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  • Day301

    Moorea by bike

    April 8, 2019 in French Polynesia ⋅ ☀️ 32 °C

    Vorgestern sind wir von Rangiroa nach Tahiti geflogen und von Tahiti mit der Fähre nach Moorea gefahren. Moorea ist etwas anders als Fakarava und Rangiroa und gleicht von der Landschaft eher Tahiti. Die Insel besteht eigentlich nur aus Bergen, Tropenwald, Kokosnusspalmen und hier und da einem kleinen Fleck Strand.

    Heute machen wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg, um Moorea zu erkunden. Da die Insel einen Umfang von nur 60 km hat, geht das auch relativ gut. Da es hier mal wieder wie in einer 24/7 Sauna mit gelegentlichem Aufguss ist (die Luftfeuchtigkeit darf ja nicht fehlen), ist unser erster Halt einer der wenigen öffentlichen Stände Ta'ahiamanu und es geht ab ins Wasser. Hier könnten wir ewig liegen, da auch das Wasser mindestens 30°C warm ist. Ziemlich frech ist allerdings, dass man von dem öffentlichen Strand die auf dem Wasser gebauten Bungalows des Hilton Lagoon Resorts sieht. Während wir in unserem Airbnb-Zimmer mit Dusche und WC im Garten versuchen, jedes Lüftchen einzufangen, um Nachts schlafen zu können, haben die Bungalows in diesem Resort sogar teilweise einen eigenen Pool und Glasböden um die Fische beobachten zu können😳, ganz zu schweigen von klimatisierten Räumen. Irgendwann einmal... oder auch nicht, bei einem Preis von durchschnittlichen 600€ pro Nacht 🙈. Erstaunlich finden wir auch, dass man für das Geld nicht einmal eine Mahlzeit bekommt.

    Aber wir wollen uns ja nicht beschweren, immerhin geht es uns auch ziemlich gut 🥰, also geht es wieder aufs Rad und um die zweite Bucht herum bis zum Nordwesten Mooreas. Zu unserer linken Seite besteht die Insel nur aus Bergen und Tropenwald und zu unserer Rechten aus Wasser, Wasser, Wasser und ab und zu einem kleinen Strandabschnitt und einigen Häusern. Allerdings kommt auch hier schon bald das nächste Luxusresort, die machen es einem aber auch wirklich nicht leicht.

    Da uns so langsam der Hunger überkommt, gehen wir in ein Snack Restaurant und essen mal wieder Poisson Cru. An den doch etwas höheren Preisen selbst in einem Imbiss sieht man, dass in diese Gegend wohl doch eher Urlauber mit einem etwas anderen Budget kommen.

    Gut gestärkt machen wir uns wieder auf den Rückweg zu unserer Unterkunft um eine eiskalte Dusche zu genießen 😊.
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