Morgens verzichtete ich auf das Hotelfrühstück und gönnte mir stattdessen ein frisches Croissant und einen leckeren Café creme in einer der Bäckereien in der Nähe. Nicht nur deutlich günstiger, sondern auch authentischer und für mich morgens völlig ausreichend. Der restliche sowie der nächste Tag verliefen recht arbeitsintensiv und die Workshops endeten immer erst nach Sonnenuntergang. Danach gingen wir am ersten Abend mit ein paar der Projektpartner, am zweiten Abend nur in kleiner Gruppe noch was Essen und relativ früh zu Bett. Wie energiezehrend so eine Dienstreise mit ganztägigen Projektmeetings ist, spürte ich dann deutlich an den folgenden Morgen, als ich mich nicht aufraffen konnte, erneut morgendliche Spaziergänge zu unternehmen und stattdessen etwas länger liegen blieb und am dritten Tag sogar deutlich länger schlief. Zum Glück gab es bei unseren Gastgebern im Besprechungsraum reichlich Kaffee und mittags einen Espresso am Strand, der für einiges entschädigte. An den Abenden wurden wir sehr gut versorgt, was wiederrum den etwas enttäuschenden ersten Abend vergessen ließ. Darüber hinaus konnte ich am letzten Tag meine Kollegen dazu überreden nach dem Essen noch einem der Irish Pubs in Cannes einen Besuch abzustatten, wo uns neben guter (aber lauter) Musik leckeres Guinness erwartete. Und durch das weihnachtliche geschmückte nächtliche Cannes sowie am Strand entlang zu flanieren ist auch eine schöne Erfahrung. Insbesondere die illuminierten Palmen sieht man so in München eher selten.Leia mais