• Singapur-Tagesausflug

    June 8, 2024 in Singapore ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach unserer Ankunft in Johor Bahru – der Stadt der Baustellen und Shoppingcenter – hatten wir direkt am nächsten Tag einen Tagesausflug nach Singapur geplant. Die Zugtickets hatten wir natürlich bereits im Vorfeld gekauft, denn wir wollten auf Nummer sicher gehen. Na ja, das war zumindest der Plan.

    Der Tag begann mit einem Abenteuer ganz eigener Art: Wir verpassten den Zug. Richtig gelesen. Der üble Verkehr und die Tatsache, dass kaum ein Grab-Fahrer bereit war, uns von unserer Unterkunft abzuholen, machten uns einen Strich durch die Rechnung. Schon auf dem Hinweg waren unsere Tickets Geschichte. Wir konnten dann aber den Zug eine Stunde später nehmen.

    Der Tagesausflug nach Singapur war absolut grandios. Wir starteten in Chinatown und waren vom riesigen Tempel beeindruckt, in dem wir eine ganze Weile blieben. Wir hatten sogar das Glück, eine buddhistische Zeremonie mitzuerleben – oder so etwas in der Art. Der Tempel bot zudem eine willkommene Abkühlung von der drückenden Hitze draußen.

    Von dort aus liefen wir zur berühmten Bayfront und dem noch bekannteren riesigen Shoppingcenter, in dem man sogar mit einem Boot durch das Center fahren kann. Ein surrealer Anblick! Unser nächster Stopp waren die Gardens by the Bay mit den ikonischen baumartigen Bauten, die bei Nacht leuchten und aussehen, als wären sie direkt aus einem Science-Fiction-Film entsprungen.

    Und zum krönenden Abschluss des Tages gönnten wir uns einen Hershey’s-Schoko-McFlurry mit Oreostückchen. Definitiv erwähnenswert und der perfekte süße Abgang für einen unvergesslichen Tag.

    Aber hey, wir wären nicht wir, wenn wir nicht auch den Rückweg verbockt hätten! Nachdem wir einen grandiosen Tag in Singapur verbracht hatten, liefen wir – ahnungslos – mit der Menschenmasse durch den Immigrationsschalter. Unser Pass wurde gescannt und gestempelt! Was wir dann aber zuerst nicht wussten… Wir standen beim Ausgang zu den Bussen und nicht zu den Zügen. Bye-bye, Rückticket! Denn zurück zu den Zügen kamen wir von hier aus nicht mehr.
    Das Schicksal meinte es aber gut mit uns: Ein Busticket kostete ohnehin nur umgerechnet einen Euro, und wir waren damit wesentlich schneller wieder in unserer Unterkunft. Ein Hoch auf die Flexibilität!
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