Das morgentliche Krakau und dann ein See
19 agosto 2024, Polonia ⋅ ☁️ 28 °C
Die Nacht war unfassbar warm, sowas muss man dann auch nochmal haben. Aber was soll's, am Ende der Reise freut man sich auf den heimischen WellnessTempel und die Wäsche und alles andere auf die Endreinigung.
Dann ein letztes Mal, das schönste Prinzip. Erstmal einen Kaffee rein und die morgendliche Stimmung aufsaugen. Es ist einfach schon eine sehr besondere Stimmung am Morgen, wenn die Stadt so langsam aufwacht und man viel mehr Platz hat und Atmen kann. Wir sind dann noch einmal zum ominösen Drachen an der Burg gegangen (der spuckt alle paar Minuten Feuer, die Touris scharen sich vor dem hässlichen Teil und die kleinen Zelte davor verkaufen Drachen in allen Farben des Regenbogens). Eigentlich sehr unspektakulär, aber hatten wir das dann auch im Sack. An der Weichsel sind wir dann wieder zurück. Und eine Stadt mit Fluss ist halt einfach immer das Beste! Krakau hat halt alles. Und am Ende hatte es noch den besten Frühstücksbrunch für uns feilgeboten. So ein großartiges Café und so unfassbar lecker!
Und dann war es soweit - das Ende der Reise nahte. Irgendwie war es schon ulkig, dass wir direkt unter dem Plakat saßen auf dem 'absurd' stand. Ohnehin eines meiner Lieblingswörter, aber in diesem Falle einfach so passend. Einfach alles absurd großartig!
Dann blieb uns nichts anderes übrig, als den Rückweg zum Bus anzutreten und uns dann wirklich auf den Heimweg zu machen.
Natürlich gab es noch einen letzten Einkauf bei LIDL (Räucherkäse und Waffelriegel mussten ja zu Hause auch noch verfügbar sein!) und ein Trosteis und dann sind wir losgefahren. Das Ziel war halt so weit wie möglich zu fahren, damit wir Dienstag rechtzeitig wieder in Hamburg sind, um den Bus aufräumen können und noch etwas Zeit zu haben, um runterzukommen.
Da war es sehr hilfreich, dass wir in Brandenburg noch einen feinen Stellplatz an einem See aufgetan haben. Einen letzten Schluck Rotwein gab es noch aus dem golden Glase und am Morgen eine letzte 'Schwarzes Gold Aufsprudelung'. Das musste nochmal sein. Später gab es natürlich noch einen McDonald's Kaffee für den Endspurt.
Und so kamen wir planungsgerecht im echten Norden an, bevor wir dann beide nach Hamburg fahren konnten.
Das wiederum ist ja auch ein wunderbares Gefühl, auch wenn man ja immer eine gewisse Melancholie hat, am Ende der Reise und für mich eine starke Melancholie am Ende des Sabbatjahres. Also mal gucken, was das nächste Jahr so bringt und vor allem das nächste Sabbatjahr, aber da muss ich mich noch ein paar Jährchen in Geduld üben. Aber Vorfreude und so weiter :-)Leggi altro




















