• San Pedro de Atacama (Tag 4)

    22 gennaio, Cile ⋅ ☁️ 12 °C

    Als wir heute Früh aufwachten, mussten wir uns erstmal eingestehen, dass uns der Fehler unterlaufen ist, vor dem alle in der Wüste warnen - uns ist das Wasser ausgegangen.
    Aber nur halb so schlimm, da wir ja nicht mehr nur mit Wanderschuhen in der Natur stehen, sondern einen fahrbaren Untersatz namens Kilian haben. Dieser hatte heute auch einen anspruchsvollen Tag, da wir zu den etwas weiter entfernten Lagunas Miscanti und Miñiques fahren wollten. Auf dem Weg dorthin konnten wir auch noch diverse Liter Wasser kaufen und kämpften uns die hügelige Straße, die als das Gegenteil von „befestigt“ bezeichnet werden kann, zu den Lagunen. Vielleicht wurde uns auch deshalb zu einem Allrad geraten. Kilian besitzt leider nur zwei antreibende Reifen, die uns trotzdem ans erste Ziel brachten, obwohl die Beifahrerin etwas panische Züge aufwies.
    Als wir am Eingangstor zu den Lagunen ankamen und eingewiesen wurden, wie wir mit dem Auto die verschiedenen Aussichtspunkte anfahren können, wurden wir von einem spanischen Pärchen gefragt, ob wir beide mitnehmen können. Die beiden hatten nämlich kaum mehr Sprit und wollten das verbliebene bisschen aufsparen, um in die 50 km entfernte nächste Stadt zu kommen. Machten wir natürlich, jedoch reichten die Karma Punkte noch nicht für ein gutes Wetter an den Lagunen aus. War trotzdem ganz nett und wir haben sogar weitere Flamingos sehen können. Daraufhin brachten wir die beiden zurück zu ihrem Auto und wüssten zu gerne, wie weit sie noch gekommen sind.
    Für uns ging es noch weiter zu den Piedras Rojas (rote Vulkanfelsen und eine weitere salzige Lagune), die wirklich beeindruckend waren. Diese lagen jedoch auf ca. 4.500 Höhenmetern, was man bei der kleinen Spazierrunde schon gemerkt hat. Danach ging es zurück und wir konnten am Straßenrand sowie auf der Straße viele Guanakos und sogar einen Fuchs sehen. Natürlich mussten wir bei jedem Guanako anhalten, da Michaela deren größter Fan zu sein scheint. Eineinhalb Stunden und ca. 200 Guanako-Fotos später waren wir aber wieder zurück und bekamen sogar noch ein sehr seltenes Gewitter mit.
    War also viel los, weshalb wir gar nicht mehr so weit vom Bett entfernt sind.
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