Fox Glacier (Tag 2)
November 21, 2025 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C
Nach der gestrigen Nebel-Verschwörung haben wir uns heute vorgenommen, dass wir noch früher aufbrechen werden, um das prophezeite gute Morgenwetter für den ein oder anderen guten Ausblick zu nutzen.
Ich habe sogar sehr gut im Hostel geschlafen, obwohl gestern Abend im Gemeinschaftsraum noch laut kommuniziert wurde. Ich hatte mir gerade zurecht gelegt, wie ich das junge Volk maßregeln werde, aber dann muss ich wohl einfach eingeschlafen sein. Da können sie aber froh sein dem Donnerwetter entgangen zu sein.
Also waren wir ausgeschlafen und es ging bereits vor dem Frühstück zum Lake Matheson. Dieser ist für die Reflexion der dahinter liegenden Berge bekannt. Auch hierfür ist gutes Wetter mehr als sinnvoll, weshalb die Laune beim 30 minütigen Fußmarsch dorthin begrenzt war, als es wiederum nach Nebel aussah. Zusätzlich wurde ich heimtückisch von einer Unzahl an Mücken angeknabbert. Eigentlich der Anfang eines Drehbuchs für einen äußerst zornigen und schlecht gelaunten Flori.
Dann wurden wir aber sowas von für unsere Hartnäckigkeit belohnt - innerhalb weniger Minuten zog es auf und wir hatten einen richtig geilen Ausblick auf den Mount Cook und die umliegenden Berge. Den haben wir wirklich sehr genossen.
Völlig euphorisch vergaßen wir, dass wir noch gar nichts gegessen haben und fuhren direkt zu einem Valley Track des Fox Gletscher weiter, da wir das Wetter unbedingt nutzen wollten. Auch das war richtig schön und wir haben alleine in der Sonne mit Blick auf den Gletscher entspannen können.
Kurz vor dem Mittag erinnerte uns der Körper aber daran, dass wir die Nahrungsaufnahme völlig aus den Augen verloren hatten. Die noch zu absolvierenden 4 km zurück waren somit ein Drahtseilakt zwischen „hangry“ werden und dem zufrieden sein aufgrund der schönen Erlebnisse. Im Hostel wurde dann aber das Frühstück ausreichend nachgeholt und wir haben den restlichen Tag entspannt verbracht und weiter gescrabbelt.
Mein Highlight war noch ein einstündiges Gespräch mit einem Schweden, das richtig interessant und schön war. Auch wenn es im Nachhinein schon sau unangenehm war, wie ich „Scheibenwischer“ mit meinem eingerosteten Englisch umschrieben habe.
In Summe ein Pluspunkt für das Hostel.
Morgen geht’s weiter in Richtung Süden! Freuen uns schon.Read more










