• Lift Wandern See

    8. august 2025, Bosnien-Hercegovina ⋅ ☀️ 26 °C

    Dank des Riesenpanoramafensters waren wir früh wach. Aber das ist ja auch immer fein, dann hat man mehr Zeit für Kaffee und Genießen der feinen Unterkünfte.
    Nach dem langsamen und ruhigen Tag gestern, musste Bewegung her. Aber auch nicht zu viel. Moderat - das war das Motto!
    Dann sind wir also rein in den Sessellift in unserem Dorf für eine gepflegte Kammwanderung. Und schon die Fahrt war ein Hochgenuss mal wieder (7€ rauf und runter!). Diese Aussicht und dann die musikalische 90er Jahre HipHop Untermalung!
    Schon unten auf dem Parkplatz standen nur drei Autos, also war es nicht verwunderlich - wir waren da oben wirklich komplett alleine! Die Autos mussten den Mitarbeitern gehören, die wir unten und oben getroffen haben!
    Wahnsinn! Das tat so gut, vor allem für den Kopf nach dem gestrigen Tag.
    In den 2 Stunden haben wir das Panorama genossen, viel Müll aufgesammelt, Matschbrot gegessen und ich bin natürlich nochmal ein Stück gerannt. Ging nicht anders!
    Zum Abschluss ein kühles Bier, ganz unwarm ist es ja hier nicht und ganz unanstrengend war es auch nicht.
    Nächster Step dann zu unserer Unterkunft auf der 'PferdeRanch' in Livno fahren. Wir haben irgendwie Gefallen gefunden an diesen kleinen Holzbuden ohne viel Klimbim.
    Die Fahrt war kurz (Gott sei Dank, das erträgt ja auch keiner mehr...) und dann kamen wir an vor der Holzhütte im Wald und wurden wie immer unfassbar freundlich begrüßt inklusive Angebot von Grillfleisch!
    Wir haben aber beschlossen uns ein kühles Getränk zu schnappen und im Fluss baden zu gehen. Das mit dem Baden hat sich aufgrund von Arschkälte erübrigt, aber mit einer Dose Bier etwas Kneippwanderung bis zur Wade zu betreiben - da spricht ja nichts gegen. Diese Aussicht und dieser Ort, das war wieder zu viel des Guten.
    Dann gab es noch Snacks auf der Veranda und ein Glas Wein zu viel. Aber wir hatten für morgen endlich den Ausflug in die Hochebene zu den Wildpferden in Aussicht. Dank unserer Gastgeber, die uns beim Onkel eingebucht haben. Also wir mussten ja dann nur sitzen, und der Wein in diesem Land schmeckt natürlich auch überraschenderweise lecker.
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