Torres del Paine (Tag 6)
8 gennaio, Cile ⋅ 🌧 10 °C
Nach einer sehr angenehmen Nacht im Zelt startete auch der Tag mit einem hoffnungsvollen Sonnenaufgang. Als wir beim Frühstück saßen, fing es (für uns) aber völlig überraschend an zu regnen. Natürlich hatten wir unsere Rucksäcke clever vor dem Zelt platziert, damit ich im Vollsprint vom Frühstück die bereits nassen Rucksäcke vor der völligen Durchnässung retten musste. Danach bekamen die Rucksäcke aber ihren eigenen Regenschutz. Guter Start in den Tag. Auch die nächsten beiden Stunden waren wenig hoffnungsvoll. Im Dauerregen liefen wir zu einem Camp, bei welchem man für den späteren Aufstieg zu zwei Aussichtspunkten die Rucksäcke lagern konnte. Um ehrlich zu sein wussten wir zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so genau, ob wir den Weg überhaupt auf uns nehmen wollen, da es nach keiner allzu guten Aussicht aussah. Wollten dann aber bis zum ersten Aussichtspunkt mal schauen und liefen los. War wirklich doll anstrengend, aber wurden mit einer unfassbaren Aussicht belohnt. Wir bekamen genau das Bild präsentiert, welches ich im Kopf hatte, wenn ich an Patagonien gedacht habe. Am Aussichtspunkt trafen wir auf Lisa und das sowie die Euphorie vom tollen Ausblick motivierte uns so, dass wir zu dritt noch Richtung höchstmöglichen Punkt aufbrachen. Auf dem Weg trafen wir noch auf den Rest der Abendessen-Runde und hatten eine richtig herzliche Verabschiedung, da die Drei heute mit der Fähre eine Wanderung überspringen. Das dazugehörige Selfie ist beigefügt. Wollen uns alle nochmal zum Skifahren in Ischgl treffen.
Der zweite Aussichtspunkt war auch super beeindruckend, aber viel schöner war, dass wir auf dem Weg hinunter noch alle anderen getroffen haben, mit denen wir die letzten Tage unterwegs waren. Ich denke man kann herauslesen, wie schön wir das heute fanden und noch schöner ist, dass ich mich für heute Abend mit Alan aus Irland auf das ein oder andere Bier verabredet habe.
Zu kurz kommen soll aber nicht, dass wir unfassbar anstrengende 22 km unterwegs waren und erst nach neun Stunden wandern durch Regen, Sonne und traumhafte Landschaft im Camp Frances angekommen sind. Um ehrlich zu sein, haben wir heute jeden Kilometer geliebt!
Mal sehen wie sehr unsere Füße die Kilometer geliebt haben und was morgen auf uns wartet. Auf ein Wetter vorbereiten kann man sich hier sowieso nicht.Leggi altro























