Colombia
Departamento del Magdalena

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Travelers at this place
    • Day 556–559

      Palomino - Entspannen an der Karibik

      May 24 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

      Mit dem gut klimatisierten Bus fahren wir von Cartagena weiter entlang der Karibikküste. Unser Ziel ist Palomino - ein kleines, bei Backpackern beliebtes Dörfchen mit entspannter Atmosphäre und Hippie Vibe. Perfekt, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. An der Hauptstraße, der einzigen asphaltierten Straße im Ort, werden wir bei Regen abgesetzt. Wir schultern unsere Rucksäcke und laufen den letzten Kilometer bis zum B&B. Bei unserer Ankunft ist Stromausfall - offenbar keine Seltenheit hier. Soll uns aber egal sein, wir hüpfen direkt in den Pool, wo Véronique & Markus schon mit einem Bierchen auf uns warten. Am Abend gehen wir gemeinsam Pad Thai und am nächsten Abend Falafel Kebab essen. Da sich hier viele Leute aus aller Welt niedergelassen haben, gibt's eine große Auswahl an internationalen Restaurants. Abwechselnd chillen wir am Pool und am Strand, machen einen ausgedehnten Strandspaziergang, trinken fancy Cocktails oder trudeln durch die Gegend. Restaurants, Bars und kleine Lädchen mit allerlei Krimskrams, Klamotten und handgefertigtem Schmuck reihen sich aneinander.

      Wir mögen Palomino, auch wenn der Strand nicht an einen klassischen Karibikstrand erinnert. Das Wasser ist eher trüb und die Wellen sind stark - zum Surfen wiederum reicht's (während wir hier sind) aber auch nicht. Dafür können wir den einheimischen Fischern dabei zusehen, wie sie mit großen Fangnetzen von Hand Fische an Land ziehen. Was wir leider nicht sehen, sind die Berge. Die fast 6.000m hohen, schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada de Santa Marta (dem höchsten Küstengebirge der Welt) sind an diesem Teil der karibischen Küste theoretisch fast überall zu sehen. Nur eben nicht, wenn Wolken die Sicht versperren.
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    • Day 559

      Parque Tayrona

      May 27 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Für 1,90€ pP geht's mit dem Bus 45km zurück zum Parque Tayrona. Eine Nacht wollen wir im Nationalpark verbringen und damit wir nicht alles Gepäck mit schleppen müssen, buchen wir vor Ort spontan für die darauffolgende Nacht noch ein Zimmer außerhalb des Parks, wo wir gleich den großen Rucksack abstellen dürfen. Im Nationalpark erwartet uns eine einmalige Kombination aus unberührter Natur, vielfältiger Flora & Fauna, traumhaften Sandstränden und Wanderungen durch den üppigen Dschungel. Und eine Nacht in Zelt.

      Der Himmel ist schon ziemlich düster als wir los gehen. 3km später erreichen wir unser Camp und es beginnt zu regnen. Nichtsdestotrotz erkunden wir gleich die naheliegenden Strände und halten Ausschau nach Tieren. Neben einigen knuffigen Lisztäffchen, einer Brüllaffen-Bande, zahlreichen Vögeln, einem Tukan und vielen blauen Krabben sehen wir auch ein mittelamerikanisches Aguti, eine giftige Lanzenotter und zumindest die Schnauze eines - sich in der Laguna versteckenden - Spitzkrokodils.

      Am nächsten Morgen kommt die Sonne raus. Jetzt sehen die Strände noch paradiesischer aus und bis zur Ankunft der ersten Boote aus Santa Marta ist auch nicht viel los. Vom späteren Trubel am Playa Cabo San Juan del Guia bekommen wir eine Bucht weiter jedoch nichts mit. Hier ist kaum jemand, wir haben den Strand und das glasklare, türkisfarbene Wasser fast für uns allein. Herrlich!

      Insgesamt laufen wir mehr als 17km durch den Park. Bei Temperaturen von 30°C und einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 100% ist das ganz schön schweißtreibend. Dementsprechend ist auch die Luft im Shuttlebus (ein vollgestopfter Minivan mit 14 Leuten) zurück zum Parkausgang. Weil mir die Bildauswahl schwer fällt und ich, in der Hoffnung alles für ewig festhalten zu können, mal wieder viel zu viele Bilder gemacht habe, noch ein paar mehr Eindrücke im nächsten Beitrag:)
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    • Day 561–564

      Playa Mendihuaca

      May 29 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

      Ich fühle mich etwas angeschlagen, schon im Tayrona Nationalpark bin ich morgens mit starken Halsschmerzen aufgewacht. Und weil uns zudem die Nachricht erreicht, dass das Containerschiff schon jetzt eine Woche Verspätung haben wird, haben wir's auch nicht eilig. Anstatt in die Sierra zu fahren, quartieren wir uns für drei Nächte am Playa Mendihuaca ein. Dorthin nehmen wir ein Mototaxi - die Rucksäcke irgendwie über den Lenker geschmissen und wir hinten drauf (natürlich ohne Helm).

      Mendihuaca, unweit des bekannten Costeño Beach, ist ein hidden gem. Es besteht aus einer einzigen Reihe von schätzungsweise 20-30 Holzhütten, die alle direkt am Strand liegen. Hier ticken die Uhren langsamer und das Leben scheint so einfach. Relaxen, Surfen, Essen und das Leben genießen - viel mehr gibt's hier nicht zu tun. Ich schnappe mir ein Buch und kuriere mich in der Hängematte aus, während Julian mal wieder ein Surfboard leiht und sich in die Wellen stürzt. Die Bauweise der Hütten ist sehr einfach und offen. Eine Seite unseres Zimmers ist komplett offen. Zuerst wohnen wir mehr oder weniger direkt in den Mangroven und nachdem wir die Unterkunft gewechselt haben, haben wir freie Sicht auf die Karibik. Hat beides Charme! Immer zu hören, das Rauschen des Meeres. Als uns allmählich das Bargeld aus geht, sind wir zur Weiterreise gezwungen. Hier wird eigentlich alles bar bezahlt und falls überhaupt mal Kartenzahlung möglich sein sollte, werden meist 5% on top berechnet.
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    • Day 564–566

      Minca

      June 1 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

      Nach einem kurzen Zwischenstopp in Santa Marta, um Bargeld abzuheben, geht's im vollgepackten Minivan direkt weiter nach Minca. Ein kleiner Ort in der Sierra Nevada und eine richtige Backpacker Hochburg.

      Wir erkunden das Örtchen zu Fuß und trinken eine Tasse Kaffee, bevor wir die letzten 2,5km zu unserer Unterkunft in Angriff nehmen. Entweder zu Fuß oder mit dem Mototaxi, per Auto ist das Hostel nicht erreichbar. Wieder steigen wir mit all unserem Gepäck hinten auf ein Motorrad, aber dass die Fahrt so abenteuerlich wird, hätten wir nicht gedacht. Der Weg gleicht einem schmalen Wanderweg - zum Teil so steil, dass mit den Füßen nachgeholfen werden muss. Mal wurde irgendwas hin betoniert, mal geht's über Stock und Stein. Einen Helm haben wieder nur die Fahrer auf dem Kopf. Ich hoffe einfach nur, dass keiner entgegenkommt, vertraue auf das Können der Fahrer und bin erleichtert, dass wir beide heil oben ankommen. Wir erfahren, dass kein Fahrer gerne zum Hostal Vista Verde fährt. Das letzte Stück müssen wir laufen. Einmal oben angekommen, sind die Strapazen schnell vergessen - eine kleine Ruheoase mit Meerblick, ein Kraftort mitten im Dschungel. Die Aussicht ist fantastisch und auch die Temperaturen sind viel angenehmer als an der Küste, nicht mehr so schwül und heiß.

      Eigentlich wollen wir gar nicht viel unternehmen, aber einen kurzen Spaziergang zum nahegelegenen Cascada Escondida machen wir dann doch. Anfangs können wir, zusammen mit einer Handvoll Gringos die Idylle und die Ruhe genießen. Dann gesellt sich eine Gruppe Südamerikaner dazu, ab da ist's vorbei mit der Ruhe. In der Hinsicht sind sie irgendwie alle gleich. Wir beobachten die obercoolen Typen ein Weile, wie sie sich gegenseitig lautstark dazu anstacheln, aus 2m Höhe in den Pool zu springen, bevor wir uns schließlich ein ruhigeres Plätzchen am Fluss suchen. Julian demonstriert zum Abschluss noch kurz, dass man locker und ohne viel Trara auch aus doppelter Höhe springen kann. Das hinterlässt anscheinend Eindruck und muss sofort nachgeahmt werden. Nicht jeder traut sich, vielleicht aber auch gut so, denn richtig schwimmen kann keiner von ihnen.

      Gerne hätte ich die viertägige Wanderung zur Ciudad Perdida, einer Ruinenstätte mitten im Dschungel, gemacht. Aber ohne Guide geht's nicht und 512€ für ein bisschen Trekking inkl. einfacher Unterkunft und Verpflegung finde ich dann doch ganz schön happig - ähnlich wie der Inka Trail nach Machu Picchu. Am Abreisetag laufen wir lieber zurück ins Dorf, anstatt nochmals auf ein Mototaxi zu steigen. Mit dem Collectivo geht's wieder nach Santa Marta, von wo aus wir am Abend den Nachtbus ins Landesinnere nehmen. Die Wartezeit vertreiben wir uns in der Buenavista Shopping Mall. Dort ist es klimatisiert und wir können die Rucksäcke im Einkaufswagen durch die Gegend schieben.
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    • Day 4–6

      Abenteuerfahrt & Santa Marta

      June 7 in Colombia ⋅ 🌩️ 30 °C

      Hola Amigos!

      Für uns war es an der Zeit Cartagena zu verlassen.

      Die Rucksäcke am Vorabend gepackt damit wir um 6:30 pünktlich loskommen um den Bus vom Stadtzentrum zum “Terminal de Transportes” zu nehmen. Nach ca. 5 min Fußmarsch waren wir an der besagten Bushaltestelle. Für umgerechnet 1,5€ (zusammen wohl gemerkt 🦊) sind wir dann am Bahnsteig gestanden und warteten auf den Bus der eigentlich gute 10 Minuten später hätte kommen sollen.

      Nun ja Freunde wir sind ja in Südamerika 🙃

      10 Minuten später kam kein Bus für uns. Auch der nachfolgende Bus, der 15 Minuten später hätte da stehen sollen blieb ebenso aus.

      Also wurden wir doch so allmählich etwas nervös da wir laut unserem Fernbus eine Stunde früher am “Terminal de Transportes” sein sollten.
      Natürlich war uns bewusst, dass so etwas passieren kann und daher hatten wir zwei Busse Puffer eingeplant - die wir auch benötigten.

      Mit knapp 40 Minuten Verspätung kam dann unser Bus. Klimatisiert und fast leer - Top!

      Angekommen am Busbahnhof zur Weiterfahrt verlief alles weitere Reibungslos. Wir durften noch 30 Minuten Platz nehmen und warten bis der Fernbus nach Santa Marta kam. Dieser war in der Tat pünktlich und wir hatten uns gesagt, “schau an die können doch auch pünktlich sein 🤩”. .

      Dieser Fernbus war suuuuper bequem, Beinfreiheit ohne Ende, klimatisiert und sogar einen Bildschirm zum Filme oder Serien schauen.
      Das einzige Manko das mir (Manu) relativ schnell aufgefallen war ist, dass die Beifahrerscheibe vorne einen doch etwas größeren Riss hatte 🫣

      Wir vermuteten, dass das halt ein Stück weit “normal” ist und Kollateralschaden sei.

      Wir fuhren also los und schnell wurde uns klar, dass wir für absolut KEIN Geld der Welt jemals in unserem Leben dort Auto oder Motorrad fahren würden.
      Straßenverkehrsregeln sind nonexistent und es gilt das Recht des Stärkeren, manchmal auch des Flinkeren. Alleine beim Zuschauen (wir saßen in der ersten Reihe hinter dem Beifahrer) sind wir locker 10 Tode gestorben ☠️.

      Unterwegs passiert so allerlei abseits vom Straßenverkehr. Die Busfahrer telefonieren&schauten Videos am Handy, es wird Geld hin und her geschoben, Straßenhändler werden aufgegabelt und dürfen im Bus Wasser und Essen verkaufen, Pakete werden von A nach B mitgenommen und man kauft noch Medikamente am Straßenrand.

      Und (Trommelwirbel) da war ja noch der Riss in der Scheibe.

      Unser erster Stop im Bus nach Santa Marta ging problemlos über die Bühne. Der zweite Stop war Barranquilla (Shakira’s Heimatstadt 😊).
      Hier wurde es spannend. Bevor wir beim offiziellen Busstop waren sind wir auf eine Art Werkstatthof gefahren wo lauter Reisebusse unseres Anbieters standen. Einer der beiden Busfahrer stieg aus und zeigte einem Mechaniker den Riss in der Scheibe.
      Dieser winkte uns herein und im Handumdrehen hatten wir ein Gerüst vor dem Bus aufgebaut bekommen. 10 Minuten später und nach viel Trubel ging es ohne(!) neue Scheibe vom Hof und eine Kreuzung weiter an die Bushaltestelle.
      Dort hielten wir gefühlt unfassbar lange. Den Grund dafür erfuhren wir als wir die Bushaltestelle verließen.

      Einmal aus dem Busbahnhof gefahren und ca. 100 Meter weiter auf der Hauptstraße angehalten stand vor uns dann ein Pickup mit - genau, einer neuen Windschutzscheibe 🥳
      Das Gerüst vom Hof über die Dreispurige Hauptstraße vor den Bus gewuchtet stellten sich zwei Mechaniker darauf und fingen an die kaputte Scheibe auszutauschen. Innerhalb von 15 Minuten war das Thema erledigt und wir konnten unsere Fahrt mit neuer Scheibe nach Santa Marta fortsetzen.

      Aus geplanten 4:30 sind nun also 6:00h geworden. Uns war das egal da wir das Spektakel in der ersten Reihe hatten 🤩
      Am Busbahnhof in Santa Marta suchten wir nach der Bushaltestelle, worauf uns die nette Dame im Foyer gesagt hatte, es gäbe nur Taxis - nicht mit uns 🤠
      Wir hatten noch einen anderen Mann gefragt und dieser zeigte uns dann die gesuchte Haltestelle ins Stadtzentrum.

      Nächste Erkenntnis: Busse halten hier nicht wenn du nicht aktiv danach winkst.
      Wir erhielten noch den Tip, dass unser Bus die Farbe blau haben sollte, blöd nur, dass das ungefähr alle Busse hatten 🫠

      Nach 20 Minuten haben wir den richtigen Bus erwischt und durften über die hintere Seitentüre einsteigen. Für umgerechnet wieder 0,8€ pro Person 🦊
      Lisa schmiss sich direkt auf einen Sitz der geradeaus im Bus frei war. Manu jedoch sah keinen freien Platz mehr (der halbe Bus war frei) und den Busfahrer schien das relativ wenig zu interessieren und fuhr los - mit offenen Türen 🫠 so stand Manu bei voller Fahrt und offener Türe also im Bus, das war alles in Ordnung bis der erste Kreisverkehr kam. Einmal kurz die Fliehkraft gespürt war das nur noch halb so witzig. Zum Glück sind an der nächstens Haltestelle ein paar Leute ausgestiegen sodass er sich setzen konnte.

      Angekommen im Stadtzentrum sind wir noch ein kurzes Stück gegangen und dann ins Hostel eingecheckt. Wir hatten einen 6er Schlafsaal in dem außer uns niemand war, also quasi ein Privatzimmer bis zum letzten Tag.

      Am nächsten Tag stand eine Free Walking Tour auf dem Programm. Leider wurde diese morgens abgesagt und wir hatten uns natürlich kein Alternativprogramm ausgedacht - also gingen wir a den Strand. Wie es sich gehört, holten wir uns da dann auch direkt den ersten Sonnenbrand ab trotz mehreren Eincremungen 🤷🏽‍♂️🤷‍♀️
      Nachmittags hatten wir dann noch eine Ersatztour gebucht und wurden durch das historische Zentrum von Santa Marta geleitet. Nach der Tour ging es für uns noch mit einem Pärchen das wir auf der Tour kennengelernt hatten lecker essen.

      Für den darauffolgenden Morgen hatten wir einen Ausflug nach Minca geplant. Ein kleines Dörfchen im Dschungel. Bekannt für seine Wasserfälle und Kaffe/Kakaotouren.
      Wieder früh morgens zum Bus gelaufen meinte die Dame an dem Schalter, dass Minca heute bis 10 Uhr geschlossen sei und niemanden reinlässt.
      Da wir dort um 9:30 Uhr eine Kakaotour machen wollten, fiel das für uns aus. Wir - natürlich keinen Alternativplan haben dann kurzerhand beschlossen dass wir dann diesen Sonntag nutzen wollen um noch etwas weiter zu planen und Organisatorisches erledigen.

      Morgen geht es für uns weiter an die Karibik Kolumbiens und in Richtung Tayrona Nationalpark 🥰

      Hasta proxima!
      Lisa & Manu
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    • Day 7–11

      Karibikküste Kolumbiens ☀️🌊🍹

      June 10 in Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

      ¡Hola Amigos!

      Für uns ging die Reise nachdem wir uns Santa Marta angeschaut hatten weiter in Richtung Norden, genauer an die Karibikküste Kolumbiens.

      In den Bus gestiegen ging die Fahrt ca 1:20h und dieses mal problemlos kolumbianisch 👌🏻

      An unserer Haltestelle „Costeño Beach“ ausgestiegen machten wir uns auf den ca. 3 Kilometer langen Weg. Zwischen Kokosnusspalmen und Bananenbäumen verlief der schlammige Pfad, da es die letzten Tage immer wieder mittags etwas regnete. Links und rechts des Weges entdeckten wir allerlei Getier. Blau schimmernde Krabben und eine Art überdimensionaler Eidechse die wir vielleicht alle aus dem Spanien Urlaub kennen 🦀🦎

      Nach ca. 30 Minuten und wieder einmal komplett durchgeschwitzt waren wir an unserem Hostel. Gebucht hatten wir ein „Mini Privates“ - ein keines Doppelzimmer mit scheinbar 12qm.

      Sagen wir mal so, der Name des Zimmers war zutreffender. Ein Zimmer in dem man nicht umfallen konnte. Ein Zimmer wo alles gefühlt schon etwas klamm und eine waaaahnsinnige Luftfeuchtigkeit hatte.
      Wir, bepackt mit unseren 2 Rucksäcken standen für einen Moment etwas ratlos da - wohin mit unserem Zeug? Lösung: ab unters Bett, mehr Platz haben wir nicht 🤠
      Aber egal, wir waren ja nur zum schlafen dort.

      Nachdem wir uns im wahrsten Sinne des Wortes einquartiert hatten gingen wir auf Entdeckungstour.
      Die Anlage ist sauber, es gab Hängematten und Liegen sowie ein Restaurant und ein gemütliches (künstliches) Lagerfeuer - alles direkt am Strand. Den Tag verbrachten wir vollends unter Schatten auf den Liegen und gingen Abends noch eine Kleinigkeit essen, das war auch schon der erste Tag.

      Leider war das Baden im Meer durch Rote Flaggen untersagt. Dennoch machte Manu mal einen kurzen Lagecheck und war knietief im Wasser. Einmal untergetaucht und direkt wieder raus, dann war auch klar wieso Baden verboten ist.
      Die an den Strand gespülten Wellen entwickelten beim zurück ins Meer laufen eine enorme Kraft, welche man von außen betrachtet niemals hätte erahnen können. Zudem ist der Strandabschnitt zwar sandig, aber dennoch gibt es viele kleine fiese Steinchen die dir den ein oder anderen blauen Fleck verpassen könnten.

      In den fünf Tagen die wir nun hier sind, war der Ablauf mehr oder weniger immer der gleiche:
      Früh aufstehen (im besten Fall zum Sonnenaufgang), Workout machen, frühstücken, entspannen und Sonnen, lesen, Cocktails schlürfen (die üppig Alkohol hatten 🍹), Sonnenuntergang schauen, Abendessen und hin und wieder etwas weitere Reiseplanung.

      Die Sonnenuntergänge sollten mit zu den schönsten des Landes gehören. An den ersten beiden Tagen war die Aussicht darauf aber seeeehr bewölkt.
      Der Dritte Tag hielt dann aber was er versprach, sowohl der Sonnenauf,- als auch Untergang!

      Seht es selbst in den Bildern! 🥰☀️🌊

      Für uns geht die Reise morgen - nachdem nun 2 Tage die Straßen von den Indigenen blockiert waren und passend zu unserer Abfahrt wieder frei sind - in den Dschungel zu Affen und Kakadus 🤩

      Bis dahin habt einen stressfreien Freitag und trinkt heute Abend ein Bierchen für uns mit! 🇩🇪 ⚽️
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    • Day 39–41

      Minca

      June 13 in Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

      Gestern Nachmittag sind wir in Minca angekommen. Minca ist grundsätzlich ein Backpacker Hotspot, nur waren gestern in der Nähe Proteste und deswegen hatte alles geschlossen. Wir haben zum Glück ein offenes Cafe gefunden, in dem wir ein frühes Abendessen genossen haben. Für den Sonnenaufgang sind wir zu einem Hostel mit einer schönen Bar gegangen.

      Heute haben wir erstmal etwas mühsam fürs Frühstück eingekauft, den die Supermärkte sind hier sehr klein und haben nicht viel. Nach dem Frühstück wandern wir zu 2 Wasserfällen. Oben angekommen gehen wir schwimmen und entspannen in ‚Netzen‘ (siehe Fotos 😅). Den Abend verbringen wir wieder in demselben Hostel wie gestern, plaudern mit Sarah und den beiden Niederländerinnen von der Segeltour, essen lecker und genießen den Sonnenuntergang sowie die Aussicht nach Santa Marta - wo wir morgen hinfahren.
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    • Day 11–13

      Welcome to the Jungle ☀️🐒🌊

      June 14 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

      ¡Hola!

      Nachdem wir es uns fünf Tage haben gut gehen lassen ging die Reise weiter in Richtung Dschungel.

      Nach dem Frühstück ging es für uns zurück über den Feldweg hin zur Hauptstraße.
      Diese war glücklicherweise nicht mehr durch den Indigenenstreik betroffen und es dauerte auch nur fünf Minuten bis unser Bus kam.

      Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir auch schon unser Fahrtende. Bushaltestellen im Sinne - wie wir sie aus Europa kennen gibt es quasi nicht.

      Wir machten uns auf den Weg zum Hostel und schon nach ungelogen einer Minute standen wir vor einem Fluss - der Weg den Google uns vorschlug ging gerade weg hindurch.
      Also Schuhe aus und ab durchs Knietiefe Wasser auf die andere Seite.
      Dort folgten wir dann der Beschilderung unseres Hostels und durchquerten dabei nochmal drei kleinere Flüsschen.
      Der Weg ging immer bergauf und war relativ schlammig, da es die Tage zuvor immer wieder regnete. Krass das die Einheimischen dort auch mit ihren Mopeds hochfuhren 🫣

      Leicht fertig aber super happy kamen wir in der Rezeption an und konnten auch direkt einchecken. Als wir beinahe mit dem Check-In Prozedere durch wahren, fragte uns ein junger Mann, der scheinbar der Chef des Hostels war zwei Fragen.

      First Question: Do you want a room upgrade for free?
      Second Question: Do you want to see the Germany Game later?

      Auf die erste Frage tauschten Lisa und Ich kurz Blicke aus, dann aber sagte Lisa klar, gerne! Und auch die zweite Fragen bejahten wir beide 🇩🇪⚽️

      Wie geil war das denn bitte? Wir hatten einfach ein kostenloses Zimmerupgrade bekommen! 🫶🏽
      Das Zimmer könnt ihr in den Bildern&Videos anschauen.

      Wir packten dann also das Zeug ins Zimmer, gingen eben kurz duschen und schauten dann gemeinsam das Eröffnungsspiel.
      Am nächsten Tag bzw. schon in der Nacht hatte es angefangen wie aus Eimern zu gießen.
      Also entschieden wir es gemütlich anzugehen.

      Also wir an der Bar saßen kamen wir mit ein paar Leuten ins Gespräch und daraus entwickelte sich der Plan noch eine Runde spazieren bzw. auf die Suche nach den Wasserfällen zu gehen.

      Der Weg führte hinunter über die drei Flüsschen die keine mehr waren. Der Regen lies sie anschwellen zu Bächen, also Schuhe aus und durch. Nachdem wir alle drei durchquerten und noch ca. 20 Minuten gegangen waren, sahen wir die Wasserfalllandschaft.

      Wir erkundigten ein wenig die Gegend und manche gingen auch baden.
      Abends saßen wir noch gemütlich beisammen und ließen den Tag mit Bierchen ausklingen.

      Für uns geht es Morgen in den Tayrona Nationalpark und wir sind sehr gespannt.
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    • Day 13–14

      Tayrona National Park

      June 16 in Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

      Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 6:30 da wir uns auf den Weg in Richtung Tayrona National Parc machten. Der Haupteingang war ein kurzer Fußmarsch entfernt. Für umgerechnet ca. 25€ pro Person (Eintritt und extra Krankenversicherung, die man abschließen muss(!)) durften wir dann durch die Schranken das Tor zu Tayrona betreten.
      Schwäbisch wie wir sind haben wir uns den ersten Transportbus der 5km Strecke zurücklegt gespart und sind marschiert.
      Unsere Reiserucksäcke durften wir im Hostel zuvor lassen, sodass wir uns nur mit den Tagesrucksäcken bewaffnet auf den Weg machen konnten.
      Die erste Stunde ging es nur der besagten Straße entlang, unspektakulär.
      Danach aber ging es über kleine angelegte Pfade immer tiefer in den Dschungel.
      Nach drei Stunden wandern waren wir am Cabo de San Juan, dem Aushängeschild des Parks.

      Unsere Persönliche Meinung dazu ist kurz und knapp: Sonnenauf,- und Untergang sind wunderschön, der Strand ist in Ordnung und zwischen 10 und 17 Uhr weichst du besser dem Menschenandrang aus 😅
      Alle Tagesbesucher müssen den Park bis 17:00Uhr wieder verlassen haben und das merkt man eben extrem wenn man dort am Strand selbst übernachtet. Das Essen in den Restaurant dort ist wahnsinnig teuer für kolumbianische Verhältnisse und es gibt eben nichts anderes 😕
      Wir nehmen die Erfahrung mit, würden es aber vermutlich kein zweites Mal tun 🙃
      Was wir aber bestimmt nochmal während der Reise machen werden: in einer Hängematte schlafen 😍

      Für uns geht die Reise nun weiter in Richtung Minca, ein sehr bekanntes kleines Dörfchen in Richtung Landesinneren. Dort erwarten uns unter anderem Wasserfälle und unsere erste Kaffee&Kakaoplantage ☕️😍
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    • Day 14–17

      Minca ☕️🇨🇴

      June 17 in Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

      Hola ihr Lieben,

      Nachdem wir uns früh auf den Weg gemacht hatten, mussten wir nochmal zurück ins Valley Hostel um unsere großen Backpacks abzuholen. Und Schwaben wie wir sind, haben wir unsere Flaschen mit dem gefilterten Wasser aus dem Hostel nochmal aufgefüllt. Dann ging es mit dem Bus zurück nach Santa Marta und mit einem Umstieg direkt weiter nach Minca.

      Gegen Mittag kamen wir unserem Hostel, direkt am Costeño River an.

      Nach einer ausgiebigen Dusche und dem Versuch unsere Klamotten von Hand zu waschen (die waren leider nass vom Valley/ Tayrona und geruchstechnisch unerträglich) sind wir losgezogen uns das Dörfchen noch etwas anzuschauen. In einem kleinen Restaurant haben wir dann noch das Menu del día gegessen und uns zwei Mojitos gegönnt für schlappe 15€ zusammen. Zum Nachtisch haben wir uns einen super leckeren organischrn Kakao-Nuss Muffin geteilt.
      Zurück im Hostel gab es noch ein Lagerfeuer inklusive Marshmallows 😍

      Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu einer Kaffee & Kakaofinca für eine Kakaotour. Der Weg dorthin waren nur knapp 5km, aber dafür 400 Höhenmeter - bei einer Luftfeuchtigkeit von 90% gar nicht so easy 😂
      Auf dem Weg zur Finca entdeckten wir schon lauter Avocados auf dem Weg liegen und packten direkt welche ein. Die Kakaotour sollte um 12 Uhr starten und wir kamen bereits um 11:30 an, mit 5 Franzosen. Tja und dann hat die Tour halt auch direkt gestartet, so ist das hier mit den Zeiten 🤷‍♀️
      Uns wurde der Herstellungsprozess von der einzelnen Kakaobohne bis hin zum fertigen Produkt erklärt und gezeigt. Dabei durften wir die unterschiedlichen Stadien teilweise selbst verarbeiten oder probieren.
      Zum Schluss gab es selbst hergestellte hochprozentige Schokoladenbonbons mit Kaffeebohnen und Salz und eine Kakaogesichtsmaske 🥰

      Manus Highlight waren die kostenlosen Minibananen die wir direkt vom Strauch essen durften - die waren so süß!

      Im leichten Regen machten wir uns auf den Rückweg ins Dorf. Im Hostel haben wir die Weiterreise geplant und waren abends essen in einem Restaurant namens "the lazy cat" 🐈

      Am Mittwoch haben wir gemütlich in den Tag gestartet, da nach unserer Zeit um 11 Uhr Deutschland das zweite Gruppenspiel hatte und wir uns das im Hostel noch angeschaut haben. Nach dem Sieg sind wir losgezogen zu einer kleinen Wanderung zu einem Wasserfall. Doch kurz vor dem Wasserfall haben sie tatsächlich ein Kassenhäuschen aufgestellt und verlangen Eintritt. Da wir kurz vorher den gleichen Fluss inklusive kleinerer Wasserfälle gequeert haben, entschieden wir dorthin zurückzugehen und dort zu baden.
      Am Abend sind wir zurück zur lazy cat und haben nochmal Burger mit Cocktails bestellt - jetzt reichts uns beiden auch erstmal mit Burgen.

      Abends hat Manu sein nasses Shirt im Außenbereiches des Hostel hängen lassen, das war am nächsten Morgen weg. Beim Personal nachgefragt, stellte sich schnell heraus dass es wohl in deren Waschmaschine gelandet sei, aber bald fertig sei.
      Na zu einer kostenlosen Wäsche sagen wir auch nicht nein!
      Als wir dann gegen 15:30 am Hostel aufbrechen wollten bekam Manu nach mehrfachen Nachhaken sein Shirt endlich wieder - nass und dem Geruch nach zu urteilen auch nicht gewaschen. Was sie mit dem Shirt stundenlang gemacht haben? Wir wissen es auch nicht...

      Wir hatten sowohl Dienstag Abend als auch Mittwoch Mittag in der Hostelnähe eine Hündin mit ihren 3 Welpen gesehen, wovon ein Welpe sehr abgemagert war. Also entschieden wir Mittwoch Mittag Hundefutter zu besorgen, doch leider haben wir bis zu unserer Abfahrt keinen der Hunde wiedergesehen 😢

      Jetzt machen wir uns auf den Weg zu unserem ersten Nachtbus und 15 Stunden Fahrt nach San Gil. Was wir dort Vorhaben? Lasst euch überraschen, es wird spannend.
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    You might also know this place by the following names:

    Departamento del Magdalena

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