Sydney (Tag 1)
December 13, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C
Nach über 12 Stunden sind wir wieder zurück in unserem Airbnb und hatten einen wilden ersten Tag in Sydney.
Heute Früh ging alles normal los und unser Airbnb Host (wohnen im zehnten Stock bei einer dreiköpfigen Familie) gab uns noch ein paar super Tipps, wie wir die Stadt am besten erkunden können. Im Nachgang dachte er vermutlich, hätte ich den Idioten einfach nur erklärt, wie sie aus dem Haus kommen. Denn als wir zwei mit dem Aufzug nach unten Richtung Ausgang fuhren, landeten wir irgendwie im Parkhaus des Gebäudes. Und ab hier begann das Unheil so richtig. Nachdem wir nicht aus dem Parkhaus kamen, da wir keinen Chip für das Tor hatten, fuhren wir mit einem anderen Aufzug wieder nach oben. Hier landeten wir dann aber in einem anderen Teil des Gebäudes, wo wir definitiv nicht hin durften. Blöd war nur, dass wir von hier auch keine Berechtigung mehr hatten, mit dem Aufzug zurück in die Tiefgarage zu fahren. Hört sich alles komisch und unrealistisch an, aber wir standen dann tatsächlich an einer verschlossenen Tür und konnten nicht mehr vor und zurück - und vor allem nicht raus. Deshalb riefen wir den Vermieter an und es wurde noch unangenehmer, denn wir mussten nur den Emergency Exit Button drücken und schon waren wir in Freiheit.
Alles in allem ging es dann etwas verspätet und beschämt los und wir starteten mit einer Fährenfahrt durch den Hafen bis zum berühmten Opernhaus. Dort haben wir erstmal gefrühstückt und anschließend die tolle Umgebung erkundet. Hier hatte Michaela auch endlich die Chance eine ihrer liebsten Filmszenen aus Findet Nemo zu rezitieren.
Am Nachmittag stand noch ein sportliches Highlight auf dem Programm, denn wir holten uns spontan Tickets für das Erstliga Fußballspiel Western Sydney Wanderers gegen Brisbane. Das Beste an diesem trostlosen 0-0 war aber eigentlich die fundierte taktische Analyse von Michaela, die von der ballbesitzenden Mannschaft mehr Pressing verlangte. Skandalös hingegen, dass der Bierstand in Minute 75 bereits geschlossen war und mir ein verdientes drittes Getränk verwehrt blieb.
Das habe ich beim Abendessen jedoch nachgeholt und es sind zwei Feststellungen zu treffen:
1. Nach zweieinhalb Monaten mit nahezu keinem Schluck Alkohol bin ich nach vier Bier ganz schön auf Sendung!
2. In diesem Zustand konnte ich mein raffiniertes Cabo-Spiel auf ein noch höheres Level heben.
Jetzt muss ich aber dringend schlafen.Read more
















