Die bunte Stadtbespielung in Kosiče
16 agosto 2024, Slovacchia ⋅ ☁️ 29 °C
Der Ruhetag hat dafür gesorgt, dass die Akkus wieder geladen waren und wir bereit für die Stadt. Das tat gut einfach zu fahren, viel Podcast zu hören und natürlich auch Musik.
Nachdem wir einen guten kostenlosen Parkplatz aufgetan hatten, wurden die Schlappen angezogen, Sonnencreme en masse aufgetragen und dann ging es hinein in den Hitze-Stadttraum.
Da ich Kosiče in sehr guter Erinnerung hatte, war meine Vorfreude enorm. Wir mussten zwar erstmal knapp eine halbe Stunde laufen bis wir im Zentrum waren, aber das kam uns ganz gut zu Pass. So konnten wir uns sukzessive an die Stadt und an Menschen gewöhnen.
Wir sind erstmal rumgeschlendert und haben gestaunt. Diese Stadt ist wirklich so hübsch mit ihren Pflastersteinen, bunten Fassaden, kleinen schranzligen Gassen, opulenten Gebäuden, bröckeligen Fassaden, zauberhaften Hinterhöfen und Tordurchgängen, die einen an noch schönere Plätze bringen.
Wie immer 'schranzig und schön!'
Die Hitze war aber dann echt heftig und da wir auch kein Frühstück bzw. Mittag hatten, gab es dann um 14.19 Uhr erstmal ein Frühstückseis, dann aber direkt 2 Kugeln! Unfassbar lecker!
Diese Abkühlung war logischerweise nur von kurzer Dauer, aber einer der ominösen Tordurchgänge brachte uns in ein Bar-Areal, eingerahmt von Palmen, Pflanzen und bunten Stühlen. Erstmal Schatten genießen und ja, da man ja jetzt eine Grundlage geschaffen hat und es bereits 14.49 Uhr war, war es wohl Zeit für den ersten Mojito. Macht Sinn! Naja und weil man ja nichts Großes mehr vorhatte und man ja ach so gut saß und überhaupt die Geschichte mit 'Auf einem Bein kann man nicht stehen', gab es noch ein Spritzgetränk hinterher.
Aber dann musste auch wieder gelatscht werden, und zwar Richtung Einkaufszentrum, denn erstens ist es da klimatisiert und zweitens kann man Dinge gucken. Das reichte als Motivation.
Der Klimagenuss ging auf und wie es der Zufall so wollte sind wir am einem neueröffneten Barfußschuhladen vorbei gestolpert. Dort gab es Prosecco am Eingang und drinnen auch Häppchen. Ehrlicherweise muss einem schon noch Geld dazugegeben werden, dass man die Treter anziehen würde, aber scheint sich ja zu lohnen, was die da feilbieten, bei dem Aufriss. 2 Prosecco ergattert und noch ein schnellen für'n Weg... Vom alkoholgetränketechnischen Farbspektrum kann man nicht meckern. Besser war es trotzdem sich aus dem Supermarkt noch mehr Farben für den Weg ins Spiel zu holen.
Da passte die Art Gallery mit Kunst in NeonFarben also perfekt. Haben wir dann auch mitgenommen. Das war richtig richtig cool.
Herrlich ist es ja auch immer sich aus dem Zentrum wegzubewegen und dort die Straßen zu entdecken. Das Licht war herrlich, die Straßen leer und die Stimmung sowieso überragend. Gehen tat aber auf jeden Fall gut - war ja auch nicht mehr ganz so heiß. Nachdem wir dann einen top Vietnamesen am Straßenrand aufgetan haben (logisch da gab es wieder ein neues Getränk!) war die Glückseligkeit unermesslich. Ich weiß nicht, wann mir ein Pad Thai mal so unfassbar gut geschmeckt hat!
Niemand wusste wie immer nicht so Recht wie spät es war, aber auf jeden Fall Zeit sich ins 'Tabacka' zu begeben, ein altes Fabrikgelände mit Craftbeerbar und Musik. Ist nicht mehr so ein richtiger Geheimtipp, wie vor drei Jahren, aber es ist halt auch ein unfassbar schönes Areal. Muss man hin.
Damit diese ganze Farbspektrumssache mit den Getränken aufging, haben wir die Sache selbstverständlich rund gemacht und mit Bieren den Farbkreis geschlossen. Am Ende wurde sogar noch Barfuß getanzt, aber leider ging es nicht so lang und die Feierei war kurz nach eins vorbei. Schade, aber Gott sei Dank stand der Bulli nicht weit weg...Leggi altro




















