• Torres del Paine (Tag 4)

    6 gennaio ⋅ ☁️ 1 °C

    Geschafft! Nach 17 Kilometer, 1.300 Höhenmeter und anspruchsvollen Wetter sind wir im nächsten Camp Grey angekommen. Starten wir aber mit der Nacht, die uns schon viel abverlangt hat. Obwohl wir mit vielen Schichten Klamotten im Schlafsack lagen, war es bei Minusgraden kaum möglich zu schlafen. So waren wir fast froh, als um 4 Uhr der Wecker ging und wir uns langsam auf die Wanderung vorbereiten konnten. Im Nachgang hätten wir das Vorzelt auch schließen können, dann hätte es die Kälte nicht gar so leicht gehabt ins Zelt zu kommen. Mit allen verfügbaren Schichten ging es um kurz vor sechs bei leichtem Schneegestöber los. Wir waren aber eigentlich sehr gut vorbereitet und kamen gut voran. Ganz oben am Pass war es dann so windig, dass wir teilweise komplett das Gleichtgewicht verloren. Der Anblick des Grey Glacier war es aber definitiv wert.
    Auf dem langen Weg am Gletscher entlang zur nächsten Unterkunft mussten wir noch drei Hängebrücken des Todes überwinden. Kein TÜV dieser Welt würde diese mit fehlenden Trittflächen auffallenden Todesfallen freigeben. Nachdem wir aber auch diese überlebt haben bin ich guter Hoffnung, dass wir dieses Abenteuer überstehen könnten. Abends hatten wir gerade noch ein Bier und Pisco Sour an der Bar (Bye-Bye Dry January) und beten jetzt für eine einigermaßen erträgliche Nacht.
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