag frei genommen und sind nach Madrid gereist. Vom Markt aus, liefen wir bereits zum ersten Restaurant. Es war knapp 12:00 Uhr und wir, ich ausgeschlossen, assen eine riesige Tortilla. Wir liefen eine weitere Stunde weiter durch die Gegend bis wir an einem alten Essmarkt angelangten und dort wurde wieder gegessen. Mein Götti, mein Vater und ich verabschiedeten uns von dort und gingen zum Fussballspiel. Meine Mutter und mein Gotti blieben noch ein wenig bei den anderen und zogen noch weiter. Ich habe mich richtig auf das Fussballspiel gefreut, hatte wieder gute Plätze in der 10. Reihe, nur leider auf der anderen Seite der Ultras. Mein Sektor war voller Touristen, neben mir sass ein Chinese, der durch das ganze Spiel immer wieder eingeschlafen ist. Die Stimmung im Stadion war der reinste Horror, von den Tribünen aus kam 0 Unterstützung und die Mannschaft hat lustlos und schlecht gespielt, dazu kam noch, dass der Schiedsrichter richtig schlecht gepfiffen hat. In der 70. Minute ging Real mit 1:0 in Führung und ich war ein wenig beruhigt. Doch nur 10 Minuten später, erzielte Girona, die Zeitletzter waren, per Penalty den Ausgleich. Danach erhielt Toni Kroos unnötig seine erste rote Karte in seiner Karriere und als Real das 2:1 erzielte, wurde das Tor vom Schiedsrichter aberkannt. So endete das Spiel mit 1:1 und meine Siegesserie wurde ebenfalls gebrochen. Ziemlich wütend und enttäuscht trafen uns wieder mit meinem Gotti und meiner Mutter, gemeinsam fuhren wir dann zum Restaurant wo wir unser Abendessen geniessten.Read more

  • Day56

    Tag 56 - Tagesausflug nach Toledo

    October 29 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute Morgen haben wir zuhause wieder gemeinsam gefrühstückt. Nach dem Frühstück ging ich mit meinem Götti zum dominikanischen Friseur, bei welchem ich jetzt bereits auch schon zwei Mal war. Während er beim Friseur sass, ging ich noch in einen Laden nebenan und machte eine Kopie vom Schlüssel der Wohnung, da wir bis jetzt nur noch einen Schlüssel hatten. Als seine Haare geschnitten waren, gingen wir zurück zur Wohnung, wo bereits die anderen auf uns warteten. Mit dem Mietauto machten wir uns auf den Weg nach Toledo. Auf dem Weg nach Toledo machten wir noch einen Zwischenhalt in Anover de Tajo, einem kleinen Dorf, bei welchem meinen Grossvater beerdigt ist. Wir besuchten das Grab von meinem Grossvater und putzten es. Danach besuchten wir noch eine Cousine meiner Mutter, die nur ein paar Strassen vom Friedhof im selben Dorf lebt. Immer wenn wir in den letzten Jahren als Familie nach Madrid kamen, haben wir einen solchen Tagesausflug gemacht, und nachdem wir jetzt drei Jahre nicht nach Madrid kommen konnten, zumindest meine Eltern nicht, konnten wir auch wieder mal meinen Grossvater besuchen. In Toledo angekommen, sind wir direkt ins «Mirador», einem Aussichtspunkt mit Restaurant, dort haben wir etwas gegessen. Wir liefen durch die Gassen und Strassen und besuchten so zu Fuss Toledo. Einen Tagesausflug nach Toledo lohnt sich auf jeden Fall, falls ihr also mal ein paar Tage in Madrid verbringt, müsst ihr unbedingt mit einem Mietauto oder auch mit dem Car nach Toledo fahren und da Toledo auch eine sehr kleine Stadt ist, reicht einen Tagesausflug längstens aus. Wir waren alle ziemlich müde, so dass wir wieder zurück nach Madrid fuhren. In der Wohnung in Madrid, schauten wir im Fernsehen ein Fussballspiel und machten uns wieder bereit für das Abendessen. Mit dem Taxi fuhren wir ins Zentrum und fanden ein kleines antikes spanisches Restaurant, bei dem wir ziemlich viele verschiedene Tapas genossen. Um das viele Essen zu verdauen, machten wir wieder einen kleinen Spaziergang durchs Zentrum.Read more

    ❤️ [Sonja]

    10/31/22Reply
     

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