• Riohacha - Cabo de la Vela

    July 15, 2022 in Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

    Tagwach um 7:00 Uhr. Es wird fertig gepackt für die dreitägige Tour in die Wüste. Frühstück gibts im Hotel - Arepas con huovo. Kurz nach 8:00 Uhr werden wir von unserem Fahrer Polli abgeholt, die grossen Rucksäcke können wir im Büro der Tour lassen. Drei ältere Italienerinnen (Manuela, Paola und Angela) werden uns die nächsten drei Tage begleiten. Die Reise ins Nichts beginnt, die Landschaft wird karg, einige Kühe und Ziegen sieht man entlang der Strasse. Nachdem wir beinahe mit einer Kuh zusammengestoßen wären, treffen wir bereits bei unserem ersten Stopp in Manaure ein. Da wird fast 80% des Salzes für ganz Kolumbien extrahiert. Es wird uns erklärt, wie sich in den einzelnen Becken das Salz absetzt und durch die Verdunstung des Wassers schlussendlich eine grosse Salzkruste am Boden bildet, welche viele Arbeiter mit Schaufel auf Berge türmen.
    Der nächste Stopp ist in Uribia, da wird der Wechsel in eine sehr arme Gegend sichtbar und für mich sehr schockierend. Pulli (der Fahrer) gibt genau durch, was wir im Shop kaufen sollen. Wasserbeutel und viele Süssigkeiten, das soll für die Kinder unterwegs sein, doch genaueres konnte ich mir da noch nicht vorstellen.
    Danach fahren wir weiter Richtung Cabo de la Vela. Wir essen in der Unterkunft das Mittagessen, wo wir auch in der Hängematte schlafen werden. Cabo de la Vela ist bekannt für starken Wind und viele Kitesurfer. Am Nachmittag fahren wir zum Punta Arcoiris und steigen auf den Pilon de Azucar, auf dem es heftig windet aber sehr schöne Aussicht genossen werden kann. Danach gehen wir das erste Mal im karibischen Meer am Playa Ojo de Agua schwimmen. Das Wasser ist sehr angenehm und die Abkühlung tut sehr gut. Als letztes steht die Besichtigung des Tortuga Hügels an, der wirklich wie eine Schildkröte aussieht. Den Sonnenuntergang geniessen wir bei einem Hügel, auf dem ein Leuchtturm steht, da probieren wir noch einen Chirichi, einen traditionellen Schnaps. Wir fahren zurück zum Cabo de la Vela. Hier verläuft alles etwas chaotisch. Wir wissen nicht wo wir schlafen werden, die Duschen sind nicht vorhanden - man wäscht sich hier mit einen Eimer Wasser. Die Toiletten sind wie wir und langsam gewohnt sind ohne Toilettenpapier und ohne Spülung. Irgendwann wird uns doch erklärt welche Hängematten uns gehören und wir richten uns da ein. Der Tag war lang und streng, wir gehen früh schlafen.
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