Gewebte Nester und gespitzte Hörner
24. September 2023 in Kenia ⋅ ⛅ 23 °C
Hallo liebe Dickhäuter-Freunde! Wir sind DA! Es hat 23 Stunden gebraucht, vom Türabschliessen im Birnenweg bis zur Rezeption im Rhino Camp. Eine Unzahl von gefiederten Musikanten zwitscherte und flötete und trompetete und zirpte um unsere Köpfe und weil die beiden Großen von Vögeln was verstehen, waren die meisten auch schnell ausgemacht. Vor allem die Weber hatten es uns angetan, denn sie ließen eine Demonstration ihrer Flechtkunst von der Leine, die sich sehen lassen konnte.
Ach seht Ihr, vom Flug gar nichts berichtet…wen interessierts? Die „Pride of Africa“ hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und Boing hat was Bettenbau betrifft, die Nase vor Airbus. Und wenn dann sogar eine kleine weiche Matratze die Lenden schont und man das Essen nicht nur aus Anstand aufisst… kurzum: Nzuri Sana! Hunderte Chinesen in der Passkontrollenschlange schlugen wir durch (weibliche) Cleverness und ohne die Angelbox wäre auch fast ein Rekord wie beim Kipchoge - Lauf in Berlin heute dringewesen. So schlichen wir wie Hyänen um die Gepäckbänder und dann war es doch wieder nur eine Stunde von der Landung bis zum Parkplatz. Wiedersehensfreude auf beiden Seiten. Ehrliche Freude, das tut gut. Die Willkommensgeschenke werden auch immer größer. Zwei begehrte Massai - Decken gehen jetzt mit uns auf Reisen.
Zurück zur Basis für drei Nächte: hier forscht die Jugend, auf niedliche Art und Weise. Das Hüftgelenk und alle anderen alten Knochen wälzen sich vom Bar-Restaurant- Parkplatzlevel an die dreihundert Meter bergauf. Der Drops wird aber gelutscht, schon wegen Klima und Ozonloch und CO2 und dem Hüftspeck. Als Hippo sitz ich ja im Rucksack und hab nichts auszustehen und Pferd ist eben Pferd und als Pferd läuft der eh pausenlos 🐎
Kerstin hat in der Mittagspause auch einen Rekord aufgestellt… ich muss mal Buch führen. Vom Füße hochlegen bis zur Schnarchattacke in unter drei Minuten. Ok, damit wäre das Pensum an Ruhe nicht unbedingt „balanced „, aber welches Mädchen juckt das schon?
Ich wag es kaum zu petzen, aber Kerstin mit ihrem Nichtwegschmeisssyndrom zauberte zum Kaffee vor dem Nachmittagsausflug noch ein Stück Zitronenbäbe ( oder was sagen die im Norden dazu?) von der Bäckerei Junge auf den Tisch 🤔🫣🤔. Äußerst merkwürdig und mit Ansage doch noch ganz akzeptabel…. Hm.
So gestärkt warfen wir uns ins Geschirr und auf einen Abstecher ins Solio - Reservat. Und jetzt Freunde der Nashornwissenschaft kommt etwas Unerwartetes: nichts.
Es gibt nämlich so viel zu erzählen dazu und drumherum, dass die Eiswürfel im Glas unbeobachtet wegschmelzen, die frisch für uns gepoppten Popcornkugeln auskühlen und der Red Snapper ohne uns durchs Restaurant schwimmt. Es sei so viel verraten: ich fürchte, der ganze Tag übermorgen im Solio Reservat gibt noch mal das Gleiche und mehr her, also legen wir uns die 29 gesichteten Breitmaulnashörner auf Termin, die drei geflüchteten Warzenschweine auf Neuentdeckung für die Linse, vor allem die grandiose Geschichte des Solioreservates und seiner Nashörner auf Wiedervorlage nach zwei Monden. Ahhhhh, hatten wir schon. Dieser Trabant ist schon am Nachmittag oben und pusht uns. Wir Euch jetzt auch. Nämlich in den Sonntagabend. Die wenigen Stunden im Dreamliner sind dann doch nicht ganz so nachhaltig und die Menükarte verheisst Leckereien vom Grill.
Also legt Euch mit einem Traum vom Nashorn 🦏 🦏🦏 nicht zu nah nebeneinander und wenn Ihr wollt, lesen wir uns morgen wieder .
Macht’s jut, Eure CharlotteWeiterlesen














Reisender
Unser Blick von unserer Strohhütte für die kommenden 3 Tage.
Reisender
Schön euch mit Paul zu sehen. Nun kann das Abenteuer beginnen 👍☀️🙂Liebe Grüße 🙂
Reisender
Mega schön