• Wellington (Tag 1)

    November 9, 2025 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Am heutigen Tag wollten wir uns noch Einiges ansehen, da das Wetter die Tage etwas schlechter werden soll. Starten wollte ich den Tag aber mit einem Honig Toast, auf den ich mich seit Wochen freue. Ist aber erst hier möglich, da es sich aufgrund der Aufenthaltsdauer zum ersten Mal gelohnt hat, Butter zu kaufen. Meine kindliche Vorfreude hat sich beim ersten Biss aber sowas von in Luft aufgelöst, als ich in die salzige Butter gebissen habe. Freut mich, dass das hier wohl so üblich ist, aber schmeckt halt scheiße!
    Mit etwas gedämpfter Laune meinerseits ging es los in Richtung südlicher Küste, wo wir einen tollen Leuchtturm besucht haben. Von diesem aus konnten wir an der Küste auch Robben erkennen, weshalb wir uns gleich auf den Weg dorthin gemacht haben. Wenn wir zu diesem Zeitpunkt das Wissen gehabt hätten, dass dort unzählige Robben ihr Quartier aufgeschlagen haben und sich unter den Sträuchern ausruhen, wären wir wohl nicht einfach direkt durch jene Sträucher dorthin gelaufen. Alter Finne haben wir uns erschrocken, als plötzlich ein riesiges Exemplar um die Ecke kam und uns angeknurrt hat. Ich bin vor Schreck ein paar Meter zurückgesprungen und Michaela hat die Opossum Taktik angewendet - einfach versteinert stehen bleiben. Da der Seelöwe (haben wir gegoogelt) am Fischbuffet gut zugeschlagen haben muss und nicht allzu agil aussah, würde ich meine Taktik im Nachgang immer noch als die empfehlenswerte ansehen. Gott sei Dank hatte er wohl mehr Angst vor uns und hat das Weite gesucht.
    Nach der Begegnung haben wir die anderen Seelöwen aus guter Distanz dabei beobachtet, wie sie am Strand Sonne getankt haben. Da wir beide diese Tiere noch nie so nah in freier Wildbahn gesehen haben, war es ein echtes Highlight!
    Da konnten die Putangirua Pinnacles (faszinierende Felswand) nicht ganz mithalten, waren aber trotzdem sehr schön.
    Zum Schluss das Wichtigste: mit hoher Wahrscheinlichkeit haben wir heute in das richtige Butterregal gegriffen und einem gut gelaunten Frühstück steht morgen nichts im Weg.
    Read more