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Roadtrip Baskenland

Pengembaraan 26hari oleh Skuriös Tours Baca lagi
  • Kini berada di
    🇪🇸 Getaria, Spanien

    Okudart Paradise

    6 Mei, Sepanyol ⋅ ⛅ 16 °C

    Als wir später wieder zurück am Apartment waren, schien die Sonne noch und der Himmel war richtig schön blau. Direkt gegenüber befand sich ja die Murales von Okuda, einem meiner Lieblingskünstler und die wollte ich natürlich fotografieren.

    Eigentlich dachte ich zuerst, dass man gar nicht auf das Gelände kommt, weil es zu einer Schule gehört. Umso größer war dann die Überraschung, als es doch öffentlich zugänglich war. Ehrlich gesagt hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet, was mich dort erwartete.

    Ich dachte, es gäbe nur vorne ein einzelnes Kunstwerk, aber das komplette Gelände war bunt von Okuda gestaltet. Überall diese kräftigen Farben, geometrischen Formen und Figuren, dazu der knallblaue Himmel darüber, das sah einfach großartig aus. Ich war wirklich total begeistert und richtig entzückt davon, wie schön und lebendig alles wirkte.

    🩷❤️🧡💛💚🩵💙💜
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  • Street Art statt Sehenswürdigkeiten

    6 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 16 °C

    Street Art statt Sehenswürdigkeiten – unterwegs in Santander

    Der nächste Tag begann erstmal ziemlich verregnet. Den ganzen Morgen hat es geschüttet, deshalb sind wir tatsächlich erst gegen Mittag losgezogen – diesmal aber ohne Fahrräder. Wir wussten immer noch nicht so richtig, ob mein Fahrrad jetzt endgültig wieder funktioniert oder nicht, und wollten das Schicksal lieber noch nicht herausfordern. Also haben wir beschlossen, das Auto zu nehmen und Santander zu Fuß zu erkunden. Gerade bei dem wechselhaften Wetter war das sowieso entspannter, weil man sich zwischendurch immer mal irgendwo unterstellen konnte.

    Die Parkplatzsuche war allerdings erstmal weniger entspannt. Die kostenlosen Plätze waren komplett belegt und am Ende sind wir dann in ein Parkhaus in Hafennähe gefahren.

    Santander selbst hatten wir ehrlich gesagt gar nicht als klassische Sehenswürdigkeitsstadt auf dem Schirm. Und auch optisch fanden wir die Stadt jetzt nicht überall wahnsinnig hübsch. Aber was Santander definitiv hat, ist eine richtig spannende Kunst- und Street-Art-Szene. Über die offizielle Tourismusseite der Stadt gibt es eine PDF zur „Ruta de los Murales“, also einem offiziellen Mural- beziehungsweise Kunsttrail mit über 50 Murals quer durch die Stadt verteilt.

    Eigentlich hätten wir die Route auch gut mit dem Fahrrad machen können, aber zu Fuß war es im Nachhinein sogar besser. Die Wege führten oft über verschiedene Ebenen, Treppen und kleine Gassen – das hätte mit den Rädern eher genervt. Also haben wir uns einfach unsere Favoriten herausgesucht und daraus eine entspannte Runde gemacht.

    Für mich war natürlich sofort klar, dass die Werke von Okuda gesetzt sind. Santander ist schließlich seine Heimatstadt und er gehört einfach zu meinen absoluten Lieblingskünstlern. Aber auch Arbeiten von Dulk, ROA und einigen anderen wollten wir unbedingt sehen.

    So liefen wir quer durch die Stadt, immer wieder begleitet von leichtem Nieselregen, der aber eigentlich eher zur Stimmung passte als störte. Die Runde war richtig angenehm und machte total Spaß. Und tatsächlich haben wir an diesem Tag dann endlich auch noch einen Geocache gemacht. Wir hatten ja schon mehrfach in diesem Urlaub sämtliche Caches ignoriert, aber diesmal meinte ich irgendwann: „Wenn wir schon mit dem eigenen Auto nach Spanien gefahren sind, dann müssen wir wenigstens in Santander einen Cache loggen.“ Gesagt, getan - wir haben ihn gefunden und erfolgreich geloggt.

    Damit war der erste Teil des Tages auf jeden Fall schon mal ein voller Erfolg. 🤗
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  • Halbinsel Magdalena

    5 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 14 °C

    Für den Nachmittag hatten wir uns die Gegend um den Palacio de la Magdalena vorgenommen.

    Palacio de la Magdalena ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Santander und liegt wunderschön auf der Halbinsel Magdalena direkt am Meer. Der ehemalige Sommerpalast der spanischen Königsfamilie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und bietet einen tollen Blick auf die Küste und die Bucht von Santander. Rundherum gibt es große Parkanlagen, Spazierwege und mehrere Aussichtspunkte

    Der Regen hatte gerade wieder aufgehört, beziehungsweise zumindest fast, denn zwischendurch kamen immer mal wieder kleine Schauer durch. Aber das hat überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, dadurch waren kaum Menschen unterwegs und alles wirkte unglaublich ruhig und entspannt.

    Die ganze Anlage war durch den Regen richtig satt grün, fast noch schöner als bei Sonnenschein. Wir sind gemütlich über das Gelände gelaufen, haben uns alles angesehen, ein bisschen Kunst entdeckt und einfach die Atmosphäre genossen. Besonders schön war auch, dass man dort tatsächlich Seehunde beobachten konnte. Die Pinguine hingegen waren leider gerade nicht da. Außerdem konnten wir noch alte Schiffe anschauen und das alles sogar kostenlos. 🤗

    Auf einer Bank, von der aus man schön auf den Faro de la Punta de La Cerda schauen konnte, pausierten wir und verspeisten unser durch Foodsharing gerettetes Franzbrötchen. 😋☺️

    Danach ging es noch weiter bis zum Steg. Dort passierte tatsächlich etwas Unerwartetes: Zwischen den Wolken kam plötzlich kurz die Sonne hervor. Diese gelbe Kugel, die wir auf dieser Reise bisher eher selten gesehen haben. ☀️ 😂

    Natürlich haben wir, wie gefühlt ständig in diesem Urlaub, vergessen einen Geocache zu suchen.
    Obwohl hinten am Steg einer gewesen wäre. 😅 Wir haben einfach den Moment genossen, die Ruhe mitgenommen und den Tag entspannt ausklingen lassen.
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  • Wind, Wellen und ein mysteriöses Loch

    5 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein neuer Tag, ein neuer Morgen und natürlich wieder wechselhaftes Wetter. Also beschlossen wir, eine eher kurze Wanderung zu machen. Die Route hatten wir auf Komoot gefunden, aber spontan etwas gekürzt, weil der Himmel einfach nicht besonders vertrauenswürdig aussah.

    Unser Ziel war die wunderschöne Playa de la Arnía. Ein beeindruckender Strand an der kantabrischen Küste, bekannt für seine wilde Landschaft und die kleine vorgelagerte Insel Isla de Castro. Bei Ebbe kann man normalerweise über eine schmale Sandbank hinüberlaufen. Eigentlich hatten wir genau das vor. Aber trotz der Gezeiten war noch erstaunlich viel Wasser da, und der Wind war so heftig, dass wir beschlossen haben, das lieber sein zu lassen.

    Trotzdem war der Ort absolut spektakulär. Der Strand lag komplett menschenleer vor uns. Kein Mensch weit und breit. Wahrscheinlich bleiben die Spanier bei so einem Wetter einfach drinnen. 😅 Nur wir liefen natürlich draußen herum. 🤣

    Wir gingen hinunter an den Strand, machten dort eine schöne Pause und genossen einfach diese rohe, wilde Atmosphäre. Danach liefen wir noch ein Stück weiter zu einem riesigen natürlichen Loch in dem Boden. Einer dieser Orte, bei denen man eigentlich gar nicht genau weiß, was man da anschaut, die aber trotzdem total faszinierend sind. Vermutlich ist es eine durch das Meer ausgewaschene Felsspalte oder ein eingebrochener Hohlraum in den Kalksteinfelsen. Auf jeden Fall einer dieser Plätze, bei denen man automatisch stehen bleibt und einfach nur schaut. Aber eigentlich ist es auch nur ein Loch 🕳️ 🤣🤣🤣

    Zurück beim Auto angekommen, wollten wir noch den Parque de la Magdalena in Santander anschauen. Doch schon von uns aus sahen wir, wie sich über Santander dunkle Wolken entluden. Wir konnten richtig beobachten, wie der Regen über die Stadt zog.

    Also beschlossen wir kurzerhand anzuhalten und einfach abzuwarten. Direkt am Straßenrand machten wir einen spontanen Powernap. Weil wir’s können.

    Tatsächlich war es genau die richtige Entscheidung. Der große Regenguss zog vorbei, wir blieben trocken und konnten später entspannt zu unserem nächsten Programmpunkt weiterfahren. Manchmal ist Nichtstun eben doch der beste Plan. ☺️
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  • Tagesabschluss in Santander

    4 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 15 °C

    Am Ende des Tages sind wir dann in unserer Unterkunft in Santander angekommen. Das war direkt entspannt, weil der Parkplatz genau vor der Ferienwohnung lag. Wir haben schnell ausgepackt und festgestellt, dass die Wohnung wirklich top ausgestattet ist. Ein kleiner Abzug vielleicht beim Bett, aber sonst passt wirklich alles. Die Fahrräder konnten wir auch sicher und trocken unterstellen. Mal abwarten, was das noch wird... 🙄

    Da das Wetter sich gerade halbwegs gehalten hat, sind wir noch spontan zu Fuß zum Mirador Cabo Mayor gegangen. Dort war es angenehm ruhig, vermutlich auch wegen dem Wetter. Es gab ein paar Bunkeranlagen, aber nichts Spektakuläres. Genau diese Ruhe hat es irgendwie besonders gemacht.

    Als es wieder anfing zu regnen, hatten wir Glück und saßen halbwegs im Trockenen unter der Bunkerruine. Das zeigt, dass man ohne Regenjacke besser nicht los geht. 🤓 Wir haben dort unser mitgebrachtes Feierabendbier 🍻 getrunken und den Moment einfach genossen.

    In der Fewo haben wir dann den Elektroofen angemacht und es gab nich Mikrowellenpopcorn. 🍿 ☺️
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  • Castro Urdiales – Ankommen am Meer

    4 Mei, Sepanyol ⋅ ⛅ 15 °C

    Ein kleiner Zwischenstopp in Castro Urdiales und plötzlich hob sich unsere Stimmung.
    In Spanien angekommen, war es tatsächlich trocken und angenehm, kaum windig, genau die Temperatur, die ich mag. Nicht zu heiß, einfach so, dass man draußen sein und etwas unternehmen kann. Genau so hatte ich mir das vorgestellt.

    Wir parkten in der Tiefgarage, gingen nach oben und dann passierte etwas, womit wir gar nicht mehr gerechnet hatten: Aus dem grauen Himmel wurde plötzlich blau. Zum ersten Mal seit Paris sahen wir wieder richtiges Blau. 🔵🌤️🔵

    Es war für uns so ungewohnt, wir haben nicht gecacht, nichts geflashed, keine To-do-Liste abgearbeitet. Wir hatten vielleicht zwei grobe Anlaufpunkte und ansonsten haben wir uns einfach treiben lassen.

    Es waren kaum Menschen da, überhaupt nicht touristisch zu unserem Zeitpunkt. Ein fast verschlafenes Örtchen, das eine unglaubliche Ruhe ausgestrahlt hat. Genau das, was wir gebraucht haben.

    Was diesen Ort so besonders macht, ist der kleine Hafen, die alten Häuser und darüber die imposante Iglesia de Santa María de la Asunción, die direkt am Meer steht. Daneben der Castillo-Faro de Santa Ana,
    Und dann natürlich das Meer.
    Das erste Mal auf dieser Reise standen wir wirklich am Wasser, atmeten die frische, salzige Luft ein und dachten einfach nur: Genau so haben wir uns das vorgestellt.

    Ein bisschen schlendern, ein bisschen schauen, einfach da sein und genießen.
    Weniger ist eben mehr, das war in diesem Urlaub immer unser Plan. 🤣 Aber man kann nicht alles planen.

    Dieser Moment kam genau zur richtigen Zeit.
    Unser Gemüt wurde ruhiger und mit einem Mal war sie wieder da: die Urlaubsstimmung!! 😃

    Es war nicht spektakulär.
    Aber genau deshalb war es perfekt. Weise Worte von mir. 🤓
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  • Etappe nach Santander & seine Hürden

    4 Mei, Perancis ⋅ 🌧 16 °C

    Der Tag begann ungewohnt früh. Noch vor dem Weckerklingeln standen wir auf, um die restlichen Sachen zu packen. Ein kurzer Blick nach draußen zeigte eine Regenpause: Unsere Chance. Also haben wir schnell das Auto im Trockenen beladen, bevor der nächste Schauer einsetzen konnte.

    Kurz vor der Weiterfahrt kam eine unerwartete Hürde, wird sonst langweilig. 😂: Tobi hatte am Vortag aufgeschnappt, dass wir ein spezielles Warnschild für Fahrräder in Spanien benötigen. Natürlich waren wir darauf nicht vorbereitet. Also hielten wir spontan in einem kleinen Laden an, in dem wir ohnehin nach einer Fahrradabdeckung suchen wollten. Einen passenden Schutz gab es nicht, dafür aber das besagte Schild.
    Preis: Stolze 25 Euro. 💶 😱🙄 Zähneknirschend nahmen wir es erst einmal mit.

    Mit dem Gefühl, dass das günstiger gehen müsste, fuhren wir weiter zu Decathlon. Die Hoffnung doch noch eine brauchbare Fahrradabdeckung zu finden. Leider erfolglos. Dafür entdeckten wir dasselbe Warnschild… für angeblich 8 Euro. Unsere Entscheidung stand fest, das günstige Schild kaufen und das teure zurückgeben. An der Kasse dann die nächste Überraschung: 14 Euro. Nach einigem Hin und Her und längerer Wartezeit wurde der Preis schließlich tatsächlich auf 8 Euro korrigiert. Das war quasi unser Highlight des Tages 😂😎

    Währenddessen hatte der Regen längst wieder eingesetzt und zwar kräftig. Fotos von der Aktion - Fehlanzeige. Es ging nur noch darum, alles schnell zu erledigen und irgendwie trocken zu bleiben. Unter dem Dach einer Tankstelle montierten wir schließlich das Schild mit Kabelbindern am Fahrradträger. Zusätzlich versuchten wir, die Räder notdürftig mit Plastiktüten vor weiterer Nässe zu schützen, eine eher provisorische Lösung, die uns nicht wirklich überzeugte. 😩

    Die Stimmung war entsprechend gedrückt. 🥹Zwischen Regen, Improvisation und unnötigem Aufwand fühlte sich der Tag mehr nach Durchhalten als nach Reisen an. Der Gedanke, einfach umzudrehen, lag zeitweise durchaus in der Luft.

    Als wir schließlich weiterfuhren, kamen so viele Mautstationen. Gefühlt im Minutentakt zahlten wir Gebühren, mal 3 Euro hier, mal ein paar Euro dort. Besonders rund um den Grenzbereich zwischen Frankreich und Spanien summierte sich das schnell und trübte die Laune zusätzlich.

    Rückblickend fühlte es sich an, als hätten wir den ganzen Tag vor allem eines getan, organisiert, improvisiert und bezahlt. Reminder: Vielleicht doch mal wieder ein All-IN Urlaub?
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  • ... das nächste Drama ...

    3 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 21 °C

    Kurzer Abstecher zum Atelier von Monsieur Teres in einer alten Fenster und Treppenfabrik. Das Gelände war zunächst geschlossen und wir sind einmal herumgelaufen. Hinten trafen wir einen netten Mann. Mit Google Translate hat er uns aufs Gelände gelassen und kurz erklärt, dass dort mehrere Künstler arbeiten. Das eigentliche Kunstwerk war leider kaum noch zu sehen...

    Tja und dann kam natürlich noch das nächste Drama:

    Offenbar war die ganze Feuchtigkeit einfach zu viel für mein E Bike. Plötzlich zeigte es einen Fehler an und nichts ging mehr.

    Zum Glück musste ich nur noch einen letzten Anstieg hoch, den ich dann eben geschoben habe. Danach waren wir schon fast wieder am Parkplatz und eigentlich auch fertig für den Tag.

    In Deutschland hatten wir das Thema schon mal. Da hieß es, wahrscheinlich ein Kontaktproblem durch Feuchtigkeit, einfach trocknen lassen und dann geht es wieder. Die Reparatur wäre ziemlich teuer gewesen, also haben wir es damals gelassen.

    Jetzt hat uns der Error wieder eingeholt.

    Im Moment heißt das leider erstmal Game Over fürs Fahrrad. Ist das nicht gemein? Immer ist etwas...

    Zurück an der Unterkunft, fing es dann auch richtig an zu schütten. Nicht nur ein bisschen Regen, sondern wirklich dauerhaft und heftig. Uns war das dann aber egal. Wir waren komplett erledigt von der Fahrt am Vortag, dem frühen Aufstehen und dem Drama um mein Rad.

    Also haben wir einfach nichts mehr gemacht.
    Manchmal ist genau das dann auch das Beste. 🍻
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  • Pixel Art Café

    3 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 18 °C

    Zwischendurch fing es an zu regnen und wir dachten nur, das kann doch jetzt nicht schon wieder losgehen. Also haben wir spontan abgebrochen und uns in ein Café geflüchtet, das sowieso auf unserer Liste stand, das Pixel Art Café.

    Das war wirklich ein Volltreffer. Genau unser Ding. Viel Liebe zum Detail, richtig gute Pixel Art und dazu noch sehr guter Kaffee. Perfekter Ort, um den Regen einfach mal auszusitzen.

    Nachdem sich das Wetter etwas beruhigt hatte, ging es weiter. Wir haben noch das Schloss angeschaut und die restlichen Sehenswürdigkeiten. Am Ende waren wir richtig zufrieden, wir hatten alles geschafft und zwischenzeitlich wurde es sogar nochmal sonnig.
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  • PAU - Regenproblematik

    3 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 15 °C

    Der nächste Morgen kam schneller als gedacht. Obwohl es am Vorabend richtig spät geworden ist und wir uns natürlich noch ein wohlverdientes Feierabendbier gegönnt haben, waren wir früh auf den Beinen. Der Plan war klar, nachmittags sollte es wieder ordentlich regnen und wir wollten vorher unser Programm durchziehen.

    Wir waren ja inzwischen in Pau angekommen. Pau liegt im Südwesten Frankreichs am Rand der Pyrenäen und wird oft als Tor zu den Pyrenäen bezeichnet. Die Stadt ist bekannt für ihre erhöhte Lage mit Blick auf die Bergkette und hat eine lange Geschichte als Kur und Residenzstadt. Bei gutem Wetter soll man von dort eine beeindruckende Aussicht auf die Pyrenäen haben.

    Bei uns war das eher Glückssache, aber ehrlich gesagt waren wir sowieso nicht wegen der Berge hier. Wir hatten ein anderes Ziel.

    👾 Space Invaders 👾

    Wir sind relativ zentral in die Stadt gefahren, haben tatsächlich einen kostenfreien Parkplatz gefunden und sind dann auf unsere geplante Route gestartet. Alles war gut vorbereitet, die Strecke stand und wir sind entspannt von Punkt zu Punkt geradelt.

    Es lief auch richtig gut, bis das Wetter wieder seine eigenen Pläne hatte.
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  • 2. Tag - 🚲 in Paris und weiter nach Pau

    2 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 15 °C

    🚲 23,8 km
    🚘 848 km
    🏁 872 km
    🚧 94,90 €
    👾 43 (Lydia) / 44 (Tobias)

  • Paris nach Pau - Strecke unterschätzt 😅

    2 Mei, Perancis ⋅ 🌧 16 °C

    ...um ca 16 Uhr ging es los nach Pau, das ist wirklich sportlich gewesen, diese Planung. 😇

    Das sind halt mal eben ~750 km quer durch Frankreich.
    Zum Vergleich: Hannover → Paris ist tatsächlich kürzer!

    Frankreich selbst unterschätzt man da total. Auf der Karte sieht es machbar aus & in der Realität sitzt man ewig im Auto.

    ... und als ob das noch nicht gereicht hätte, kam dann das nächste Kapitel:

    Kaum saßen wir im Auto, fing es an wie aus Eimern zu regnen. Wirklich richtig heftig. Ich bin gefahren und habe plötzlich fast nichts mehr gesehen. Dabei hatten wir extra neue Scheibenwischer gekauft. Ich dachte nur, das kann doch nicht wahr sein.

    Ich habe mich wirklich zusammengerissen. Ich fahre bei Regen sowieso nicht besonders gern und dann noch dieses Chaos, die lange Strecke und diese Bedingungen. Mir liefen tatsächlich die Tränen, weil ich einfach so angespannt war und nichts gesehen habe.

    Nach ungefähr 40 Minuten ging es dann nicht mehr. Tobi war eingeschlafen und ich bin auf einen Parkplatz rausgefahren, weil ich wirklich Angst hatte, dass wir so einen Unfall bauen. Ich war komplett durch!!

    Ich habe ihn geweckt und gesagt, er soll bitte googeln, was da los ist. Es muss doch etwas geben, was bei neuen Wischblättern hilft. So konnte ich auf keinen Fall weiterfahren.

    Tja und dann kam der Moment, über den wir im Nachhinein wirklich lachen mussten.
    🙄🙄🤦🏻‍♀️🤦🏻🤦🏻‍♀️🤦🏻🤦🏻‍♀️🙄🙄
    Wir hatten die Wischblätter überprüft und vergessen, die Schutzabdeckung von den neuen Wischerblättern zu entfernen.

    Kein Wunder, dass die nicht funktioniert haben.
    😩😩😩

    Nachdem wir das entfernt hatten, hat Tobi übernommen und fuhr weiter und plötzlich ging alles ganz normal. JETZT hat spätesten jeder Mitleid mit mir oder? mimimi

    Trotzdem blieb die Fahrt anstrengend. Es hat weiterhin stark geregnet, dazu kam später noch Nebel und es wurde dunkel. STOCKDUNKEL!! Es zog sich endlos. Wir waren irgendwann erst auf Höhe Bordeaux und hatten gefühlt immer noch eine riesige Strecke vor uns.

    Unter normalen Bedingungen wäre das alles machbar gewesen. Aber so war es wirklich heftig.

    Am Ende sind wir gegen halb eins nachts an der Unterkunft angekommen. Es hat immer noch geschüttet und wir mussten auch noch auspacken. Zum Glück gab es eine Schlüsselbox, sodass wir zumindest stressfrei reinkamen.

    Wir waren komplett fertig.

    Ich glaube, das war mit Abstand eine der anstrengendsten Fahrten, die wir je zusammen hatten.

    Urlaub nennt man das. 😂😂😂
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  • Adrenalin, Drama: Links ganz links🤣Video

    2 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute stand nur noch ein kurzer Abstecher in „unser“ Viertel auf dem Plan: Bercy. Irgendwie ist es schon fast ein Running Gag geworden. Beim ersten Paris Besuch hatten wir dort ein Hotel und waren überzeugt, völlig am A der Welt zu sein. Viel zu weit draußen, überhaupt nicht zentral. Und jetzt? Gefühlt führt uns jeder Paris-Trip wieder genau dorthin zurück.

    Bercy ist für uns einfach dieses besondere Viertel mit moderner Architektur, viel Platz, spannender Kunst und einer Atmosphäre, die sich anders anfühlt als im klassischen Paris. Man entdeckt immer wieder Neues, egal wie oft man schon dort war.

    Allerdings haben wir heute direkt am Anfang wirklich das Verrückteste gemacht, was wir je in Paris gebracht haben.

    Wir sind Auto gefahren: In Paris. 🚗 An sich schon eine Herausforderung. 😅

    Aber es wurde noch besser oder schlimmer, je nachdem wie man es sieht. 😵‍💫🫣😵‍💫

    Wir sind tatsächlich auf dem Pariser Ring unterwegs gewesen und haben es geschafft, links auf der Autobahn anzuhalten. Vier Spuren, ordentlich Verkehr, Adrenalin auf Anschlag. Warnblinker an und nur um einen Invader zu flashen.

    Ja, genau das haben wir gemacht. 👾😱
    ...damit nicht genug. Es waren nämlich zwei Invader an dieser Stelle, jeweils an Brückenpfeilern. Für den zweiten hätten wir theoretisch nochmal genau das gleiche Manöver machen müssen. Zu dem Zeitpunkt wurde der Verkehr aber schon deutlich voller und ich war ehrlich gesagt raus. Das war mir dann eine Nummer zu heftig.

    Also haben wir uns erstmal für die sichere Variante entschieden und sind eine Schleife gefahren. Was aber auch schon wieder für sich genommen ein kleines Abenteuer war, weil ich dabei mehrfach die Spuren wechseln musste und das in Paris, auf dieser Autobahn, mit ordentlich Verkehr. Wer mich kennt, weiß, dass das schon gereicht hat, um den Puls oben zu halten, wir haben auch komplett vergessen unsere Kamera wiederanzumachen. 🫪

    Tobi hat währenddessen navigiert und irgendwann standen wir wieder an der Stelle.

    Und dann haben wir es tatsächlich nochmal gemacht.

    Wieder links angehalten, wieder Warnblinker und den zweiten Invader geflasht.

    Rückblickend komplett bekloppt. Wirklich. Aber auch irgendwie legendär. 😇

    Danach ging es dann deutlich entspannter weiter nach Bercy.

    Auch diesmal haben wir wieder einige Space Invaders gesucht. Es waren noch paar übrig geblieben, die nicht flashbar waren und durch das Reinigungs- & Reativteam wieder aktiviert wurden. Dazu haben wir neue Kunstwerke entdeckt, unter anderem von Seth und Bordalo, eine meiner Lieblingskünstler. Es ist jedes Mal wie eine kleine Schatzsuche durch das Viertel.

    Richtig besonders war diesmal, dass wir mit dem eigenen Fahrrad unterwegs waren. Kein Vergleich zum Vélib System, kein Suchen nach Stationen. Einfach losfahren. 🚲 Dadurch wirkt Paris plötzlich viel kleiner. Strecken, die sonst lang erschienen, sind auf einmal schnell geschafft. Selbst kleine Anstiege waren kein Problem mehr. 💪🏻

    ⚠️ 🔜 DRAMA an:
    Dann kam leider der Moment, der alles ein bisschen überschattet hat.

    Wir haben einige Invader geflasht, die wir schon vor ein paar Jahren gesammelt hatten. Tobi und ich waren die ganze Zeit exakt gleichauf, auch wenn wir unterschiedliche Invader hatten. Und dann passierte etwas, das wir uns nicht erklären können. Tobi konnte plötzlich einen Invader flashen, der für mich nicht mehr verfügbar war. Egal was ich versucht habe, es hat einfach nicht funktioniert.

    Wir haben wirklich lange dort gestanden und alles probiert. Am Ende musste ich es akzeptieren. Nach all der Zeit liegt Tobi jetzt einen Punkt vorne.

    Das fühlt sich tatsächlich wie ein GAME OVER an.

    * Bercy wieder Volltreffer
    * eigenes Fahrrad = Gamechanger
    * Invader = emotionaler Schaden 😩
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  • Joinville-le-Pont

    1 Mei, Perancis ⋅ 🌧 21 °C

    Nach einer kurzen Erholungspause mit einem kleinen Powernap ging es direkt weiter. Frisch gestärkt starteten wir zu einer geplanten Fahrradtour von knapp 18 Kilometern, natürlich nicht ohne dabei mehrere Space Invaders mitzunehmen.

    Unsere Route führte uns in den Außenbereich von Joinville-le-Pont, der schon nicht mehr direkt zu Paris gehört. Eine Gegend, die uns wirklich positiv überrascht hat. Entlang der Marne fanden wir eine unglaublich schöne Atmosphäre mit historischen Bauwerken und ganz viel Charme.

    Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn es fing an zu regnen und wir konnten die Umgebung nicht ganz so genießen, wie wir es uns gewünscht hätten. Bei besserem Wetter wäre es perfekt gewesen, einfach am Fluss zu sitzen und die Ruhe auf sich wirken zu lassen.

    Trotzdem haben wir das Beste daraus gemacht und waren wirklich begeistert. Ein richtig schönes Fleckchen, das wir absolut weiterempfehlen können.
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  • CDG - Flughafen

    1 Mei, Perancis ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser erster Stopp war der Flughafen Charles de Gaulle, ein Ort, den wir sonst nur vom Zwischenstopp zu anderen Fernreisen kennen. Bei diesem Flughafen liegt dir die Welt zu Füßen. *TRÄUM* Diesmal sind wir aber mit dem eigenen Auto angekommen, was sich schon ein wenig ungewohnt angefühlt hat.

    Der Grund dafür war ein besonderer Space Invader, der zu Fuß kaum erreichbar ist. Bisher hat uns immer die Zeit zwischen zwei Flügen gefehlt, und das Risiko, den Anschluss zu verpassen, war einfach zu groß.

    Also haben wir die Chance genutzt und diesen Ort ganz bewusst als ersten richtigen Stopp gewählt.

    Denn wer uns kennt, weiß, wir cachen nicht mehr, wir flashen! 👾😂
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  • On the road...

    1 Mei, Belgium ⋅ ☀️ 17 °C

    Schönen 1. Mai 🌸 gewünscht!
    Abfahrt - 6:30h 🕡 - einigermaßen pünktlich 😅 - Paris ist unser erster Zwischenstopp, warum kommt mir ständig das Lied in den Kopf .... mit einem Taxi nach Paris? 😅 sing 🎵 🎶Baca lagi

    Permulaan perjalanan
    1 Mei 2026