• Cromwell (Anreise & Tag 1)

    November 23, 2025 in New Zealand ⋅ 🌙 7 °C

    Das vorletzte Hostel in Neuseeland liegt hinter uns und ich kann im Nachgang sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Alles schön sauber und ich würde den Ort nun doch als überlebensfähiges Territorium einstufen. Wer jetzt noch Bock auf dauerhaftes Socialising hat, ist dort super aufgehoben - ich (und Michaela zur Hälfte) aber eher nicht. Aber alles fürs Einhalten des Reisebudgets!
    Gestern ging es dann weiter Richtung Süden. Auf dem Weg wollten wir noch ein paar leicht zu erreichende Spots besuchen (Neuseeland Klassiker: Wasserfälle, klare Gewässer und schöne Viewpoints). Problem an den leicht zu erreichenden Spots ist natürlich, dass die alle leicht erreichen können. Aus diesem Grund hatten wir immer die nette Gesellschaft vieler anderer Touristen und häufig einen Bus mit asiatischen Insassen um uns. War trotzdem schön und wir kamen nachmittags schon in Cromwell im Airbnb an. Da wir hier leider nicht kochen können, haben wir noch eine Pizza geholt und entspannt auf der sonnigen Terrasse gegessen.
    Heute Früh ging es bereits um fünf Uhr aus dem Haus, da wir einen der bekanntesten Wanderungen, den Roys Peak, machen wollten. Der Plan war so zu loszulaufen, dass alle Personen, die sich den Sonnenaufgang anschauen, schon wieder runter laufen und der Rest nach uns los läuft. Und was soll ich sagen - es hat tatsächlich mal einer unserer Pläne funktioniert. Beim Loslaufen konnten wir sogar noch den Sonnenaufgang beobachten und waren fast alleine auf dem Track unterwegs. Also natürlich abgesehen von den unzähligen Schafen, die wir jetzt schon ins Herz geschlossen haben.
    Apropos Tiere: Auf der Hinfahrt hätten Ralf (das Auto) und ich fast eine komplette Entenfamilie und mehrere Hasen ausgelöscht. Irgendwie konnten wir aber noch ausweichen, was das erste gute Omen für heute war.
    Zurück zur Wanderung. Als wir oben ankamen, konnten wir erkennen, warum man von der schönsten Aussicht in ganz Neuseeland spricht. Wirklich atemberaubend!
    Glücklich vom Ausblick, dem schönen Wetter und den nicht getöteten Tieren haben wir oben erstmal zwei Stunden in der Sonne gegessen, geschlafen und die Zeit genossen. Nach einem kurzen Füße abkühlen im eiskalten See wurde der Tag vom „besten Eis, dass ich je gegessen habe“ in Wanaka abgerundet (Zitat Michaela - und jeder weiß, dass sie nicht selten Eis konsumiert).
    Jetzt schreibe ich gerade mit der Sonne im Gesicht und Blick auf die umliegenden Weinberge diesen Footprint. Highlight-Tag!
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