Street Art statt Sehenswürdigkeiten
6. Mai in Spanien ⋅ ☁️ 16 °C
Street Art statt Sehenswürdigkeiten – unterwegs in Santander
Der nächste Tag begann erstmal ziemlich verregnet. Den ganzen Morgen hat es geschüttet, deshalb sind wir tatsächlich erst gegen Mittag losgezogen – diesmal aber ohne Fahrräder. Wir wussten immer noch nicht so richtig, ob mein Fahrrad jetzt endgültig wieder funktioniert oder nicht, und wollten das Schicksal lieber noch nicht herausfordern. Also haben wir beschlossen, das Auto zu nehmen und Santander zu Fuß zu erkunden. Gerade bei dem wechselhaften Wetter war das sowieso entspannter, weil man sich zwischendurch immer mal irgendwo unterstellen konnte.
Die Parkplatzsuche war allerdings erstmal weniger entspannt. Die kostenlosen Plätze waren komplett belegt und am Ende sind wir dann in ein Parkhaus in Hafennähe gefahren.
Santander selbst hatten wir ehrlich gesagt gar nicht als klassische Sehenswürdigkeitsstadt auf dem Schirm. Und auch optisch fanden wir die Stadt jetzt nicht überall wahnsinnig hübsch. Aber was Santander definitiv hat, ist eine richtig spannende Kunst- und Street-Art-Szene. Über die offizielle Tourismusseite der Stadt gibt es eine PDF zur „Ruta de los Murales“, also einem offiziellen Mural- beziehungsweise Kunsttrail mit über 50 Murals quer durch die Stadt verteilt.
Eigentlich hätten wir die Route auch gut mit dem Fahrrad machen können, aber zu Fuß war es im Nachhinein sogar besser. Die Wege führten oft über verschiedene Ebenen, Treppen und kleine Gassen – das hätte mit den Rädern eher genervt. Also haben wir uns einfach unsere Favoriten herausgesucht und daraus eine entspannte Runde gemacht.
Für mich war natürlich sofort klar, dass die Werke von Okuda gesetzt sind. Santander ist schließlich seine Heimatstadt und er gehört einfach zu meinen absoluten Lieblingskünstlern. Aber auch Arbeiten von Dulk, ROA und einigen anderen wollten wir unbedingt sehen.
So liefen wir quer durch die Stadt, immer wieder begleitet von leichtem Nieselregen, der aber eigentlich eher zur Stimmung passte als störte. Die Runde war richtig angenehm und machte total Spaß. Und tatsächlich haben wir an diesem Tag dann endlich auch noch einen Geocache gemacht. Wir hatten ja schon mehrfach in diesem Urlaub sämtliche Caches ignoriert, aber diesmal meinte ich irgendwann: „Wenn wir schon mit dem eigenen Auto nach Spanien gefahren sind, dann müssen wir wenigstens in Santander einen Cache loggen.“ Gesagt, getan - wir haben ihn gefunden und erfolgreich geloggt.
Damit war der erste Teil des Tages auf jeden Fall schon mal ein voller Erfolg. 🤗Weiterlesen




























Reisender
Aussicht auf den equal pay day?
Reisender
Super Idee. Darauf muss man erstmal kommen.
ReisenderJa 🤣