• Wind, Wellen und ein mysteriöses Loch

    5 maggio, Spagna ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein neuer Tag, ein neuer Morgen und natürlich wieder wechselhaftes Wetter. Also beschlossen wir, eine eher kurze Wanderung zu machen. Die Route hatten wir auf Komoot gefunden, aber spontan etwas gekürzt, weil der Himmel einfach nicht besonders vertrauenswürdig aussah.

    Unser Ziel war die wunderschöne Playa de la Arnía. Ein beeindruckender Strand an der kantabrischen Küste, bekannt für seine wilde Landschaft und die kleine vorgelagerte Insel Isla de Castro. Bei Ebbe kann man normalerweise über eine schmale Sandbank hinüberlaufen. Eigentlich hatten wir genau das vor. Aber trotz der Gezeiten war noch erstaunlich viel Wasser da, und der Wind war so heftig, dass wir beschlossen haben, das lieber sein zu lassen.

    Trotzdem war der Ort absolut spektakulär. Der Strand lag komplett menschenleer vor uns. Kein Mensch weit und breit. Wahrscheinlich bleiben die Spanier bei so einem Wetter einfach drinnen. 😅 Nur wir liefen natürlich draußen herum. 🤣

    Wir gingen hinunter an den Strand, machten dort eine schöne Pause und genossen einfach diese rohe, wilde Atmosphäre. Danach liefen wir noch ein Stück weiter zu einem riesigen natürlichen Loch in dem Boden. Einer dieser Orte, bei denen man eigentlich gar nicht genau weiß, was man da anschaut, die aber trotzdem total faszinierend sind. Vermutlich ist es eine durch das Meer ausgewaschene Felsspalte oder ein eingebrochener Hohlraum in den Kalksteinfelsen. Auf jeden Fall einer dieser Plätze, bei denen man automatisch stehen bleibt und einfach nur schaut. Aber eigentlich ist es auch nur ein Loch 🕳️ 🤣🤣🤣

    Zurück beim Auto angekommen, wollten wir noch den Parque de la Magdalena in Santander anschauen. Doch schon von uns aus sahen wir, wie sich über Santander dunkle Wolken entluden. Wir konnten richtig beobachten, wie der Regen über die Stadt zog.

    Also beschlossen wir kurzerhand anzuhalten und einfach abzuwarten. Direkt am Straßenrand machten wir einen spontanen Powernap. Weil wir’s können.

    Tatsächlich war es genau die richtige Entscheidung. Der große Regenguss zog vorbei, wir blieben trocken und konnten später entspannt zu unserem nächsten Programmpunkt weiterfahren. Manchmal ist Nichtstun eben doch der beste Plan. ☺️
    Leggi altro