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  • Day25

    Letzten Tage in Kolumbien

    April 21 in Colombia ⋅ 🌧 27 °C

    Lange überlegt, die letzten 2 Nächte in Kolumbien umzuplanen. Es gibt noch soviel zu sehen von Kolumbien und nach 3 Nächten Entspannung am Meer im Viajero Hostel, wollte ich auch einfach noch was anderes sehen. Den Ausflug in den Tayrona Nationalpark war eigentlich für die Unterkunft im Journey Hostel gedacht, da dieses in der Nähe vom Eingang zum Park liegt.
    Ich wollte daher lieber noch ins Landesinnere zu den Kaffeeplantagen. Es schwärmt jeder von dem kleinen Ort Salento. Der Blick in die Wetterkarte zeigte jedoch, dass es zurzeit in Kolumbien fast überall regnet, bewölkt und kalt ist. Also hab ich die Reise doch wie geplant durchgeführt und die letzten 2 Tage in der Sonne genossen :)
    Es war die richtige Entscheidung, das Journey Hostel war nochmal ein schönes Erlebnis mit tollem Wetter, tollen Leuten und einem Ausblick auf die Berge von Santa Marta.
    Geschlafen hab ich in einer Hütte, die nur Überdacht war in einem Bett mit Moskitonetz. Abends bei Licht sammelten sich alle Käfer und Motten am Moskitonetz, daher lieber noch 1-2 Cocktails und erst ins Bett wenn das Licht aus ist :-)
    Getroffen hab ich da wieder Verena, aus dem Minca-Hostel und Aster aus Cartagena.
    Zusammen haben wir einen Ausflug mit dem Pferd zum Fluss gemacht und dabei den Sonnenuntergang angeschaut. War gar nicht mal so einfach mit dem Pferd, ich wäre fast runter gefallen, Aster stürzte sogar. Bucketlist Horseriding during Sunset abgehakt im Leben 😂🙌

    Ich wollte immer zurück Kolumbien, weil ich 2019 am Flughafen in Bogotá wegen eines Verbindungsfluges von Kuba zurück nach Deutschland saß. Am Flughafen hatte es damals überall nach Kaffee gerochen, aber wegen meiner gesperrten Kreditkarte, konnte ich damals nichts kaufen.
    Kaffeeplantagen habe ich hier in Kolumbien keine besichtigt, da ich aufgrund der Reisezeit (Regenzeit im April) nur oben im Norden von Kolumbien gereist bin. Guten Kaffee hab ich in Cartagena bekommen, in meinem Lieblingscafe Bozha. Ich muss also wieder her kommen und dann das Land komplett bereisen. Kolumbien hat soviele kleine Orte und Regionen, die wunderschön aussehen. Die Menschen hier sind auch hier sehr hilfsbereit und freundlich, allerdings reden die meisten nur spanisch. Sie versuchen trotzdem irgendwie zu helfen. Oft holen sie den Google Übersetzer zur Hilfe. Nur in der Stadt Santa Marta hab ich mich etwas unwohl gefühlt, aber die ist auch nicht sehenswert.

    Auf dem Weg zum Flughafen Santa Marta fragte mich der Taxi-Fahrer ob ich einen Kaffee möchte. Ich sagte ja, aber auch, dass mein Geld leer ist. Er besorgte trotzdem Kaffee, mitten auf der Landstraße hielt er bei einer Frau an, die Kaffee direkt ins Auto verkauft. Er zahlte mit ein paar Münz-Pesos, als Tourist hätte man niemals einen so günstigen Kaffee bekommen. Hinter uns hat sich ein Stau gebildet, aber das war wohl für die anderen Kolumbianer völlig okay :)

    Adiós Kolumbien, ich komme wieder!
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