• London Tower und Tate Britain

    August 2, 2024 in England ⋅ ⛅ 27 °C

    Für heute hatten wir uns nur den Tower und die Tower Bridge vorgenommen.
    Als erstes stand der Tower auf dem Programm. Da der Eingang nur fünf Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt ist, konnten wir bequem dorthin spazieren. Um halb zehn war noch nicht viel los, auch bei den Touristen.
    Ich hatte mir den Tower gewünscht, auch wegen der Kronjuwelen – ich interessiere mich einfach für so alten Kram. Vor dem Eingang standen zwei arme Soldaten mit Bärenmütze und bewachten den Schatz. Im Inneren war Fotografieren nicht erlaubt. Aber es gab alles, was das Herz begehrt: Ko I Noor, gefühlt hundert verschiedene Kronen, Zeremonialschwerter und noch mehr Riesendiamanten. Alles sehr prunkvoll und nicht besonders geschmackvoll.
    Als Nächstes sind wir etwas auf der Mauer entlanggelaufen. Überall standen Statuen von Pavianen herum (keine Ahnung, warum). Und natürlich die Raben. Solange es dort Raben gibt, gibt es die Monarchie. Alles sehr malerisch, allerdings war es heute richtig schwül und die Mauern des Towers verstärkten dies noch. Die Wendeltreppen in der alten Festung waren ziemlich schmal.
    Wir haben beschlossen, den Plan zu ändern und die Tower Bridge auszulassen. Dort wäre es noch enger und noch mehr Menschen und Treppen. Deshalb sind wir zur Tate Britain gefahren. Mit dem Wassertaxi ging es rüber und dann in die kostenlose (!) großartige Kunstausstellung. Man konnte Werke von allen wichtigen britischen Künstlern sehen, zum Beispiel von den Präraffaeliten, John Constable, William Hogart und William Turner. Absolut großartig! Zurück sind wir dann mit dem Schiff gefahren. Im Hotel gab es dann gutes Essen und nun chillen.
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