• Die Slowakeiverabschiedung

    17 agosto 2024, Polonia ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Tag heute hätte viele Titel verdient. Am allermeisten vielleicht noch 'Die massive Auskaterung', wobei das eigentlich nur für mich galt.
    Natürlich sind wir bei einer Affenhitze im Bus aufgewacht. Das lässt sich im Hochsommer in der Stadt seltenst vermeiden - 'Ziel wird auf jeden Fall eine Dusche sein!' ;-)
    Aber erstmal ein Café finden und dann was frühstücken. Das war der Plan, vorzugsweise mit Ei und Käse und Cola natürlich. Und so haben wir es dann auch gemacht. Erstmal einen schnellen Kaffee rein und die hässlichen Hunde davor kommentiert - wobei dies galt für mich, ich finde halt nicht einfach 'alle Hunde' (!!!) niedlich. Dann haben wir in einer entzückenden Gasse ein Frühstückslokal aufgetan, wobei es schöner aussah als es schmeckte, aber es gab Käse im gerösteten Brot. Das musste erstmal helfen.
    Dann ging es zurück zum Bus. Wir wollten auf jeden Fall Richtung Krakau und dann an diesen Pinienen vorbei.
    Auf dem Weg haben wir schon gemerkt, dass so lange fahren auf keinen Fall eine Option ist, wir wollten chillen. Dann also Campingplatzrecherche und da haben wir auch was Schönes aufgetan. Angekommen aber da im Flussareal gab es wieder den übertriebenen Touri-Auflauf. Der Fall war klar - auf gar keinen Fall! Wir haben dann kurz gehalten und auf dem Fluss gestarrt auf dem unzählige Floße jeweils mit 2 großbäuchigen Floßführern diverse Touris den Jordan runtergeshippert haben. Da kam einem sofort der Gedanke nach einer unbekannten Statistik "Wieviel Kilo Fleisch in Menschenmägen werden hier gerade befördert?" ist gemein, aber der gemeine Tourist und auch der gemeine Einheimische isst hier einfach gemein viel Fleisch.
    Wir haben dann also einen günstigen Wohnmobilstellplatz ausgekundschaftet in Polen auf dem Weg nach Krakau. Der Weg dorthin war wieder sehr beeindruckend. Dieses Grün überall, diese Natur und vor allem diese Riesen-Häuser, die die Polen sich da hin klöppeln. Richtig beeindruckend. Unsere Recherche später hat ergeben, dass die Grundstücke dort nicht bezahlt werden müssen. Wohl eine Regelung des Staates, die nach dem Ende des Kommunismus getroffen wurde. Viele Informationen hierzu findet man allerdings leider nicht...
    Auf jeden Fall war vor allem meine Erleichterung groß, als wir beim Platz ankamen. Auch da gab es ein wunderbares Bergpanorama mit dem Krivan, dieses Mal halt von der anderen Seite. So konnte ich mich in meinem Todeskater suhlen und dann konnten wir beide die Dusche genießen und die Reste aufbraten und verwerten. Denn dies war wohl das letzte Camping- Mahl. Ein durchaus seltsames Gefühl, aber wir haben es nochmal in vollen Zügen genießen können :-)
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