Outdoor begeisterte Waldhexe mit außerordentlichem Bewegungsdrang
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  • Day9

    Abschluß eines gelungenen Experiments

    September 18 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Rest des Weges bis Prenzlau ist schnell erzählt. Erwähnenswert der kilometerlange Hatsch auf einem verlassenen Bahngleis neben einem Militärplatz. Hier ist tatsächlich der Hund verreckt. Vereinzelte Kranichkleinarmaden tröten ganz weit oben im stahlblauen Himmel. Die sandigen trockenen Wege mit Staubfahnen im Wind erinnern an das große weite Land in Übersee. Prenzlau, ein denkwürdiger Ort, muß man mal gewesen sein. 😊Steht mein Auto noch heil vor Ort? Jaaa, jetzt bin ich restlos zufrieden😄 und werde nach einer weiteren Nacht im Auto morgen die Heimreise nach Bayern in Angriff nehmen.
    Die Große Bilanz erscheint mal in meinen Videos, irgendwann mal... wenn ich sie fertig habe.... 😉
    Ich sage somit Tschüß, Servus und habt's ein schönes Wochenende 😀
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  • Day9

    Uckermärker Landfreuden

    September 18 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Ein beschauliche Weg durch den Wald, dann durch Alleen und schließlich an vielen Hecken mit diversen Früchten führt zum Naugartener See, der mir um die Mittagszeit ganz alleine gehört. Der letzte Schwumm war ausgesprochen frisch, aber herrlich und hygienisch wertvoll. Man glaubt es ja nicht, was man innerhalb einer guten Woche für diverse Duftnoten an einem selbst kreieren kann😂.
    Die Ruhe am See ist fantastisch. Ideal zum Aufwärmen in der Sonne und zum Kaffee kochen.
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  • Day9

    Uckermark 9: Umweltsünden

    September 18 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Der Tag beginnt anders als gedacht. Kein netter Kranichwecker diesmal.
    Der Lagerplatz mitten im Wald war scheinbar geschickt gewählt. Ein neugieriges Wild trabselte des nächtens vorbei, ein, zwei Käuzchen aus der Ferne und bißchen Mäusegeraschel im Laub, sonst Ruhe, Ruhe, Ruhe... bis mich knallender Lärm gemischt mit Monstermaschinengeräusch aus dem Schlaf reißen. Ich schaue nach draußen: stockdunkel, 4°C, 5 Uhr! in der Früh. Auf der Karte Wald und Feuchtgebiet in mind. 1 km Radius. Durch den Krach sind zwei Käuze aufgeschreckt und flüchten lautstark über mein Zelt in die andere Richtung. Macht man hier in Macpom mitten in der Nacht den WALD für SCHNEISEN PLATT? Unglaublich! Erst verdreckt ihr eure schönen Flüsse durch euren Hausbootwahnsinnskommerz und dann müsst ihr mitten in der Nacht euren schönen Wald verwüsten. Gratulation hierzu. Wie doof ist der Mensch eigentlich ?
    Ich trinke erstmal meinen Kaffee, um mich abzuregen. In 2 h hat das Plattmachmonster vom Geräusch her 1 km zusammengedotzt.
    Ich baue im Morgenlicht mein Zeug zusammen und mach mich auf den Weg in Richtung Prenzlau. Es ist immer noch a... kalt. Die letzte Wanderetappe beginnt.
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  • Day8

    Uckermark 8: Wandern und doch Paddeln?

    September 17 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Auf dem Weg nach Gandenitz kam ich am Vorabend an einem kleinen Naturbadesee vorbei. Eine Dame aus Templin verriet mir, das in dem Örtchen ein süßes Gasthaus stehe und offen habe. Das "Bauernfrühstück" sei sehr empfehlenswert.... nach einer weiteren Schwimmeinlage war er tatsächlich da, der Hunger und nach weiteren 2 km saß eine strahlende Gäuhex vor dem Gasthaus "Linde" und mampfte zufrieden das köstlichste Abendessen der gesamten Tour bisher, bestehend aus Kartoffeln, Ei und Salat.
    Wenig später tat sich eine riesengroße Waldwiese auf und so verbrachte ich die sehr windige Nacht auf weichem Boden. In der Ferne hört man Kraniche.
    Ich bin am überlegen, ob ich der Orginalroute folgen soll, oder einen kleinen Paddelschlenker über den Hardenbecker Haussee unternehme bis Boizenburg 🤔
    Tja, und ich habe mich tatsächlich bis zu dem See durchgeschlagen und nochmal mein Packraft ausgepackt. 😄
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  • Day8

    Letzter Lagerplatz

    September 17 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Das war natürlich wieder eine saugute Idee von mir, der Hardenbecker Haussee und seine Verbindung nach Boitzenburg führten durch eine einzigartige Feuchtlandschaft. Ich landete standesgemäß am Schloß an und genoss die letzten warmen Sonnenstrahlen zum Boottrocknen. Das Lager heute ist weniger fürstlich, sondern ganz banal im tiefen Wald weg von der Stadt, unterhalb ist Sumpfgebiet. Nachdem es heute Nacht sehr abkühlt, will ich kein so nasses Zelt haben. Morgen bricht schon die letzte Etappe an und wird mit Sicherheit ein reines Wandervergnügen. Aus der Ferne hört man wieder Kraniche.Read more

  • Day7

    Paddelende, Wandern beginnt

    September 16 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Wenn es einen See gibt, den ich bei meinem Uckermärkischen Schnupperkurs als Geheimtipp bezeichnen darf, dann ist das der Zenssee unterhalb von Lychen. Ein Traumwasser ohne Motorbootverseuchung, endlich wenig Zivilisationslärm, gelegentliche Sandbuchten, die eine oder andere ist immer mal frei, glasklares Wasser. Die beiden Seen, also Zenssee und der nachfolgende Pletkowsee sind eine volle Entschädigung für die zum Teil eintönige Wasserautobahn der Oberen Havel. Die Lychenseeüberquerung blieb auch nur deswegen idyllisch, weil es früh am Morgen war. Insofern waren auch die Häuschen von Lychen recht beschaulich anzusehen.
    Jetzt trocknet mein Packraft am Ende des Pletkowsees, ich werde noch einen Schwumm tun, zusammen packen und mir noch paar Kilometerchen die Beine vertreten, weiter unterhalb müsste dann wieder meine alte Bekannte, die Uckermärker Landrunde verlaufen.... mal schauen....
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  • Day7

    Uckermark 7: und noch nen Paddeltag

    September 16 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Die zwischenzeitlich defekte Schleuse an der Himmelspforte hat ihre Tore erst nach 2 Stunden für mich geöffnet, so bekam ich einen Vorgeschmack von Ballermannfeeling durch das vor mir liegende Partyblockhüttenschiff, das ausgerechnet auch noch von 5 jungen Bayern besetzt wurde. Aber es war dann durch die Gespräche doch noch irgendwie amüsant. Für die Jungs aus Oberbayern ist es sozusagen der Ballermannersatz: Chillen, angeln und den ganzen Tag saufen in Mcpom, Herz, was willst du mehr😂
    Somit reichte mir die Zeit nicht mehr für den ursprünglichen Plan, bis hinter Lychen zu kommen. Und so fand ich nach längerem Suchen eine verschwiegene Bucht am Anfang des Lychensees, deren 2 qm ich für eine halbe Stunde peinlichst von den spitzen Stecker befreite, um dann einen Traumabendplatz zu haben. Und ich hatte Glück: die vielen verhinderten Ballermänner haben entweder geangelt oder auf anderen Liegeplätzen gefeiert. So hatte ich nur Entengequake, Mäusegeraschel und sonst noch so neugierigen Tierbesuch, aber genau das liebe ich so an den freien Übernachtungen.
    Der Tag wird mich über den morgendlichen Lychensee führen, dann muss ich in Lychen umtragen und dann geht es runter in die zwei länglichen Seen, deren letzterer der Pletkowsee ist und der in der Nähe der Uckermärker Landrunde endet.
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  • Day6

    Uckermark 6: Chillen am Stolpesee

    September 15 in Germany ⋅ ☁️ 27 °C

    Der Morgen begann saustark im Haveldunst. Ich nützte die Gunst der Stunde, um den leidigen Riesenhausstandallesdabeihabschiffen ein bisschen in den frühen Morgenstunden zu entgehen und packte mein Zelt nass ein. Dann ging's weiter auf der Havel, die sich zu fortgeschrittener Stunde als motorenlärmwabernde Wasserautobahn entpuppte. Die steinigen und trostlosen Uferbefestigungen taten ihr übriges. Eine Rast an einem Campingplatz brachte mich zu Trinkwasser und zu einem trockenen Zelt. Kurz vor dem Stolpesee wenig später wurde eine gut anlandbare Bucht zu meinem Privatstrand. Das Havelwasser ist zwar überhaupt nicht ansprechend, aber das Bad ist trotzdem klasse. Der Blick auf die Karte verrät, dass ich günstiger Weise noch mehr als die Hälfte vom heutigen Weg schaffen sollte... Wer weiß, vielleicht schaff ich es auch nicht.... müssen muss ich ja nicht 😎Read more

  • Day5

    Uckermark 5: die Paddelextrarunde

    September 14 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einer gestörten Nacht auf dem Rödellinsee (hatte ich schon mal erwähnt, daß ich das Feiervolk partout nicht ausstehen kann?) verbringe ich den Strahletag in meinem Packraft und dümple gemütlich dahin. Großer Lankensee und Kuhwallsee, jetzt lasse ich mich auf der oberen Havel treiben, naja, nicht ganz, man muss schon was tun, um das Gefährt zu bewegen. Meine erste Schleusung überhaupt wurde fast zu einem Desaster, die Dame auf dem Hausboot vor mir plumste mit lautem Platsch unverhofft ins Wasser in der Schleuse, ich konnte der sichtlich schockigen Lady zumindest Auftriebshilfe bis zur nächsten Leiter anbieten. Hätte richtig blöd ausgehen können... Kopf an Kante....
    Die Sonne auf dem Wasser habe ich total unterschätzt, es hat mir die Nase und die Unterlippe aufgebrutzelt, wie zu meinen besten Zeiten im Hochgebirge, aber man muss sich nur zu helfen wissen. ☀️☀️☀️😄
    Nach gut 21 km und einer 2. Schleusung habe ich genug. Eine große Sonnenwiese direkt am Kanal lädt zum verweilen ein. Du glaubst es nicht, obwohl kein Weg dorthin führt, fahren 2 narrische Volldeppen mit ihren Quads lärmend über die Wiesen....
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  • Day4

    Nach Templin und weiter zum Röddelinsee

    September 13 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem die Kombination aus Paddeln und Wandern überraschend gut verlaufen ist, erreichte ich Templin bereits am Nachmittag und bog dann gleich nach links zum Kanal ab. Ein entspannter Abendpaddler führte mich zum Anfangsbereich des Röddelinsees, wo ich ein ganz verschwiegene Plätzchen im Unterholz fand - ich glaube, heute Nacht werden wieder ganz viel neugierige Tierchen in allen Ecken und Enden rascheln😄. Morgen verlasse ich nominell die Uckermärker Landrunde, um 1 bis 2 Tage zu paddeln und später wieder auf dieselbe zu stoßen. Ich bin einfach zu schnell durchgekommen und hätte normal nurmehr 2 Tagesetappen vor mir, das wäre viel zu schade, wenn die Tour schon wieder vorbei wäre 😊Read more

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