• KajakTour mit unmöglicher Aussicht

    11. august 2025, Bosnien-Hercegovina ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir waren schon ein bisschen traurig unser HolzbungalowParadies zu verlassen. Aber die nächsten zwei Nächte werden wir ja im langersehnten Glamping sein! Was soll passieren.
    Wir haben ein paar Wander- und Kajakmöglichkeiten, die auf dem Weg zu erreichen sind ausgekundschaftet.
    Da es wieder sehr warm war, hieß das erklärte Ziel: Wasser.
    Nach wieder etwa einer Stunde Fahrt durchs wunderhübsche Höllenland sind wir am Fluss angekommen.
    Lage gecheckt - Boah, sieht das krass aus! Preis erfragt - nur 20 Euro für den Tag? Dann also Snacks rein, zweite Schicht Sonnencreme rauf und los.
    Unfassbar diese Aussicht mal wieder und die Strecke bis zum 'Strand' sollte 1 1/2 Stunden mit dem Kajak dauern. Sollte man nicht zurück paddlen wollen, gab es die Option eines LazyTransports (lächerlich!).
    Dann sind wir los in einem 2er Kajak. Klingt hochgradig romantisch und gemütlich, kann man sich doch zusammen auf einem Boot besser unterhalten! Es ist aber wahrlich nicht ganz so einfach auf dem doch wilderen Gewässer in diesem Badewannen- oder Nussschalenähnlichem Gefährt geradeaus zu fahren.
    Bei mir war sofort Krisenmodus (immer wenn diese Stimme, namens Gisela, 'ich bin zu unsportlich', 'ich kann das sowieso nicht' und Diverses weitere dieser Art auftaucht, da sperre ich und Gisela gewinnt. Auch die Erinnerung an unser letztes Event dieser Art auf der Magellanstraße in Chile hat nicht geholfen. Da sagte die verantwortliche Paddlerin 'Man muss schon im Rhythmus sein, da sind schon Beziehungen dran zerbrochen! ;-)).
    Das war hart nervig, aber nach kurzem Halt am Rand und Einordnung 'Es ist nur eine Spazierpaddelei, kein Schnelligkeitswettkampf' konnten wir diese Fahrt genießen!
    Angekommen an diesem Strand, gab es nur Verzauberung! Einfach die absolute Unerträglichkeit! Nach kurzer Brotrast ging es dann zurück. So schön, alles nochmal andersrum zu beglotzen.
    Und dann gab es massiv Gegenwind, aber wir waren im sogenannten 'Ballerflow' und auch geradeaus auf Spur unterwegs. Das hat dann nur geschockt. Einmal musste Gisela noch die Stirn geboten werden und dann hatten wir uns zurück gepaddelt. Schneller als gedacht - natürlich! Durchziehen, auch zusammen, das können wir nun mal.
    Danach gab es nur noch Supermarkt und Ankommen im Glampingareal. Zumindest der größte touristische Unterkunftshotspot, aber so so ruhig und diese Aussicht. Snacks rein und Genießen! Und Bilder gucken und Schreiben und irgendwie wieder den Tag verarbeiten. Wieder einmal fast unmöglich!
    Und dann ging auch noch der Mond auf! Half ja nix, dann ab ins Zelt!
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