• Durch den Nebel zum Mill House Inn

    August 8, 2024 in England ⋅ 🌬 21 °C

    Cornwall begrüßte uns am Morgen mit seiner ganz typischen Seite: Es regnete, stürmte und ein dichter Nebel hatte sich über die Landschaft gelegt. Nach dem Frühstück beschlossen wir, nicht mehr zu wandern, sondern gleich Richtung Norden aufzubrechen. Vorher kauften wir noch einen wundervollen Druck nach einem Bild des cornischen Künstlers David Wright.
    Durch eine wahrhaft mystische Nebellandschaft fuhren wir an einer verfallenen Zinnmine vorbei und durch den zweitbeliebtesten Badeort Großbritanniens, St Yves. Weil der Ort so beliebt ist, gab es leider keine Parkplätze.
    Das war in Newquay auch nicht einfach, aber mit etwas Quetschen und Bärbels Hilfe quetschte ich mich in eine Lücke. Newquai ist ein wunderbares Surferparadies. Wir machten eine kleine Runde und stellten fest, dass wir mit unseren Regenjacken vielleicht doch etwas zu dick angezogen waren – bis es zu regnen begann. Und zwar so richtig. Auf dem Rückweg haben wir dann etwas mehr Gas gegeben.
    Als Nächstes stand Port Isaak auf dem Programm. Die ganze Zeit hörten wir schon die wundervolle Musik der "Fishermans Friends", die wir aus dem gleichnamigen Film kannten. Port Isaak, wo der Film "Fishermans Friends" gedreht wurde, war natürlich ein Muss für uns. Wir parkten unser Auto und machten uns zu Fuß auf den Weg. Es war ein kurzer, aber schöner Spaziergang. Diesmal hatten wir unsere Regenjacken zu Hause gelassen und stattdessen knallrote Regencapes dabei. So waren wir perfekt ausgestattet für den kleinen Regenschauer, der uns auf dem Weg überraschte.
    Unser nächstes Ziel war Trebarwith bei Tintagel, wo wir für die nächste Nacht im gemütlichen "Millhouse Inn" eincheckten.
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