• Tag 8

    April 6 in Italy ⋅ ⛅ 13 °C

    Schnüffelparadies, Imageverlust und ein bisschen Größenwahn 🐾🇮🇹*

    Also dieser Parkplatz… wirklich ein Träumchen.
    Ich wach auf, Tür geht auf – und ich kann direkt los. Wanderschaft! Leute, SO viele Gerüche, ich war komplett im Tunnel. Wald, Wiese, Abenteuer… genau mein Element.

    Meine „Schwester“ (das Baby) hat bis kurz vor 8 geschlafen – erstmal stark.
    Dann wach… und direkt schlechte Laune.
    Ich versteh’s nicht. Die macht NICHTS selbst und beschwert sich trotzdem. Ich würde das Leben sofort so nehmen.

    Dann ging’s weiter nach **San Marino**.
    Sprit günstiger – find ich gut. Diesel? Fast überall weg – find ich weniger gut.
    Parken? Katastrophe. Aber fairerweise: Diesmal konnte Frauchen wirklich nichts dafür. Es waren einfach zu viele Menschen unterwegs.

    Irgendwann am Ende der Welt einen Parkplatz gefunden und dann…
    Rucksack.
    ICH. IM. RUCKSACK.
    Herrchen trägt mich, Frauchen das Baby. Ich seh aus wie Handgepäck. Mein Ruf ist offiziell beendet.

    Mit der Seilbahn hoch – Menschenmassen überall. Ich wurde rumgetragen wie ein Promi ohne Mitspracherecht.
    Aber ich muss zugeben: Oben… echt schön. Kleine Gassen, Aussicht, italienisches Flair… ich bin ein bisschen verliebt. 🏰

    Dann weiter nach Anghiari – wunderschönes Bergdorf. So richtig Postkarte.
    Und dort: ein Haushund.
    Dreimal so groß wie ich. Ein richtiger Brocken.
    Ich dachte mir kurz: „Heute unterwerfe ich jemanden.“
    Er dachte sich: „Heute esse ich jemanden.“

    Sagen wir mal so… keine gute Kombination.
    Ich habe mich dann für die elegante Lösung entschieden: strategischer Rückzug (aka ich wurde im Wohnmobil gelassen).

    Fazit:
    Viel erlebt, wenig Würde behalten, fast gefressen worden – aber ich lebe noch. Und ich bin verliebt.

    Jetzt: Schlafen. Morgen greife ich wieder an.
    Vielleicht erstmal kleinere Hunde. 💘🐶
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