• Guntadownunder
December 2024

Côte d’Azur (Dezember 2024)

Erneute Dienstreise an die Côte d’Azur zu unserem Projektpartner in Cannes. Read more
  • Trip start
    December 4, 2024

    Anreise

    December 4, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 3 °C

    Ende November zeichnete sich ab, dass auch meine Teilnahme an einem Workshop bzgl. der neuen Missionsziele und Projektanforderungen, welcher für die erste Dezemberwoche angesetzt war, wünschenswert wäre. Daher verschob ich kurzer Hand ein paar andere Termine und reiste mit einigen Kollegen wieder nach Cannes. Nach einem Abstecher beim dortigen Weihnachtsmarkt und der Kunstausstellung „art im Terminal 2“ (space lab) ging es vom Flughafen München aus es zunächst nach Nizza. Beim Landeanflug hatte ich eine spektakuläre Sicht auf die nächtliche Küstenline der Côte d’Azur. Vom Airport aus ging es dann per Zug weiter nach Cannes La Bocca. Da in Cannes wohl zur gleichen Zeit eine größere Konferenz stattfand, viel unser Hotel vom letzten Mal mit weit über 200.-€ pro Nach leider aus der Preisspanne, welche im öffentlichen Dienst als angemessen angesehen wird. Was aber nicht wirklich ein Problem war, da auch das Ibis Hotel, in dem wir eincheckten ganz passabel war und La Bocca näher an unserem Dienstort für die nächsten Tage lag. Nach unserer Ankunft machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Leider waren schon einige um 20 Uhr geschlossen bzw. hatten in der Nebensaison vermutlich gar nicht geöffnet. So landeten wir in einem marokkanisch-libanesisch-türkischem Restaurant mit einem Buffet für 30.-€ pro Person, das leider bestenfalls mit als „ausreichend“ zu bewerten ist, was Geschmack angeht. Weder gab es scharfe Gerichte noch vielen die Zubereitungen durch ihren Geschmack oder die Gewürze auf. Es schmeckte eigentlich fast alles etwas fad.Read more

  • Cannes La Bocca im Morgengrauen

    December 5, 2024 in France ⋅ 🌙 6 °C

    Am nächsten Morgen sorgte mein Early Bird Biorhythmus dafür, dass es mich schon knapp eine Stunde vor Sonnenaufgang an den Strand trieb. So flanierte ich ein wenig an der Uferpromenade entlang und genoss die Ruhe der Morgendämmerung. Unterwegs kam ich sogar mit einer älteren Dame ins Gespräch, soweit man das so nennen kann. Sie konnte zwar noch eine paar Worte Deutsch aus einer dunkleren Vergangenheit her. Jedoch reichte weder dieses noch mein französisch für eine tiefgründigere Unterhaltung. Auf englisch konnten wir dann zumindest ein paar tagesaktuelle Themen austauschen und über unserer beider (zu dem Zeitpunkt quasi vorzeitig aufgelöste) Regierungen wundern. Auf dem Rückweg zum Hotel durchschritt ich - wenn auch nicht erhobenen Hauptes - die sehr sehenswerte „Passage Pierre Sémard“, welche unter den Gleisen die Innenstadt mit dem Strand verbindet, jedoch nur etwa 1,80 in der Höhe misst.Read more

  • Cannes

    December 6, 2024 in France ⋅ ⛅ 11 °C

    Morgens verzichtete ich auf das Hotelfrühstück und gönnte mir stattdessen ein frisches Croissant und einen leckeren Café creme in einer der Bäckereien in der Nähe. Nicht nur deutlich günstiger, sondern auch authentischer und für mich morgens völlig ausreichend. Der restliche sowie der nächste Tag verliefen recht arbeitsintensiv und die Workshops endeten immer erst nach Sonnenuntergang. Danach gingen wir am ersten Abend mit ein paar der Projektpartner, am zweiten Abend nur in kleiner Gruppe noch was Essen und relativ früh zu Bett. Wie energiezehrend so eine Dienstreise mit ganztägigen Projektmeetings ist, spürte ich dann deutlich an den folgenden Morgen, als ich mich nicht aufraffen konnte, erneut morgendliche Spaziergänge zu unternehmen und stattdessen etwas länger liegen blieb und am dritten Tag sogar deutlich länger schlief. Zum Glück gab es bei unseren Gastgebern im Besprechungsraum reichlich Kaffee und mittags einen Espresso am Strand, der für einiges entschädigte. An den Abenden wurden wir sehr gut versorgt, was wiederrum den etwas enttäuschenden ersten Abend vergessen ließ. Darüber hinaus konnte ich am letzten Tag meine Kollegen dazu überreden nach dem Essen noch einem der Irish Pubs in Cannes einen Besuch abzustatten, wo uns neben guter (aber lauter) Musik leckeres Guinness erwartete. Und durch das weihnachtliche geschmückte nächtliche Cannes sowie am Strand entlang zu flanieren ist auch eine schöne Erfahrung. Insbesondere die illuminierten Palmen sieht man so in München eher selten.Read more

  • Rückreise

    December 7, 2024 in France ⋅ ☁️ 11 °C

    Wie schon erwähnt hatten die Tage zuvor Spuren hinterlassen und so konnte ich mich dieses Mal nicht wie im April aufraffen und mich früh morgens auf den Weg nach Nizza machen. Was ich rückblickend auch nicht bereue. So genoss ich zumindest am letzten Morgen das ganz passable Frühstückbuffet im Hotel und reiste mit meinen Kollegen zusammen zurück. Ich erklärte mich dabei bereit, die Zugtickets zum Flughafen Nizza zu buchen, was dazu führte, dass wir letztendlich „schwarz“ fuhren. Trotz mehrfacher Versuche meinerseits am Bahnsteig und nach dem Einstieg brach der Versuch die Tickets via SCFN-App zu kaufen immer ab, nachdem ich die Kreditkartendaten angegeben hatte – und zuvor alle mitreisenden namentlich und mit Geburtsdatum eingegeben hatte. Dabei wird zunächst in der App der Tickettyp und dann die persönlichen Daten der Reisenden abgefragt. Wenn man in Schritt eins Tickets zum vollen Preis auswählt, kann es passieren, dass man in Schritt 2 wieder rausfliegt, da man für Mitreisende über 60 Jahren kein teureres Ticket zum vollen Preis kaufen kann, sondern das ermäßigte für Senioren. Wozu man aber wieder von vorne beginnen muss und nicht einfach in Schritt 2 nochmal den Tickettyp ändern kann. Das nächste Mal dann doch lieber auf die andere Seite des Bahnhofs laufen und ein Papierticket lösen statt ein riskantes Spiel mit der App zu wagen. Zum Glück wurden wir aber nicht kontrolliert und das ganze ging somit gut für mich aus. Der Rückflug selbst war dann wieder ein Erlebnis. Erst die Aussicht auf die Küste Südfrankreichs und dann beim Landeanflug der Blick über die bayerische Landeshauptstatt und die Alpen im Hintergrund. Herrlich!Read more

  • Clara Zetkin Park Leipzig

    July 18 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Bereits Ende 2024 machte ich mir Gedanken über ein paar Kurzurlaube 2025 und mit welchen kulturellen Highlights sich diese verbinden ließen. Dabei stieß ich auf die Deutschlandtour von Fury in the Slaughterhouse, die mit „Time to Wonder“ einen meiner frühesten Lieblingshits schufen. Unter anderem Stand Leipzig auf deren Tourprogramm. Eine Stadt, in der ich vermutlich zuletzt vor rund 20 Jahren anlässlich eines Linkin Park Konzerts im nahe gelegenen Ferropolis war, als wir nach dem Konzert zwar (illegal) auf dem Parkplatz übernachteten aber noch eine Nacht in Leipzig dranhängten. Da ich mich zwar noch gut an das Konzert, aber kaum noch an die Stadt erinnern konnte, wollte ich die Gelegenheit nutzen, meine Erinnerung aufzufrischen. So reiste ich am Freitagnachmittag gen Nordosten um rechtzeitig um 19 Uhr vor der kleinen Parkbühne im Clara-Zetkin-Park zum Konzertbeginn zu sein. Aufgrund einiger Verzögerungen, unter anderem meiner Desorientierung in dem Park, schaffte ich es zwar nicht auf 19 Uhr, aber doch noch rechtzeitig zu den ersten Klängen von Fury in the Slaughterhouse. Das Ganze war deutlich familiärer als erwartet, fasst die Parkbühne nur ca. 2.500 Zuschauer laut www, was mir vor Ort noch deutlich kleiner vorkam. Auch wenn ich mich nur im Randbereich des Konzerts bewegen konnte, war es ein herrlicher Sommerabend an dem ich mehr mir bekannte Songs hörte, als ich dachte. Muss zugeben, dass ich seit Time to Wonder die Geschichte der Band nicht allzu aktiv verfolgt hatte. Danach hörte ich mir noch ein paar der jüngeren Songs online an, die mir auch meist gut gefielen.Read more

    Trip end
    December 7, 2024