Wellington (Tag 4 - 6)
November 14, 2025 in New Zealand ⋅ 🌙 16 °C
Zwei Tage in Folge kein Footprint war auch für uns hart, aber jetzt sind wir wieder da. Um ehrlich zu sein hatten wir auch gar keine Bilder, da wir es sehr ruhig angehen lassen haben.
Vorgestern haben wir die Hauptstadt Wellington angeschaut. Nach einer Stunde haben wir uns gefragt, was wir eigentlich sonst immer in Städten machen. Da alle gefundenen Antworten wie „an jeder Ecke Kaffe und Kuchen konsumieren“, „bisschen shoppen“ und „keinen Snack auslassen“ nicht in unser derzeitiges Budget passen, waren wir relativ bald durch mit der Besichtigung. Und ja, ein Kaffee und Kuchen haben wir natürlich doch noch mitgenommen. Danach waren wir noch im Fitness und Michaela konnte ihren Distanzrekord im Joggen brechen. Hätte mich nicht ganz so für sie gefreut, wenn ich da schon vom bis heute andauernden Muskelkater-Gejammer gewusst hätte. Abends wurde noch Wäsche gewaschen und wieder in der ganzen Wohnung verteilt.
Gestern Früh ging es dann übermotiviert erneut ins Fitness (24h Zutritt nutzen). Ich musste in nassen Klamotten einmarschieren, da Michaela Strom für unsere Airbnb Vermieterin sparen wollte und die Heizung mit meinen dringend benötigten Klamotten ausgeschaltet hat. Völlig richtige Priorität gesetzt.
Nachmittags war ich noch im Barber-Shop (nein, nicht um meinen Bart zu stutzen) und hatte ein richtig nettes Gespräch mit dem Friseur. Obwohl er sehr schnell gesprochen hat und ich manchmal einfach nur mit „yes“ geantwortet habe. Diese Taktik hat mich auch auf einmal in eine Diskussion über Kryptowährung verfrachtet. Aber denke er hat nicht gemerkt, dass ich da mal so überhaupt gar keinen Dunst von habe.
Heute war das Wetter wieder top und wir haben eine sehr schöne Küstenwanderung gemacht. Hätten wir hierbei immer zum richtigen Zeitpunkt die richtige Abzweigung gefunden und uns nicht bei jeder Gelegenheit verfranzt, wären 8 km hierfür angedacht gewesen. Wir haben es dann in 12 km geschafft. So hatten wir aber die Chance, die tolle Tierwelt bei Windstärke 100 noch länger zu bewundern.
Die letzten beiden Kilometer führten direkt am Strand entlang, wo es leider einige richtig schöne Muscheln gab. Warum leider? Weil wir zweistellig Muscheln mitgenommen haben und diese natürlich unbedingt mit nach Deutschland müssen. Bei der jetzt schon kaum angespannten Füllmenge des ein oder anderen Rucksacks bin ich gespannt, wie hierfür der Plan aussehen wird.Read more














