Colombia
Departamento del Magdalena

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Travelers at this place
  • Day25

    Letzten Tage in Kolumbien

    April 21 in Colombia ⋅ 🌧 27 °C

    Lange überlegt, die letzten 2 Nächte in Kolumbien umzuplanen. Es gibt noch soviel zu sehen von Kolumbien und nach 3 Nächten Entspannung am Meer im Viajero Hostel, wollte ich auch einfach noch was anderes sehen. Den Ausflug in den Tayrona Nationalpark war eigentlich für die Unterkunft im Journey Hostel gedacht, da dieses in der Nähe vom Eingang zum Park liegt.
    Ich wollte daher lieber noch ins Landesinnere zu den Kaffeeplantagen. Es schwärmt jeder von dem kleinen Ort Salento. Der Blick in die Wetterkarte zeigte jedoch, dass es zurzeit in Kolumbien fast überall regnet, bewölkt und kalt ist. Also hab ich die Reise doch wie geplant durchgeführt und die letzten 2 Tage in der Sonne genossen :)
    Es war die richtige Entscheidung, das Journey Hostel war nochmal ein schönes Erlebnis mit tollem Wetter, tollen Leuten und einem Ausblick auf die Berge von Santa Marta.
    Geschlafen hab ich in einer Hütte, die nur Überdacht war in einem Bett mit Moskitonetz. Abends bei Licht sammelten sich alle Käfer und Motten am Moskitonetz, daher lieber noch 1-2 Cocktails und erst ins Bett wenn das Licht aus ist :-)
    Getroffen hab ich da wieder Verena, aus dem Minca-Hostel und Aster aus Cartagena.
    Zusammen haben wir einen Ausflug mit dem Pferd zum Fluss gemacht und dabei den Sonnenuntergang angeschaut. War gar nicht mal so einfach mit dem Pferd, ich wäre fast runter gefallen, Aster stürzte sogar. Bucketlist Horseriding during Sunset abgehakt im Leben 😂🙌

    Ich wollte immer zurück Kolumbien, weil ich 2019 am Flughafen in Bogotá wegen eines Verbindungsfluges von Kuba zurück nach Deutschland saß. Am Flughafen hatte es damals überall nach Kaffee gerochen, aber wegen meiner gesperrten Kreditkarte, konnte ich damals nichts kaufen.
    Kaffeeplantagen habe ich hier in Kolumbien keine besichtigt, da ich aufgrund der Reisezeit (Regenzeit im April) nur oben im Norden von Kolumbien gereist bin. Guten Kaffee hab ich in Cartagena bekommen, in meinem Lieblingscafe Bozha. Ich muss also wieder her kommen und dann das Land komplett bereisen. Kolumbien hat soviele kleine Orte und Regionen, die wunderschön aussehen. Die Menschen hier sind auch hier sehr hilfsbereit und freundlich, allerdings reden die meisten nur spanisch. Sie versuchen trotzdem irgendwie zu helfen. Oft holen sie den Google Übersetzer zur Hilfe. Nur in der Stadt Santa Marta hab ich mich etwas unwohl gefühlt, aber die ist auch nicht sehenswert.

    Auf dem Weg zum Flughafen Santa Marta fragte mich der Taxi-Fahrer ob ich einen Kaffee möchte. Ich sagte ja, aber auch, dass mein Geld leer ist. Er besorgte trotzdem Kaffee, mitten auf der Landstraße hielt er bei einer Frau an, die Kaffee direkt ins Auto verkauft. Er zahlte mit ein paar Münz-Pesos, als Tourist hätte man niemals einen so günstigen Kaffee bekommen. Hinter uns hat sich ein Stau gebildet, aber das war wohl für die anderen Kolumbianer völlig okay :)

    Adiós Kolumbien, ich komme wieder!
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  • Day23

    Hola Tayrona!

    April 19 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Morgens ging es wieder auf eigene Faust los zum Tayrona Nationalpark.
    Vor dem Eingang mussten wir zuerst eine "Versicherung" kaufen, im Falle das uns etwas passiert, wir auch vom Rettungsdienst aus dem Park geholt werden. Anschließend haben wir uns in der Schlange angestellt, für die Eintrittskarte. Ganz wichtig war, dass man hier dann alle Schutzmaßnahmen von Corona einhält, die nach dem Eingang wieder völlig egal war. Wie auch sonst in ganz Kolumbien, außer in größeren Supermärkten 😀
    In der Schlange haben wir Amanda aus Berlin kennengelernt und haben den Tag mit ihr zusammen verbracht. Im Gegensatz zu uns, war sie super vorbereitet, wo man welche Strände entdeckt.
    Die Wanderung durch den Nationalpark war sehr schweißtreibend und sportlich. Bis zum letzten Strandabschnitt sind wir fast 2 Stunden gewandert, über Felsen geklettert und Matschpfützen ausgewichen. Beeindruckend wie groß Steine sein können. Die Strände sind sehr schön, aber auch hier ist das Meer sehr wild. Nur ein kleiner Abschnitt ist zum Baden erlaubt. Von der Tierwelt hat man leider nicht viel gesehen im Nationalpark, dazu fehlte uns der Guide, der sicher weiß, wo sich die Faultiere, Affen und andere Tiere sich befinden.
    Als wir am letzten und berühmten Strandabschnitt (Cabo de San Juan) angekommen waren, fing es an zu regnen. Kurz ins Wasser gesprungen und im strammen Marsch zurück zum Ausgang, bevor es dunkel wurde.
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  • Day19

    Minca

    April 15 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Santa Marta ging es eine Stunde mit dem SUV in Richtung Minca in die Berge.
    Es sind nur 19km, aber der Weg dahin war sehr abenteuerlich. Die Straße ist hier nur mit SUV oder Motorrad befahrbar.
    Angekommen in der Finca, betrieben von einer belgischen Familie, hab ich Marinus aus München kennengelernt. Wir sind zusammen zum nächst gelegenen Wasserfall gewandert.
    Auf dem Weg dahin haben wir viele Avocado, Kakao, Bananen und vorallem Mango-Bäume gesehen :-)
    In der Finca bin ich für 2 Nächte. Die erste Nacht hab ich nicht geschlafen, in meinem Bett hatte ich trotz Moskitonetz Besuch von einer Ameise und anderen kleinen Krabbeltieren. Ich war also wie immer bisher früh wach 😏
    Nach dem Frühstück ging es erneut zur Wasserfall-Tour. Diesmal geführt durch einen Guide von der Finca und weiteren Finca-Gästen. Wir sind zu 5 verschiedenen Wasserfällen in der Umgebung gewandert. Der Weg zu den einzelnen Wasserfällen konnte man nicht wirklich Weg nennen, wir sind teilweise am Hang entlang geklettert, manchmal glücklicherweise mit Seil. Kurzzeitig hatten wir auch Regen über dem Wald beobachtet, selbst aber nur ein paar Tropfen abbekommen. Eine tolle Abkühlung :)
    Die einzelnen Wasserfälle waren sehr schön. Wir waren mit Ausnahme der Wasserspinne, einem blauen und gelbem Schmetterling, die einzigen vor Ort und konnten die Ruhe genießen. Auf eigene Faust hätten wir nie wieder zurück gefunden. Auf dem Rückweg sind wir spontan bei einer Kakao-Farm vorbei und haben uns alles über die Herstellung der Schokolade erklären lassen. Die Führung war auf spanisch, aber sehr gut und verständlich erklärt 🙌😊
    Wir durften den Kakao frisch gepflückt kosten, sowie nach der Fermentation+Trocknung und auch den Unterschied nach Röstung bzw. Mahlen der Kakaobohnen. War sehr interessant 😊
    Nach der kleinen Führung haben wir den gemahlenen Kakaobrei mit Zimt und Zucker vermengt und erneut gekostet. Es gab eine Kakao-Gesichtsmaske, Kakao mit Milch und ein Stück Kuchen noch dazu 🙌 endlich hab ich meine Schokolade bekommen 😂✅
    Zurück in der Finca gings in den Pool mit View und finally zum Abendessen 😊
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  • Day18

    Santa Marta

    April 14 in Colombia ⋅ 🌙 27 °C

    Angekommen in Santa Marta nach ca 4 Stunden Busfahrt, ging doch schneller wie ausgeschrieben :)

    Auf dem Weg dahin gab es unterschiedliche Landschaften zu sehen, von alles ausgetrocknet über Wasser und Berge. Dazwischen viele arme Dörfer.
    In einem Dorf hab ich ein Kinderkarusell gesehen, es war sehr alt und verrostet und mit Plastikautos obendrauf. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder trotz der "Armut" doch glücklich sind und rumtoben 😊

    Santa Marta ist ganz anders wie Cartagena. Es ist keine Kolonialstadt, sondern eine richtige Stadt und sehr viele Menschen. Als ich mitten in der Stadt angekommen bin, hab ich erst mal welche aus dem Bus angesprochen, ob sie vielleicht in das gleiche Hostel müssen. Die 3 Jungs kommen auch aus Deutschland und hatten ihr Hostel um die Ecke von mir, sodass wir uns das Taxi geteilt haben :-)
    Im República-Hostel hab ich mein Bett direkt über Aster, ein Mädel aus der Sprachschule von Cartagena, wir hatten uns dort verabredet. Außerdem ist auch Jan hier, den ich in Punta Cana kennen gelernt habe. Ich wusste nur, dass er nach Santa Marta kommt... Diese Jetsetter 😀 Beide haben mich unabhängig darauf hingewiesen, wie gefährlich es sei und das viele Raubüberfälle stattfinden. Taxi-Fahrer halten an und warnen Touristen, wenn sie sich in unsicheren Umgebungen befinden. Unser Hostel liegt direkt neben der Restaurant/Bar-Gasse . Wir sind zusammen zum Abendessen und anschließend in unserem Hostel in die Bar 😊
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  • Day68

    Tayrona Nationalpark - Beach & Jungle

    March 8 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir waren für zwei Tage im Tayrona Nationalpark, der im Osten des Landes liegt. Mit seinen paradiesischen Stränden, am Rande einer vielfältigen Dschungellandschaft, zählt der Tayrona Nationalpark zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Kolumbien. In dem Park gibt es auch ein indigenes Dorf. Meine Eltern entschieden in dem Park im Zelt zu übernachten, da wir eine sehr lange Wanderung vor uns hatten und wir den Weg nicht am gleichen Tag zurückgehen wollten. Wir wanderten ca. 3h (reine Wanderzeit) durch den grünen Dschungel, weitläufige Palmenfelder, auf Wegen die durch große Felsen führten und an langen Stränden entlang. Schon nach kurzer Zeit entdeckten wir die ersten Kapuzineräffchen, denen ich Stückchen von unsere Birne abgegeben habe.

    Mama und Papa waren stolz auf mich, da ich die lange Strecke in der Hitze so gut mitgelaufen bin. An einem Strand machten wir noch eine längere Pause, bevor es dann zu unserem Tagesziel, den beliebtesten Strand „Cabo San Juan del Guia“ ging. Er ist so beliebt, da sich zwischen den Stränden riesige Felsen befinden, von denen man auf beide Buchten schauen kann. Dort war unser Campingplatz und auch unser Empfangskomitee. Wir trafen uns wieder mit meinem Freund Ian und seiner Familie, die schon einen Tag zuvor im Park übernachteten. Wir verbrachten den restlichen Tag am Strand und wanderten am nächsten Morgen gemeinsam den Weg zurück zum Eingang des Parks. Kurz vor dem Eingang hatten die anderen ihren ersten Campingplatz. Diesen steuerten wir noch mal an, da er an einem tollen Strand gelegen war, einen riesigen Pool und einen weitläufigen Palmengarten hatte. Nach zwei ereignisreichen Tagen, holten Mama und Papa noch schnell ihre Backpacks ab (durften wir in unserer vorherigen Unterkunft lassen), bevor es dann für uns alle mit dem Bus nach Santa Marta ging. Von hier geht nämlich heute unser Flieger. Wohin, verrate ich nicht, das bleibt mein Geheimnis bis zum nächsten Beitrag!

    Nun habe ich aber keine Zeit mehr, ich brauche meine Hände um meine Süßigkeiten zu essen, die ich heute bekommen habe. Ich bin nun nämlich offiziell fünf Jahre alt!!! Ich denke jetzt habe ich das Sagen in der Familie. Mama und Papa wollen das nicht so ganz verstehen, aber das werden sie schon noch.

    Adios, euer Geburtstagskind, Mini-Erwachsener und Chef der Familie - Matti
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  • Day66

    Minca - Grüne Oase

    March 6 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    VERDE - so nennt man die Farbe Grün in diesem Land. Sie ist hier in Minca besonders oft zu sehen. Minca ist ein kleines Dorf in den Ausläufen der Gebirgskette Sierra Nevada. Hier haben wir uns ein Hotel mit Blick auf die Berge genommen, in dem man viele bunte Vögel beobachten konnte. Mamas Kamera glühte mal wieder, vor allem die Colibris waren ihr beliebtestes Fotomotiv.

    Schon auf der Insel „Isla Grande“ lernten wir eine deutsche Familie mit zwei Kindern kennen. Sie verbrachten auch eine Nacht in Minca, sodass wir den Abend und den darauffolgenden Tag zusammen verbrachten. Wir machten eine Wanderung zu einem Wasserfall, badeten darin und entspannten danach im Restaurant in riesigen Hängematten und dem Blick auf den Wasserfall.

    Nach einem Regenschauer bei der Wanderung zurück ins Dorf, gönnten wir uns noch Eis und Kuchen. Dann trennten sich unsere Wege wieder, doch schon morgen werden wir sie wahrscheinlich im Tayrona Nationalpark wiedersehen.

    Das finde ich toll, denn mit dem Jungen „Ian“ habe ich immer eine Menge Spaß!

    Also spitzt die Ohren, ihr werdet wieder von mir hören :-)
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    Maren Hundt

    Toll, was Matti so alles sehen/machen kann. 🙋🏻‍♀️

    3/7/22Reply
     
  • Day101

    Relax&Chill at Mundo Nuevo.

    January 19 in Colombia ⋅ ☀️ 24 °C

    Wundervoll geträumt und super relaxed aufgewacht habe ich mich in die Lounge vom Hostel gesetzt. Es war 8 Uhr und ein wundervoller Blick über das Tal hat sich geboten. Prompt habe ich mein Frühstück hingestellt bekommen: heiße Waffeln mit Früchten, und zum Dippen schwarze flüssige Schokolade. Heute stand für mich fest: heute ist ein Tag zum Runterkommen, Relaxen und Chillen.

    Die anderen vom Hostel sind gegen 10 Uhr zu einem Wasserfall aufgebrochen und ich hab mich in die Hängematte gelegt und mit Freunden telefoniert. Währenddessen Sachen abgearbeitet und organsiert und dann wieder telefoniert. Sehr entspannt.

    Mittagessen hab ich dann wieder was vom Hostel bekommen. Ich weiß gar nicht warum sie mich davor immer fragen, ob ich was zu Mittag möchte, weil ich hab eh keine andere Option hier oben am Berg ^^ Der nächste Kiosk ist 20 min mit dem Motorrad entfernt im Tal und sonst gibt es unterhalb vom Hostel noch einen indigenen Stamm und das wars.

    Der Nachmittag ist dann genauso wie der Vormittag abgelaufen. Die Pause hab ich gebraucht. Zum snacken hatte ich noch eine Ananas und paar Bananen im Kühlschrank und die hab ich mir dann noch aufgeschnitten.

    Heute sind viele neue Gäste ins das relativ kleine Hostel eingecheckt. Unter anderem ein Musiker, der dann uns alle zu einem Konzert beim Sonnenuntergang eingeladen hat. Die Kulisse für ein Konzert ist kaum zu toppen, wenn die Sonne untergeht. Die kolumbianische Band war nicht schlecht und geht bald auf Tour, sogar nach Deutschland. Paar Songs haben mich echt abgeholt und man konnte gut in Gedanken mitflowen mit der Musik.

    Gleich drauf gabs Abendessen und das Hostel kocht ja nur vegetarisch und es gab ein supergutes Gericht mit angebratener Zucchini und Käse und paar Kartoffelpuffern oder so.

    Um 8 Uhr wurden Sean und ich dann von den Motorrädern abgeholt und wir sind die 20 Minuten runter ins Tal gerollt. Von dort aus gings mit nem Taxi nach Santa Marta zurück. Zuerst zum Republica Hostel, wo ich meinen Backback abgeholt habe. Auf dem Weg zum Hostel hab ich mir noch drei aufgeschnittene Mangos gekauft. Danach hab dann Sean bei seinem Hostel abgeliefert und bin dann bei meinem eingecheckt. Ich war heute wieder im Distrito Hostel eingebucht. Dem Hostel, in dem ich das erste Mal mit Paula in Santa Marta vor dem Lost City Track geschlafen habe. Von hier hat die Entdeckung der Küste von Kolumbien vor 18 Tagen begonnen und hier hört es auch wieder auf, wenn ich morgen nach Medellin ausfliege.

    Im Hostel wurde ich schon super freundlich vom Typen von der Rezeption willkommen geheißen. Er hat mich wiedererkannt und war super freundlich zu mir. Im Dorm hab ich dann 3 Israelis kennengelernt, was aber nicht der Rede wert weil die drei Mädels auf nem ganz eigenen Trip waren. Reisende Israelis sind bekannt dafür bisl unfreundlich zu sein und merkwürdig. Ich hab mich dann schnell in der Dusche verzogen und davor meine Rucksäcke für morgen abreisefertig gemacht und bin dann ins Bett. Morgen geht's wieder früh raus.

    Des in der Hängematte ist übrigens der Sean;)
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    Pauline Betz

    Die Band ist ja echt richtig gut 😊

    1/21/22Reply
    Helga Tschapka

    Zu Leo - Du musst noch Drinen Flug m d Ultraleichtflieger beschreiben- von wo bis wo, mit wem, wie lange usw

    1/23/22Reply
     
  • Day100

    Tag Nummer 1️⃣0️⃣0️⃣.

    January 18 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich schreibe diesen Footprint gerade am Abend meines 100. Tages auf Weltreise. Ich hab es jetzt gerade gemerkt dass es 100 Tage sind und befinde mich derzeit in einem sehr schön gelegenen Hostel. Auf einem Berg und mit einem wundervollen Ausblick auf das Tal!

    Ich werde den Tag nicht so ausführlich beschreiben, weil ich grad einfach keine Zeit und einfach mal abschalten möchte an diesem besonderen ruhigen Ort. Ich möchte morgen mal mit Freunden daheim telefonieren und sonst nichts.

    Grob sind Sean und ich heute kurz am Strand für nen Smoothie gewesen. Haben dann nen Collectivo nach Santa Marta und sind dann mit nem Taxi nach Minca. Von dort mit einem Motorrad hoch zum Hostel hochgefahren worden und dort dann den wundervollen Sonnenuntergang angeschaut. Dafür ist das Hostel berühmt und die Nacht ist auch heute ein bisschen teurer.

    Sonnenuntergang hab ich mit Paula im Videoanruf verbracht und war super schön und ja. Heute mal alles kurz.

    In einer großen Gruppe haben wir dann zu Abend gegessen und relativ früh hab ich mich ins Bett gelegt. Den Footprint von gestern fertig geschrieben und dann gemerkt, dass das heute der 100. Tag war.

    Ersten Bilder sind noch vom Hostel in Palomina und die anderen von hier in Minca auf dem Berg.
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    Sonja Betz-Tschapka

    und dort bist du nur 1 Nacht geblieben?! Traumort...

    1/19/22Reply
    Emilia Betz

    wow!!!

    1/20/22Reply
    Pauline Betz

    Da könnte man ja ewig sitzen bleiben😊

    1/20/22Reply
    Balthasar Betz

    uih

    1/24/22Reply
     
  • Day96

    Ab in Richtung Wüste!🏜

    January 14 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich verfluche dieses scheiß Stahlbettgestell! Du haust dich an jeder Ecke an und wenn du oder jemand in der Nacht im Dorm seinen Rucksack bewegt und dabei an die Luke kommt, dann macht das so einen Radau, das es es vorbei ist mit Schlafen.. Noch dazu bin ich heute beim hochgehen mim Rücken an einer scharfkantigen Ecke von dem Drecksgestell hängen geblieben und hab mir mit einem 10 Zentimeter blutigen Schnitt geholt und es hat wirklich sehr weh getan. Ein richtiger Streifen..

    Ich hab mir dann erstmal das kostenlose Frühstück im Hostel geholt und eigentlich war der Plan heute schon recht früh nach Riochacha abzuhauen. Daraus ist aber nichts geworden, weil ich beim Frühstücken ins Organsieren reingerutscht bin und dann mir irgendwann gedacht habe, dass ich von hier aus jetzt perfekt meine nächsten Flüge buchen kann. Die werden ja auch nicht billiger.

    Da geht dann das reinfuchsen los und man schaut ob des und des möglich ist und was sich lohnt anzusehen und was nicht und so weiter, aber ich hab mir die letzten Tage schon Gedanken gemacht und ich glaub ich hab nen ganz guten Plan. Also habe ich den Laptop ausgepackt und die Flüge gebucht. Einem nach dem anderen. Und sowas kostet mit Raussuchen und Buchen ja auch seine Zeit und so bin ich bis um 14 Uhr im Hostel gesessen.

    Zwischendrin hab ich mir aus den übrigen Spaghetti von gestern, Knoblauchspaghetti mit Butter gezaubert und mich immer wieder mit Leuten vom Hostel unterhalten, die mich ansprechen wegen meinem großen Laptop ob ich arbeite.. Ja der Laptop vom Jani ist sehr groß und schwer leider auch und da ich damit leider keine Videos oder dergleichen Schneiden kann und sonst nur fürs Internet reicht, hätt ich ihn im Nachhinein Paula wieder nach Deutschland mitgeben sollen..:/ Jetzt ist er halt mit dabei und versuch ihn so viel wie möglich zu nutzen.

    Sean wird mich übrigens auf die Tour in die Wüste begleiten, weil er sich vor 3 Tagen so einen Fetzen Sonnenbrand eingefangen hat, das er keinen Rucksack für den Lostcitytrack tragen kann und jetzt sich mir anschließt. Ich versteh mich auch super mit ihm, wobei ich die Tour lieber alleine gemacht hätte glaub ich. Auf jeden Fall war Sean noch um Fitnessstudio und als er um 15 Uhr wieder da war, haben wir uns von Ram und Renato verabschiedet und sind mit dem Taxi zum Terminal de Transporte aufgebrochen. Meinen großen Backpack lass ich übrigens in Santa Marta im Hostel und hol ihn auf dem Rückweg wieder ab. Aber jetzt erstmal mit leichtem Gepäck in die Wüste von Guajiera! Für 5 Tage bin ich jetzt mit Kamera und Kleidung ausgestattet.

    Beim Busbahnhof hab ich erstmal 1 h Stunde mit Paula telefoniert:) und dann nochmal im Bus, bis die Verbindung weg ist. Für mich geht es nämlich in einen abgelegeren Teil von Kolumbien. Ich bin gespannt was mich erwartet!

    Der Bus war mal wieder auf Minustemperaturen runter gekühlt und relativ spät sind Sean und ich dann angekommen. Als wir grad ins Taxi steigen wollten, haben wir eine Gruppe von drei Backbackern getroffen, die gar keine Ahnung hatten, wohin sie müssen und sich nicht ausgekannt haben. Nach paar Sätzen hat sich rausgestellt das zwei von Ihnen deutsch sind und einer aus den Niederlanden kommt. Wir haben ihnen unser Hostel genannt und ihnen gesagt dass für uns morgen die Tour in die Guajira Wüste losgeht. Sie wollten die Tour auch machen und sind uns somit mit einem Taxi hinterher gefahren.

    Das Hostel ist richtig fancy und passt überhaupt nicht ins Stadtbild. Alle Fassaden der Häuser und die ganze Stadt ist wirklich sehr heruntergekommen und ärmlich hier. Wir sind eingecheckt und sind dann zusammen mit der Gruppe auf die Suche nach etwas zu Essen gegangen.

    Also Clara ist aus München, Moritz aus Köln und Matthia ist aus den Niederlanden und es gibt natürlich viel zu erzählen. Die Gruppe ist seit Dezember unterwegs und waren auch schon in Costa Rica. Alle am Tisch haben sich gut verstanden und Sean ist voll mit eingestiegen in die Jugend. Wir sind nämlich alle nicht älter als 24.

    Wir sind noch in eine Strandbar gegangen und haben uns ein zwei Bier gezischt und so bisschen Riochacha kennengelernt. Erinnert mit dem weiten Strand ein wenig an Los Angelos find ich, aber des wars dann auch^^ Wir sind nämlich schon relativ weit oben im Norden, wo es immer trockener und trockener wird. Merkt man schon an der Vegetation und an den trockenen Sträuchern.

    Gegen 1 Uhr sind wir dann zum Hostel zurück, weil Moritz Magenschmerzen hatte. Ich hab ihn dann mit meiner Reiseapotheke versorgt und des wars an diesem Tag eigentlich. Wir werden morgen um 8 Uhr vorm Hostel abgeholt und somit haben wir mal wieder zu wenig Schlaf. Und was mir noch einfällt: wir haben noch den Pool am Dach ausgecheckt, als wir zurück gekommen sind und er sieht echt Hammer aus. Ich spring morgen in der Früh nochmal rein!
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    Helga Tschapka

    Also

    1/16/22Reply
    Helga Tschapka

    nur action - weiter so!! Das sind Dinge, die Dur niemand mehr nehmen kann

    1/16/22Reply
    Helga Tschapka

    Dir .... wenn ich d Bilder so sehe, kommt mir alles so bekannt vor...

    1/16/22Reply
     
  • Day95

    Tyrona Nationalpark: Paradies triffts!

    January 13 in Colombia ⋅ ☀️ 26 °C

    Wie schon im letzten Footprint erwähnt ging der Wecker um 6 Uhr und um 6:30 Uhr haben wir vier das Hostel verlassen. Mit dabei war der Typ vom Hostel, der uns am Weg noch ein kolumbianisches Frühstück gezeigt hat, bis er uns beim Abfahrtsort von den Busen nach Tayrona abgesetzt hat.

    Nach einer 70 Minuten Busfahrt waren wir beim Tayrona-Park und haben nicht schlecht geschaut wie lang die Schlangen schon war.. obwohl wir die ersten um 8 Uhr sein wollten. Wir haben dann lächerlich viel Eintritt gezahlt und ewig beim Kaufen der Tickets gewartet und ja schon touristisch des ganze. Nichts desto trotz ist der Park wunderschön und ein Paradies..

    Man wandert circa 2 Stunden oberhalb des Strandes durch das Dickicht und der Weg ist oft mit Holzbrettern und Stegen geführt. Und die Kulisse mit dem Meer und den wundervollen Felsen ist malerisch! Zwischendrin wird man mit Kokusnüssen oder frisch gepressten Orangensaft versorgt und der Typ vom Hostel hat uns den Tipp gegeben, dass wenn man den Orangensaft nur bis zur Hälfte trinkt, man nach einem kostenlosen Refill fragen kann, wenn man sagt "Repechaje, por favor". Hat funktioniert und genüsslich hat ich dann eineinhalb Becher Orangensaft^^

    Unsere vierer Jungs- oder was weiß ich Männergruppe hat dann am Weg noch Affen entdeckt und hatten viele interessante Gespräche. Vorallem bin ich ja mit 20 mit Abstand der Jüngste. Die anderen sind 29, 35 und 36 und jeder steht an so nem eigenen Punkt im Leben und viele unterschiedliche Ansichten auf Dinge und so weiter.

    Als wir den Hauptstrand erreicht haben, musste ich mich erstmal in den Schatten legen und hatte einen kleinen Nap. Vier Stunden Schlaf sind vllt doch ein wenig wenig.. Aber der Strand ist wirklich wahnsinnig schön!

    Mittags haben wir uns ins offene Restaurant gesetzt, wo jeder sich was bestellen wollte und so haben wir eine Stunde damit verbracht aufs Essen zu warten. Ich hab die Zeit aber gut rumbekommen, weil ich auf dem Hinweg meine neue Kamera das erste Mal ausprobiert habe! Es ist eine 360° Kamera und sie nimmt somit alles auf, was gerade um dich passiert. Ich bin begeistert von den Bilder und seid gespannt, was da noch für cooler Content kommen wird!

    Zu Mittag gabs für mich Spaghetti mit Tuna und die waren super lecker. Direkt am Anschluss hat Renato eine Schnorchelmöglichkeit entdeckt und für umgerechnet 15€ sind wir dann spontan zum Schnnorcheln! Und es war für mich das erste Mal, dass ich so richtig mit einer Tour zum Schnorcheln gehe! Ich war hyped!

    Insgesamt waren wir mit Guide dann zu fünft und sind vom Strand aus zu den Felsen geschwommen, wo dann hunderte bunte Fische auf uns gewartet haben. Toll! auch wenn es anscheind normalerweise sehr viel farbenfroher sein soll, war war es für mich ein Erlebnis. Mit der 360°- Kamera in der Hand bin ich dann durch die Felsen getaucht und geschwommen und habe kleine, große, bunte Fische gesehen. Aber auch riesige Krebse und sogar eine Moräne, die mich böse aus ihrer Höhle angestarrt hat. Ich hatte sie nämlich erst nicht gesehen, bis mich der Guide quasi davor geschoben hat und ich richtig erschrocken bin - Depp.

    Hoffe dir Aufmahmen sind gut geworden und im Footprint werdet ihr sie ja jetzt sehen.

    Als wir wieder am Strand waren, mussten wir den ganzen Weg zum Eingang zurück gehen und wir hatten ein leichtes Zeitproblem und mussten ein bisschen husteln. Wir haben alle auf eine Zeit gewettet und da Renato und ich eine relativ sportliche Zeit eingeloggt haben, sind wir recht zügig gegangen. Auf dem Weg wieder interessante Gespräche und so weiter und zum Schluss hat Ram mit seiner Schätzung gewonnen gehabt. 1 h 15 min.. obwohl wir echt schnell waren.

    Mit einem Shuttle gings zurück nach Santa Marta und auf dem Weg dorthin hab ich glaub ich, von den Farben her, den krassesten Sonnenuntergang jemals gesehen. Das Rot und das Orange waren soo stark am Himmel, dass du dachtest es ist nicht real. Leider hab ich ihn nur schlecht vom Shuttle aus gesehen aber ich hoffe ich sehe sowas nochmal hier in Kolumbien.

    In Santa Marta war dann jeder im Unterzucker und hatte Hunger. Renato und ich wollten Spaghetti Carbonara machen, wo die anderen beiden aber ein wenig skeptisch waren und als Renato und ich einkaufen waren, ist es dann auf Thunfischspaghetti drauf raus gelaufen und ich glaub wir haben uns aufgeführt wie zickige Mädels.. haha auch dann in der Küche haben Renato und ich gemeinsam gekocht und da hat das Sprichwort "zu viele Köche verderben den Brei" ganz gut gepasst. Wir hatten nämlich dann die Soße zubereitet und erst zum Schluss gecheckt, dass es Ketchup war und keine Tomatensoße... und es hat fürchterlich geschmeckt und war nicht mehr zu retten..

    Der Parmesan und der ein Kilo Nudeltopf habens dann wieder rausgerissen und so waren dann alle satt. Ich hab mich dann geduscht und das Salz vom Tauchen abgewaschen, während Ram und Sean abspülen durften. Ich hab mir dann, eine Gehminute vom Hostel entfenrt, zwei geschnittene Mangos für umgerechnet 1,20€ gekauft und da könnt ich mich ja reinsetzen... Des war immer ein Traum von mir: auf meiner Reise einmal so viel Mangos essen wie ich lustig bin^^🥭

    Dazu hab ich mich an den Pool gesetzt und das Footage von der Kamera angeschaut und ein wenig Zeit allein für mich gebraucht. Einfach mal bisl rumdoofen. Irgendwann spät bin ich dann ins Bett gewandert und eingeschlafen.

    P.S. Foto vom frittieren Fisch: sehr typisches Gericht in Kolumbien: Kokusreis mit Fisch und frittieren Kochbananen.
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Departamento del Magdalena