• Claudia v T
  • Roger Kaeser
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  • Roger Kaeser

Island

Natur, Natur, Natur.....
Angeregt durch die Island-Reise von Anita und Rolf Järmann (www.womoblog.ch) haben wir uns entschieden, diese fantastische Insel ebenfalls mit dem PhoeniXli zu besuchen. Nach einem umfassenden Umbau der Wohnung haben wir uns
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  • Trip start
    August 9, 2023
  • Burgbrohl bei Steffi und Andreas

    Aug 10–11, 2023 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Gemütlich sind wir aufgestanden, haben das Zmorge eingenommen und faulenzten dann bis gegen 12 Uhr. Danach entsorgten wir und fuhren nach Burgbrohl. Dort erwartet uns Steffi und Andreas, welche uns ein paar Tage bei ihnen zum 60. Geburtstag schenkten. So gegen 16 Uhr sind wir dann angekommen und wurden mit einem grossen Hallo herzlichst begrüsst. Roger wollte eigentlich noch das PhoeniXli wenden, ging aber wegen der Grösse nicht. Somit müssen wir dann am Sonntag rückwärts die Sackgasse zurückfahren.

    Abends genossen wir Feines vom Grill (inkl. der mitgebrachten Klöpfer, welche auch unseren Gastgebern bestens mundeten) und gingen dann irgendwann zu Bett.

    Übernachtung
    Burgbrohl in der Vulkan-Eiffel - Burgbrohl bei Steffi und Andreas
    Koordinaten: 50.45643, 7.284772
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  • Velotour Vulkangebiet + Reinigung Dach PhöniXli

    Aug 11–13, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Freitag sind wir bei schönstem Sonnenschein aufgestanden. Der heutige Tag verspricht warm, sehr warm zu werden. Nach dem Frühstück sattelten wir unsere Velos um uns auf eine Tour zu machen, welche es in sich hatte. Anfangs ging es zügig bergauf (E-Bike sei dank!) dann über Feldwege etc. weiter zum Vulkansee Laacher-See. Unten in der Tiefe soll es noch brodeln, jedoch verhält sich dieser sehr ruhig. Entlang am Ufer ging es um den See herum, wobei es sich Steffi und Claudia nicht lassen konnten, ihre Füsse im kühlen See zu baden. Dann ging es weiter über Stock und Stein und auch über diverse umgestürzte Bäume zur Vulkan-Brauerei. Hier geniessen wir ein feines Essen bevor wir zum Kloster Marai Laach fahren. Inzwischen wurde es so richtig heiss und wegen der Nähe zum Laacher-See auch ziemlich feucht. Wir geniessen eine Erfrischung in der Klosterschenke und fahren dann wieder nach Burgbrohl. Wir waren richtig fertig, was aber wohl der Hitze geschuldet ist. Abends plauderten wir noch etwas, bis wir uns ins PhoeniXli zurückzogen und vor uns hin dampften, denn es war richtig "tüppig".

    Am Samstag dann war das Wetter sehr durchzogen. Am Morgen regelmässig Regen, sodass das Frühstück im Haus stattfinden musste. Danach haben unsere Gastgeber und Claudia entschieden, mit dem Auto zum Rhein runter zu fahren um Eis (Glace) zu essen. Nach dem Anblick des schmutzigen Daches hat Roger entschieden, hier zu bleiben und das Dach des PhoeniXli zu reinigen. Nach rund 3 Stunden und gefühlt 60 mal Leiter hoch und runter was das Dach perfekt sauber.

    Burgbrohl in der Vulkan-Eiffel - Burgbrohl
    Koordinaten: 50.45643, 7.284772
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  • Alsfeld und eine schöne Überraschung

    Aug 13–15, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einer gemütlichen staulosen Fahrt sind wir so gegen 12:30 auf dem SP Alsfeld angekommen. Hier wurden wir zu unserer Überraschung von Evi und Andreas empfangen. Freundlicherweise haben sie uns den zweitbesten Platz gegenüber ihrem WoMi reserviert ;-). Nach der herzlichen Begrüssung plauderten wir zusammen und genossen das schöne Wetter. Nachmittags tauchten dann auch noch Annette und Jochen, beladen mit Kuchen auf. So assen wir zusammen den Kuchen und genossen einen feinen Kaffee dazu. Einfach wieder schön in Alsfeld zu sein und liebe Freunde zu treffen! Abends luden uns Annette und Jochen zu einem sehr feinen Nachtessen, begleitet von feinstem Wein, ein. Zu später Stunde ging es dann zurück zum PhoeniXli und ab ins Bett.

    Am anderen Tag fröhnen wir am Morgen das süsse Nichtstun bis Jochen kam. Dann war eine schöne Velotour angesagt. Beim Fischhändler assen wir ein Heringsbrötchen und Andreas, effektiv kein "Fischfreund" besorgte sich ein "Faustbrot mit Läberkäs". Einigermassen gesättigt radelten wir gegen den Wind wieder nach Alsfeld. Nach der Ankunft aktivierte Roger die Aussendusche, denn es war schwülheiss und er wollte sich abkühlen, was für die anderen Velotourteilnehmer nicht in Frage kam, weil er nur kalt duschte. Um 18 Uhr trafen wir dann Annette und Jochen beim Klingenhöfer, eine sehr gute Adresse für feines Essen. Wir verbrachten einen wunderbaren Abend und trafen uns dann danach noch bei den WoMi`s zum Plaudern. Gegen 22 Uhr zogen dann Gewitter auf, sodass wir alles einpackten uns ins Bett gingen.

    Einmal mehr war es ein wunderschöner Aufenthalt ins Alsfeld und wir planen, sofern es zeitlich geht, bei der Rückreise erneut eine Pause hier zu machen.

    Alsfeld - Wohnmobilstellplatz
    Koordinaten: 50.74847, 9.278974
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  • Weiterreise nach Hannover

    Aug 15–16, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Kaum sind wir aufgestanden, begann es nach einer gewitterlosen Nacht zu regnen. Als wir dann aber mit dem Zmorge fertig waren, was auch der Regenzauber vorbei. Da Evi und Andreas noch schliefen, fuhren wir ohne uns persönlich zu verabschieden zur Entsorgung. Die Verabschiedung hat Claudia dann per WhatsApp noch nachgeholt. Bei der nahegelegenen Tankstelle füllten wir AdBlue und LPG nach (in Island kann es nun auch schneien, kalt wird uns nie) und fuhren nach Hannover. Mitten durch die Stadt ging es zum Stellplatz, welchen wir aber auf Anhieb nicht fanden. Also suchten wir eine Alternative bei einem Schlosspark, wo es uns aber nicht gefiel. Also versuchten wir unser Glück nochmals beim SP Hannover-Nord und haben diesen auch tatsächlich gefunden.

    Wir stellen das PhoeniXli auf die "Stelzen" und öffneten wegen der heissfeuchten Temperatur alle Fenster. Danach gingen wir in das nahegelegene Einkaufszenter und besorgten uns noch einige Sachen. Dann war Faulenzen angesagt, denn eine Stadterkundung wollten wir uns bei dieser Hitze ersparen.

    Stellplatz:
    Hannover - Wohnmobilstellplatz Hannover Nord
    Koordinaten: 52.40714, 9.712382
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  • Zu Besuch bei Moni und Andreas in Hamburg

    Aug 16–17, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Nachdem Roger passgenau bei Marius (Alstertal Immobilien) eingeparkt hat spazieren wir ins nahegelegene Einkaufszentrum, wo Roger 2 neue T-Shirts erhält. Nach einem Coupe beim Italiener, kehren wir zum Womi zurück, wo nun auch Moni von der Arbeit heimgekommen ist.

    Wir trinken zusammen auf dem Balkon bei Moni einen Apero und erzählen uns die vielen Neuigkeiten.

    Am Abend gehen wir mit Moni und Andreas zum Italiener und essen fürstlich. Den Kaffee trinken wir dann wieder bei Moni daheim. Wir schlafen ausgezeichnet und bei strömendem Regen fahren wir weiter nach Flensburg (Meyn) zu Torsten und Silke. Und siehe da... kein Regen, sogar einwenig Sonne :-)

    Hamburg-Sasel - Hamburg bei Moni
    privat bei Marius von Alstertal Immobilien, vielen Dank
    Koordinaten: 53.64848, 10.11302
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  • Flensburg (Meyn) bei Torsten und Silke

    Aug 17–18, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Bei schönstem Regenschauer (so zum Angewöhnen für Island) fuhren wir lange Zeit durch Hamburg bevor wir auf die Autobahn in Richtung Flensburg einbogen. Gemütlich ging es dann rund 160 km direkt ins Zentrum von Flensburg, wo wir noch entsorgen wollten. Bei einem grossen Einkaufszentrum hat es Stellplätze für ca. 60 Fahrzeuge und eben eine Entsorgungsstation. Leider war die Einfahrt zur Station derart eng, dass wir kapitulieren mussten und weiterfuhren. Wir werden nun in Dänemark das Unerlässliche nachholen.

    In Meyn bei Silke und Torsten angekommen, parkieren wir gekonnt in den privaten Stellplatz und schlossen uns am Strom an. Die beiden sind dann so gegen 14 Uhr nach Hause gekommen. Nach einer herzlichen Begrüssung plauderten und fachsimpelten wir über dies und das.

    Wir beschliessen, heute Abend auswärts zu essen und da die beiden, so wie wir, die chinesische Küche lieben, gingen wir eben zum Chinesen nach Flensburg. Nach der Rückfahrt plauderten wir noch etwas draussen im Vorgarten bevor wir uns von Torsten verabschiedeten, weil er bereits um 6 Uhr wieder an der Arbeit ist. Danach ging es müde ins Bett.

    Meyn - Meyn
    Nähe Flensburg
    Koordinaten: 54.75969, 9.221971
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  • Juhui, Dänemark ist erreicht!

    Aug 18–19, 2023 in Denmark ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir haben super ruhig geschlafen und sind relativ früh aufgestanden. Nach dem Zmorge verabschieden wir uns von Silke, welche Homeoffice hat, und fuhren noch zu Lidl für die Entsorgung der Pfandflaschen. Dann ging es endlich in Richtung Dänemark. Obwohl schon seit Tagen davor gewarnt wird, dass an der Grenze eingehende Kontrollen wegen Terrorgefahr durchgeführt werden, sind wir ohne auch nur einen Zöllner zu sehen über die Grenze gefahren. Hallo Dänemark!!

    Entspannt fahren wir auf der E45 in Richtung Aarhus genau gesagt nach Egå zur Marina. Hier werden wir für eine Nacht stehen. Wir geniessen den ersten Blick auf die See und freuen uns immer mehr auf Island.

    Stellplatz:
    Egå - Egå Marina Stellplatz
    Für die Durchfahrt absolut top.
    Koordinaten: 56.21212, 10.28875
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  • Hirtshals erreicht, Vorbereitung für auf die Fähre

    Aug 19–20, 2023 in Denmark ⋅ 🌬 20 °C

    Bei etwas leichtem Wind (für dänische Verhältnisse) sind wir recht früh zum Entsorgen gefahren. Es ist einfach schon toll, wie gut die Stellplätze hier ausgerüstet sind. Danach ging es noch kurz zum Tanken und dann ab auf die Autobahn. Gemütlich zuggelten wir nach Hirtshals. Auf einem einfachen SP angekommen lassen wir die Stelzen ausfahren und holen die Taschen aus der Garage. Nun ging es ans Einpacken für die drei Tage Bordleben auf der Norröna. Mit dabei haben wir wärmere Kleidung und die Badesachen. Nach dem Einpacken geniessen wir Hirtshals und die Vorfreude auf den morgigen Tag. Wir können übrigens erst einen Tag später abreisen, weil der vergangene Sturm den gesamten Fahrplan des Schiffes durcheinander brachte. Erst ab 23. August 2023 fährt die Norröna wieder nach Fahrplan.

    Am Hafen assen wir etwas feines zum z'Vieri / z'Nacht und spazierten dann noch dem Hafen entlang, bevor es wieder zurück zum PhoniXli ging. Kurz bei unserem Stellplatz haben wir noch einen Kleiderladen aufgesucht und besorgten uns noch ein paar T-Shirt.

    Stellplatz:
    Hirtshals - Banegardspladsen Hirtshals
    Einfacher SP in der Nähe von Bahngeleisen und Rema 1000. Für eine Nacht absolut in Ordnung. Keine Ver- und Entsorgung, Abfallcontainer vorhanden.
    Koordinaten: 57.59149, 9.962951
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  • Nordsee

    Aug 20–22, 2023, Nordsee ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht fuhren wir gegen 11 Uhr zum Check-In der Smyril Line. Wohnmobile, Expeditionsfahrzeuge aber auch sehr viele normale Personenwagen warteten darauf, auf den Warteplatz bei der Fähre zu gelangen. Kaum sind wir bei der Kabine des Check-In vorgefahren, fragte die Angestellte: Claudia und Roger? Wie bejahten und bekamen unser Bordticket sowie die Zuweisungsnummer vor der Fähre. Dann ging es rasch voran. Wir wurden zur Fähre gewunken, mussten in dieser einmal wenden und schon standen wir im Bauch der Fähre. Dann gingen wir direkt zu unserer Kabine und genossen den Ausblick auf das Festland.

    Pünktlich legte die Fähre ab und fuhr in Richtung der Färöer-Inseln. Wir genossen das grosse Buffet mit feinen Spezialitäten der Färöer, spazierten noch etwas auf dem Schiff herum bevor wir uns in die Kabine zurückzogen.

    Nach einer sehr ruhigen Nacht, abgesehen von einem Kleinkind, welches in der Nachbarkabine immer wieder weinte, standen wir frühmorgens auf, denn wir wollten das Frühstück nicht verpassen.

    Tagsüber stellten wir einmal mehr fest, dass das Bordleben eigentlich eher langweilig ist. Klar hätten wir in den Pool springen oder im Kraftraum schwitzen können, doch uns war nicht danach. Also verbrachten wir die Zeit mit viel Lesen und zwischendurch mit einem Nickerchen. Das Abendbuffet war wieder hervorragend wie auch die Nacht (abgesehen vom Weinen des Kindes).

    Am kommenden Morgen werden wir die Färöer-Inseln erreichen. Da werden wir den Landgang nutzen, um die kleine Hauptstadt Thorshaven zu besuchen.
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  • Thorshavn - Hauptstadt der Färöer (Zwischenstopp)

    Aug 22–23, 2023 in Faroe Islands ⋅ 🌫 13 °C

    Claudia meinte beim Aufstehen, dass das Schiff schon ordentlich "gwaggelet het". Tatsächlich war die See etwas unruhiger in der Nacht, doch für ein so grosses Schiff sind diese paar Wellen kein Problem. Bei Nebel haben wir gegen 9 Uhr in Thorshaven (Hauptstadt der Färöer) angelegt. Ungefähr 15 Fahrzeuge haben das Schiff verlassen und ebensoviele sind gegen 12 Uhr auf die Fähre gefahren.

    Wir nutzen die Ankerzeit für einen Besuch der Hauptstadt. Selbstverständlich mussten wir dafür durch den Zoll. Dies ging problemlos, denn der Drogenhund, welchen jeden beschnüffelte, gab bei uns nicht an ;-). Bei leichtem Nieselregen und Nebel spazierten wir durch die Gassen der Altstadt, vorbei am Finanzamt (in einem Haus mit Grasdach), dem Isländischen Konsulat und weiteren "wichtigen" Gebäuden. Dann ging es runter zum Hafen mit teilweise sehr alten Fischerbooten. Dann zog es uns in den oberen Stadtteil bevor wir zum Leuchtturm weiterspazierten. Der Ausblick von hier über den Hafen und das Meer war wunderbar. Übrigens, unser Aufenthalt hier war sehr günstig, weil sämtliche Geschäfte noch geschlossen hatten.

    Zurück auf dem Schiff ging es dann weiter wie am Vortag, also Lesen, dösen und fein Essen.
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  • Seyðisfjörður - Endlich angekommen auf Island

    Aug 23–24, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 10 °C

    Irgendwie waren wir so voller Vorfreude, dass wir bereits um 5 Uhr aufgestanden sind. Wir duschen nochmals ausgiebig, packten unsere Taschen und genossen das vorerst letzte Zmorge auf der Noröna. Gegen 8 Uhr sahen wir die ersten Fjord-Ausläufer von Island. Wir sind angekommen! Um 8:45 Uhr wurden wir eingeladen, zu unseren Fahrzeugen zu gehen. Dieser Aufruf sorgte für ein ziemliches Gewusel in den Gängen, schlussendlich haben aber alle ihren fahrbaren Untersatz wieder gefunden.

    Das Ausschiffen wurde dann aber zumindest für einen WoMo-Fahrer zum Horror. Er kam in Thorshavn auf die Fähre und hätte nun rückwärts hinaus fahren sollen. Nach seinem nigelnagel neuen Nummernschild zu urteilen, war er noch nicht lange Besitzer dieses WoMo's denn er schaffte es nicht. Der isländische Fährmitarbeiter meinte, da hat wohl einer den Führerschein in der Lotterie gewonnen resp. sollte die praktische Prüfung nochmals machen. Auf jeden Fall hat er unseren Aussenspiegel touchiert, aber glücklicherweise keinen Schaden verursacht. Denn Zoll passierten wir diesmal ohne Drogenhund und fuhren direkt zum Gufufoss, einem eher kleinen Wasserfall. Dann ging es in den Nebel hinein in Richtung Egilsstaðir, wo wir unsere Vorräte auffüllten. Dabei haben wir tausende von Isländischen Kronen liegen gelassen, eine Währungsreform wäre eigentlich angezeigt.

    Von einem Ehepaar aus Zug haben wir erfahren, dass die Puffin noch da seien, insbesondere bei den Felsen von Bakkagerði. Also nichts wie hin, denn normalerweise sind die bereits wieder auf's offene Meer abgehauen. Gemäss der Wegbeschreibung hätten wir durch das Dorf fahren müssen und dann weiter zu einem Parkplatz. Da wir eigentlich keine Lust hatten, die enge Strasse weiterzufahren, beschlossen wir, den Campingplatz anzufahren.

    Hier sagte uns eine Deutsche, welche schon seit geraumer Zeit hier ist, dass die Puffins definitiv nicht mehr da sind und es sich sonst nicht lohne, dahin zu fahren. Also alles richtig gemacht.

    Wir klettern auf den Elfenfelsen und besuchen die kleine schlichte Dorfkirche bevor wir uns womotravel.ch widmeten. Übrigens, es hat genau 10 Grad und es ist ziemlich neblig, soll aber morgen besser werden.

    Stellplatz:
    Bakkagerði - Bongarfjörður eystra Campsite
    Koordinaten: 65.52415, -13.8086
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  • Dagegen ist die Gotthard-Passstrasse Peanuts

    Aug 24–25, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir wie üblich früh aufgestanden. Die Sonne kämpft noch mit dem Nebel, doch verspricht es heute ein sonniger Tag zu werden.

    Nach dem Entsorgen fahren wir auf der 94 zurück nach Egilsstadir. Eigentlich wollten wir hier nochmals einkaufen, doch der Laden öffnet erst um 10 Uhr. Also biegen wir auf die Ringstrasse rechts ab und fahren bis zur 925. Hier biegen wir ebenfalls rechts ab und parkieren auf einem Parkplatz. Dann spazieren wir zu einer sehr schönen Schlucht (Jökulsá á Dal útsýnispallur) und schiessen ein paar tolle Fotos.

    Keinen Kilometer später biegen wir auf die 917, welche nach ca. 3 Kilometer eine reine Piste ist. Es rattert zwar immer wieder, doch die Strasse ist gar nicht so schlecht wie befürchtet. Doch das Beste resp. Herausforderndste kommt noch. Entlang dem Jokulsa a dal ging es meist eben dem Fluss entlang. Dabei ist uns bis jetzt nur ein Auto entgegengekommen. Ein Strassenschild zeigt an, dass es nun mit einer Steigung bis 15 % hinauf geht. Nun wird uns klar, weswegen hier eigentlich kein Verkehr ist. Kurve um Kurve ging es steil den Berg hoch und das PhoeniXli schnaubte schon ein wenig, schaffte dann aber die Passhöhe ohne Murren. Unterwegs eröffnete sich uns eine wunderschöne Landschaft mit sattem Grün und blauem Meer in der Ferne, eine wahre Augenfreude.

    Es ging dann logischerweise wieder sehr steil den Berg hinunter. Dank der Wirbelstrombremse wurden die normalen Bremsen nicht strapaziert und wir zuggelten mit maximal 20 km/h die Serpentinen runter. Eine so steile Strasse sind wir noch nie gefahren, nicht einmal auf der Gotthard-Passstrasse. Wieder im Tal angekommen ging es dann wieder auf der normalen Piste weiter, vorbei am Gljúfursárfoss und eindrücklichen Steinformationen im Meer nach Vopnafjörður. Hier haben wir kurz für einen kleinen Einkauf angehalten bevor es weiter ging nach Bakkafjörður, wo auch unser Übernachtungsplatz ist.

    Wir hatten heute einen wunderbaren Reisetag mit schönstem Sonnenschein und 11 Grad. Wenn wir Glück haben, sehen wir heute Abend noch Nordlichter, denn der Himmel ist absolut klar. Mit 3 % Wahrscheinlichkeit wird die Chance aber gering sein.

    Stellplatz:
    Bakkafjörður - Bakkafjörður Camping
    Koordinaten: 66.03729, -14.8036
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  • Wie auf dem Mond

    Aug 25–26, 2023 in Iceland ⋅ ☀️ 21 °C

    Irgendwie haben wir es nicht so im Griff mit der Zeit, denn wir sind bereits um 5 Uhr aufgestanden. Letzten Abend wurde es 22:30 bis wir unsere Gäste Barbara und Robert verabschiedet haben. Diese beiden haben wir auf dem vorherigen Camping bereits gesehen und der Zufall will es, dass sie heute denselben Campingplatz ansteuerten.

    Gegen 7:30 kam dann der Betreiber und kassierte die Übernachtungspauschale. Da wir noch Bargeld übrighatten, bezahlten wir bar und mussten dabei nur 2'500 ISK statt 2'800 ISK bezahlen. Diese Einnahmen ging wahrscheinlich direkt in seine Tasche.

    Dann kam Robert vorbei und sagte, dass er kein Gas mehr habe. Er hat schlichtweg vor der Abreise vergessen, den Gasfüllstand zu kontrollieren. Nun habe er gehört, dass die isländischen Gasflaschen einen anderen Adapter haben und ob ich evt. einen solchen hätte. Da Roger für sämtliche Eventualitäten gerüstet ist, zauberte er einen Satz der europäischen Gasflaschenadapter aus der Garage. Robert war überglücklich und wir vereinbarten, dass er diese entweder unterwegs zurückgibt (denn irgendwie trifft man sich meist mehrmals auf so einer Reise) oder dann uns nach Hause sendet.

    Dann ging es endlich los auf der 85 in Richtung Þórshöfn. Dort wollen wir das Flugzeugwrack ansehen, welches bereits Rolf Järmann in seinem Blog (womoblog.ch) erwähnt. Wir fuhren, wie von ihm beschrieben zum Parkplatz und suchten dann das Wrack. Weit und breit war jedoch keines zu sehen. Wir liefen weit mehr als die von ihm erwähnten 500 Meter, jedoch nichts, ausser ein paar Häufchen von Schafen. Also brechen wir ab und kehren zu unserem PhoeniXli zurück, fahren die Staubpiste zum Dorf zurück und kaufen einige Kleinigkeiten ein. Da sahen wir Robert bei einer Tankstelle. Wie sich herausstellte, hat er eine neue Gasflasche erhalten, welche auch auf deutsche Gasanschlüsse passt. Also haben wir unsere Adaptersammlung wieder zurückerhalten. Wir haben noch nachgefragt, wo denn das Flugzeugwrack sei und erhalten die Antwort, dass dieses letztes Jahr entfernt wurde, da der neue Besitzer nicht laufend Touristen auf seinem Land wollte. Ein weiteres Mal verabschieden wir uns von Robert und Barbara, denn sie wollen nach Ásbyrgi zum Golfspielen fahren, während wir nach Raufarhöfn wollen.

    Erneut ging es an Mondlandschaften vorbei, irgendwie gespenstisch. Hätte es zwischendurch keine Schafe und würde man nicht das grüne Moos sehen, könnten wir tatsächlich auf dem Mond sein.

    In Raufarhöfn angekommen (die nördlichste Siedlung auf Island), besuchen wir zuerst «The Arctic Henge», eine Art Kunstwerk, welches das strukturschwache Gebiet touristisch interessanter machen soll. Naja, seit 1996 im Bau und noch nicht fertiggestellt. Ein wenig ernüchtert fuhren wir zum Raufnarhafnar Campsite und die zweite Ernüchterung folgte. Extrem viele Fliegen und der Platz selbst versteckt sich hinter einem Wall, also keine Meersicht. Wir beschliessen weiterzufahren bis Kópasker. Hier haben wir den Campingplatz sofort gefunden, er entsprach jedoch nicht unseren Vorstellungen, denn dieser lag erneut nicht in der Nähe des Meeres. Also fahren wir weiter nach Ásbyrgi. Hier treffen wir einen schönen Campingplatz mit allem, was das Camperherz benötigt. Hier treffen wir, ja wen wohl!

    Wir geniessen die Sonne bei 20 Grad, machen Wäsche und planen die folgenden Reisetage.

    Stellplatz:
    Asbyrgi - Asbyrgi Campground
    Koordinaten: 66.02535, -16.4953
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  • Viele Wasserfälle, viele Fliegen + keinen Pullover

    Aug 26–27, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 17 °C

    Es ist der Wurm drin, denn erneut sind wir um 5 Uhr aufgestanden, haben geduscht und dann das Zmorge gegessen. Um 6 Uhr fahren wir zum Botnstjörn, wo sich nach den Sagen der Wohnort von Elfen und Trollen befinden soll. Es ist effektiv ein wunderschöner, etwas mystischer Ort. Touristen hat es um diese Zeit noch nicht, so geniessen wir ganz für uns allein den schönen Ort.

    Danach ging es zurück auf die 85 für ein kurzes Stück, bevor wir auf die 862 abbogen. Unser Ziel ist eigentlich der Dettifoss, doch vorher sehen wir uns noch den Réttarfoss an, wobei wir diesen leider nur von der Ferne sehen konnten, weil eben kein Weg näher zum Wasserfall führte. Somit kehren wir zum PhoeniXli zurück und fahren weiter zum Dettifoss und Selfoss. Auf dem grossen Parkplatz angekommen laufen wir zuerst zum Dettifoss und danach zum Selfoss. Um 8 Uhr hat es glücklicherweise noch kaum Touristen, so konnten wir die Aussicht praktisch ungestört geniessen. Insbesondere der Dettifoss mit seinen gewaltigen Wassermassen ist eindrücklich, wobei auch der Selfoss nicht «schlecht» aussieht. Unterwegs auf dem Rückweg teilte uns unsere Uhr mit, dass wir so früh beinahe das Tagesbewegungsziel erreicht haben und so weitermachen sollen. Wir beherzigen diese Empfehlung und fahren weiter nach Krafla, einem erloschenen Vulkan mit Kratersee und einem riesigen Kraftwerk. Das Vulkangebiet erstreckt sich über 100 km und berühmt soll das Krafla-Feuer sein, also der letzte Ausbruch des Vulkans Leirhnjúkur. Beim Kraftwerk handelt es sich um ein Geothermalkraftwerk.

    Nach der Kraterbesichtigung fahren wir ca. einen Kilometer wieder hinunter und biegen dann rechts auf den Parkplatz, welcher recht leer war. Wir wandern nun rund 1,5 km teilweise über Lavafelder zu einem Gebiet mit brodelnden Löchern, welche Schwefelwasser ausspeien. Es riecht hier auch entsprechend und wahrscheinlich ist dies der Grund, dass man von den kleinen Fliegen beinahe gefressen wird. Sobald man sich gegen den Wind stellte, waren diese weg, drehte man sich aber wieder um, kamen die Plagegeister wieder.

    Kurz nach dem Kraftwerk kamen wir an einer ewig laufenden Douche vorbei. Claudia verzichtete auf eine Douche und so fahren wir weiter.

    Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt Glück mit dem Wetter, denn eigentlich ist seit dem frühen Morgen Regen angesagt. Erst in Krafla begann es zögerlich zu regnen.

    Da wir ja schon sehr früh unterwegs waren und wir noch den ganzen Nachmittag vor und haben, entschliessen wir uns, noch in den Myvatn Natur-Bäder zu gehen. Dieses Bad hat nur Aussenbäder und ist wohlig warm, für Roger teilweise zu warm. Wir geniessen die Aussicht, Roger sogar mit einem Bier und Claudia ausnahmsweise mit einem Wasser ;-)... es hatte kein Pepsi light!!!

    Ziemlich geschlaucht verlassen wir das Bad und fahren weiter zu unserem Übernachtungsplatz. Ganz in der Nähe kauften wir noch ein und Roger wollte sich in einem Laden für isländisches Handwerk einen Pullover kaufen. Der einzige Pullover der Roger’s Grösse entsprach war leider in der Farbe braun, was uns aber nicht gefiel. Wir werden nun auf unserer Reise weiterhin Ausschau nach einem passenden Pullover halten. Gegen 17 Uhr Ortszeit, in der Schweiz also um 19 Uhr, begann es aus allen Wolken zu regnen. So geniessen wir den Abend gemütlich im WoMi.

    Stellplatz:
    Reykjahlið - Camping Myvatn
    Koordinaten: 65.63992, -16.9133
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  • Godafoss - sumpfiges Gelände

    Aug 27–28, 2023 in Iceland ⋅ ☀️ 13 °C

    Es regnete die ganze Nacht wie aus Kübeln. Mit dem Regengetrommel haben wir bestens geschlafen, wobei Claudia davon träumte, dass unser PhoeniXli unter Wasser steht, was aber glücklicherweise nicht der Fall war. Nach dem üblichen morgendlichen Prozedere fahren wir auf die Ringstrasse und zuggelten durch die Berge, vorbei an Seen in Richtung Akureyri. Unterwegs stellten wir fest, dass der Verkehr massiv zunahm, was wohl an unserem ersten Ziel, den Godafoss liegen muss. Dieser eindrückliche Wasserfall zieht Touristen aus allen Himmelsrichtungen an. Nach einem kurzen Spaziergang sind wir wieder zurück beim PhoeniXli und fahren weiter. Da die Lebensmittelgeschäfte auf Island auch am Sonntag offen haben, nutzen wir die Gelegenheit, unsere Vorräte aufzufüllen. Seit langem sahen wir wieder Verkehrsampeln. Schön ist, wie sie das Stoppzeichen, also Rot, anzeigen, nämlich in Form eines Herzen.

    Dann ging es gemütlich weiter auf der 1 um dann auf die 82 abzubiegen. Ziel ist Hauganes, ein kleines Fischerdorf mit einem Campsite. Hier starten wir morgen zu einer Walbeobachtungstour. Was lag also näher, als hier das WoMi zu platzieren. Wir fuhren also über eine mit Schlaglöchern versehene Zufahrtsstrasse auf das Gelände. Wir stellten rasch fest, dass der gesamte Platz eigentlich nur eine riesige Pfütze ist, also haben wir umgekehrt und sind weiter nach Dalvik gefahren, denn auch da gibt es einen Campingplatz. Dieser sah leider nicht besser aus als derjenige von Hauganes. Wir entschliessen uns, den Berg rund 6 km hinauf zu fahren, denn in Húsabakki hat es noch einen weiteren Campingplatz. Da angekommen stellen wir mit Freude fest, dass es sich zwar auch um ein Rasengelände handelt, dieses aber recht trocken war. So beschliessen wir, hier zu übernachten. Bis ca. 21 Uhr waren wir alleine auf dem Platz, bis noch ein weiteres Fahrzeug kommt, welches wir bereits beim Camping Myvatn gesehen haben.

    Wir geniessen eine sehr ruhige Nacht und freuen uns bereits auf den morgigen Tag, wo wir hoffentlich Wale sehen werden.

    Stellplatz:
    Dalvik - Húsabakki
    Koordinaten: 65.92503, -18.5700
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  • Whale Watching and Fishing

    Aug 28–29, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach einer ruhigen Nacht haben wir am Morgen noch einige Zeit für dies und das, weil unsere Walbeobachtungstour erst um 13:30 Uhr angesagt ist. Also haben wir noch am Blog gearbeitet, mit den Nachbarn geplaudert, bevor es so gegen 10 Uhr nach Hauganes ging. Da wir bereits nach ungefähr 30 Minuten dort waren, gingen wir zum Laden des Veranstalters und erkundigten uns, was wir denn so anziehen müssen (warme Kleider, Regenjacke, Stiefel etc.). Soffia, eine Mitarbeiterin des Veranstalters beruhigte Claudia und sagte, dass wir alle einen speziellen Anzug erhalten, welcher warm ist und, sollten wir ins Wasser fallen, damit nicht untergehen würden. Kurz darauf fragte Soffia, ob wir denn bereits um 12 Uhr starten möchten, was uns sehr recht war, denn wir wollen nach der Safari noch weiter nach Ólafsfjörður.

    Also assen wir noch rasch eine Kleinigkeit, bevor wir zum Anziehen der unsinkbaren Anzüge gingen. Punkt 12 Uhr kam der alte Kutter aus dem Jahre 1958 und raus ging es aufs offene Meer resp. in den Fjord mit dem einfachen Namen Eyjafjörður. Bereits nach ca. einer halben Stunde haben wir den ersten Wal gesichtet. Es sind schon imposante Tiere, wenn man diese in freier Natur erleben darf. Nach weiteren 4 Sichtungen ging es langsam wieder zurück in den Heimathafen.

    Da wir etwas zu früh waren, teilte der Kapitän mit, dass wir nun noch die Möglichkeit haben zu Fischen. Also nichts wie hin und eine Angel geschnappt und den Haken ausgeworfen. Es dauerte keine 5 Minuten, da hingen die ersten Fische an den Angeln, so auch bei Roger.

    Im Hafen angekommen, kaufen wir noch tagesfrischen Fisch ein und dann ging es weiter nach Ólafsfjörður. Um diesen Ort zu erreichen, muss man durch einen einspurigen Tunnel. Leider hat der entgegen kommende Verkehr Vortritt, sodass wir immer wieder in den Ausweichbuchten warten mussten. Besonders schwierig war das Abschätzen der Distanz des entgegenkommenden Fahrzeuges, weil man nur die Scheinwerfer sieht. Doch wir haben es überstanden.

    Zum Znacht gibt es heute den von Roger gefangenen Fisch, denn so frisch erleben wir dies zu Hause nie und er war übrigens hervorragend!

    Stellplatz:
    Ólafsfjörður - Camping Ólafsfjörður
    Schön gelegener Platz mit WC, Duschen, Ver- und Entsorgung, Abwaschmöglichkeit und Abfallentsorgung. Liegt direkt am Fjord.
    Koordinaten: 66.07106, -18.6486
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  • Buckelpiste - Fahrt von Ólafsfjörður nach Borðeyri

    Aug 29–30, 2023 in Iceland ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einer erneut ruhigen Nacht sind wir wieder früh aufgestanden. Nach der persönlichen Versorgung sind wir so gegen 7:30 Uhr auf der 76 weitergefahren und erneut durch ein einspuriges Tunnel. Da so früh noch niemand unterwegs ist, mussten wir nicht einmal in die M-Nische. Es regnet leicht und es ist auch leicht neblig. Die Strasse führt uns vorbei an Siglufjörður, Hofsós, Laugarbakki und weiter zu unserem Tagesziel Borðeyri.

    Anfangs war die 76 noch ganz OK doch je weiter wir kamen, wandelte sich die Strasse, abwechselnd geteert und dann wieder unbefestigt. zu einer wahren Buckelpiste. Unser PhoeniXli hüpfte immer wieder auf der Strasse herum und schaukelte durch die Gegend. Ohne Hinterachsluftfederung wären wir wahrscheinlich bereits x-mal aufgeschlagen. So macht das Fahren nicht wirklich spass, doch wir müssen da durch, wenn wir unser Ziel erreichen wollen. Wir durchfuhren schön gelegene Hochebenen und durchquerten breite Täler mit sehr vielen Island-Pferden. Eigentlich alles sehr schön, wenn das Gehopse nicht wäre. Gut, wir haben es geschafft, stellen unser WoMi auf einen sehr schönen Stellplatz direkt am Fjord, und spazieren zu einem kleinen Kaffee mit allerlei isländischem Handwerk. Auch hier versucht Roger einen Island-Pullover, doch hatte der Laden nicht die passende Grösse. Schade, doch wir haben ja noch genug Zeit für einen Pullover. Inzwischen kämpfte sich die Sonne durch und wir geniessen die lauen Temperaturen von 14 Grad im Freien.

    Zum Znacht gab es übrigens nochmals einen feinen Fisch, welcher ebenfalls am 28.8. gefangen wurde, also frischer geht es effektiv nicht.

    Stellplatz:
    Borðeyri - Camping Borðeyri
    Koordinaten: 65.21124, -21.0964
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  • Schafe und warmer Pool

    Aug 30–31, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 13 °C

    Ganz nach dem Motto "Morgenstund hat Gold im Mund" sind wir bei leichter Bewölkung früh aufgestanden. Wir geniessen das Zmorge, Entsorgen und fahren dann wieder auf die Buckelpiste 68. Da wir gestern unser Lehrgeld bezahlt haben, fahren wir nun äusserst vorsichtig mit relativ Erfolg, denn als wir ankamen, war das Geschirr noch dort wo es hingehört.

    Unser Weg führt uns an fantastischen Bergzügen, Hochebenen, Tälern und Flüssen entlang. Wir staunen immer wieder über die Vielfalt der Natur. So fahren wir auf der Strasse 68 (teilweise sind das Staubpisten) zum Städtchen Holmavik, wo wir noch das Nötigste einkauften. Roger überlegt sich noch, ob er das PhoniXli waschen soll, denn praktisch in jedem grösseren Ort besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug kostenlos zu waschen. Doch er verzichtet darauf, denn wenn weitere Staubpisten folgen sollten, war die Mühe vergebens. Nach dem Einkauf ging es auf die 61 in Richtung unseres Tageszieles Rekjanes. Unterwegs sahen wir auffallend viele Schafe, welche auch die Strassen unsicher machen. Es ist lustig anzusehen, wenn diese ein Fahrzeug bemerken und dann beinahe wie ein Hase von der Strasse hoppeln. Auch beobachten sie wiederkäuend den Verkehr ohne diesen aus den Augen zu lassen, d.h., der Kopf und der Blick geht immer mit dem Auto mit.

    Gegen 13 Uhr haben wir Reykjanes erreicht und fahren zum Hotel Reykjanes. Dieses Hotel liegt gefühlt am Ende der Welt auf einer Landzunge zwischen zwei Fjorden. Da unter dem Hotel eine heisse Quelle vorhanden ist, wird ein grosser Pool mit direktem Blick auf den Fjord betrieben. Selbstverständlich haben wir nach Bezahlung des Eintritts dieses Bad besucht. Für Claudia war dies ein Wohltat für Roger eher etwas zu warm.

    Ziemlich ausgelaugt, spazieren wir nach dem Bad zur kleinen Salzgewinnungsmanufaktur mit dem Name "Saltverk". Hier wird mit der heissen Quelle das Meerwasser aufgekocht und dann Salz gewonnen. Erstmals wurde auf die Art 1774 - 1794 Salz gewonnen. Erst 2011 wurde diese alte Tradition wiederbelebt. Danach ging es weiter zum Gamla Laugin, einem Ort mit einem kleinen Becken, welches ebenfalls von einer heissen Quelle gespiesen wird. Nun ja, wir haben es gesehen, doch ein zweites Mal würden wir hierher nicht mehr kommen.

    Ziemlich KO von der Fahrt und dem warmen Pool, geniessen wir einen ruhigen Abend.

    Übernachtung
    Reykjanes - Reykjanes Camping
    super Blick auf Meer und toller grosser Pool
    Koordinaten: 65.92734, -22.4244
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  • Fahrt nach Ísafjörður: Fjorden + rote Bremsanzeige

    Aug 31–Sep 1, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 12 °C

    Bei schönstem Sonnenaufgang sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt, nehmen das PhoeniXli von den Stelzen (Hubstützen) und lassen den Motor an. Oh Schreck, das Bremswarnsignal leuchtet rot. Sofort wurde die Handbremse kontrolliert, doch diese ist nicht mehr aktiv. Dann die Anzeige auf dem Display: Bremsflüssigkeitsstand zu tief. Roger wird grau im Gesicht, doch irgendwie müssen wir weiter. Die Bremse funktioniert noch und greift und zudem haben wir ja noch die Wirbelstrombremse. Also fahren wir äusserst vorsichtig los. Da zu dieser Zeit noch kein Mensch unterwegs ist, kommt uns über 60 km lang kein Fahrzeug entgegen. Später zog der Verkehr zwar etwas an, doch alles ging bestens.

    Irgendwie können wir diese Fahrt nicht geniessen, denn unsere Gedanken sind immer bei den Bremsen. Trotzdem sehen wir unterwegs ein paar Robben, schöne Fjorde und Berge. In Ísafjörður angekommen, fahren wir zuerst zu einer Garage. Hier bekommen wir die benötige Bremsflüssigkeit. Dann ging es zum Stellplatz. Hier demontiert Roger einen Teil des Armaturenbrettes um an den Einfüllstutzen für die Bremsflüssigkeit zu kommen. Mit nicht zitierbaren Ausdrücken schaffte Roger es dann tatsächlich, das Bremsflüssigkeitsgefäss zu füllen. Siehe da, die Warnlampe ist weg. Grosse Erleichterung doch nun ging es an die Suche, weshalb die Bremsflüssigkeit wegging. Die Bremsleitungen des rechten vorderen Rades sowie diejenigen der beiden hinteren Räder waren sauber und trocken. Nun nur noch das linke Vorderrad kontrollieren....... . Tatsächlich, hier ist der Übeltäter, die Bremsleitung tropft, was auch den Verlust der Flüssigkeit erklärt. Nun ging die Sucherei los, denn in Island gibt es nur zwei Iveco-Vertretungen. Telefonisch nahmen wir mit der Garage Kontakt auf, dann haben wir eine Email mit Foto und COC gesendet und wieder telefoniert. Laut dem Chef der Firma kommt das Ersatzteil erst am Dienstag, also erst in 5 Tagen. Da ab Freitagabend ein schwerer Sturm angesagt ist, teilten wir der Garage mit, dass wir erst am Montag nach Reykjavik kommen werden. Auch dem ACS haben wir angerufen. Wir bekamen den Bescheid, dass Übernachtungskosten und allenfalls ein Mietauto übernommen wird, wobei wir eigentlich lieber im PhoeniXli übernachten würden. Auf jeden Fall ist für uns gesorgt.

    Irgendwie haben wir keinen Hunger und trotzdem raffen wir uns auf, etwas feines zum Znacht zu machen.

    Stellplatz:
    Ísafjörður - Tunguskogur Campground
    Koordinaten: 66.06160, -23.2048
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  • Wir suchen Schutz vor dem Sturm

    Sep 1–2, 2023 in Iceland ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir haben heute Nacht nicht wirklich gut geschlafen, wahrscheinlich lag es an unserem Bremsproblem. Jedenfalls ist Roger bereits um halb fünf wach und Claudia stand ca. 45 Minuten auf. Nach einem Kaffee für Roger, wir haben keinen Hunger, fuhren wir bereits um 6:45 ab nach Ísafjörður zum Entsorgen. Danach bogen wir rechts ab auf die 61 den Berg hinauf, in einen Tunnel, welcher mitten drin einen Abzweiger hat und dann Einspurig wurde. Erneut haben wir die A-Karte gezogen, doch weil es eben so früh war, kam uns keiner Entgegen und wir mussten nicht die die Ausweichbuchten. Wir kamen in die Nähe des Dynjandi Wasserfalles und Claudia konnte noch ein paar Bilder schiessen, bevor es dann auf die unbefestigte Strasse (Strasse Nr. 60) ging. Dann ging es los mit dem Rattern, Umfahren der Schlaglöcher und grösseren Steinen. Als Zuckerhäubchen kam dann noch dicker Nebel und Nieselregen dazu inkl. einem kräftigen Wind, also das volle isländische Programm.

    Da in der Nacht von Freitag auf Samstag kräftige Sturmböen angesagt sind (bis 120 km/h), suchen wir uns einen etwas geschützten Platz für die Nacht. Wir fassen den CP in Djubitalur ins Auge, welcher an der unbefestigten Strasse liegt. Als wir die trostlose Gegend sahen, entschliessen wir uns zur Weiterfahrt, immer brav auf der Schotterpiste. Zwischendurch durften wir dann auf sehr ruhigen Teerstrassen fahren, bis wir wieder mit Pisten verwöhnt wurden. Ganz extrem waren die Kurven bei Djubitalur. Hier ging die Schotterpiste in engen Kurven mit 15 % Gefälle hinunter zur Küste um dann wieder sehr steil hinauf zu gehen. Irgendwann schafften wir es wieder auf die Teerstrasse und genossen die Ruhe. Der Wind hat inzwischen massiv zugelegt. Wir beschliessen bis Laugar zu fahren um dort das Ende des Sturmes abzuwarten. Hier angekommen treffen wir Max aus Weggis und geniessen zusammen ein Bier (Claudia ein Pepsi) und verabreden uns zum Nachtessen im Hotel Laugar, welches auch den CP betreibt.

    Vorher demontierte Roger in kürzester Zeit die Innenverschalung des Fahrerhauses (er hat langsam Übung), damit wir bei der Weiterfahrt Bremsflüssigkeit nachfüllen können, bevor es dann nach Reykjavík zur IVECO-Garage geht, wo der Bremsschlauch ersetzt wird.

    Stellplatz:
    Laugar - Camping Laugar
    Koordinaten: 65.24707, -21.8028
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  • PhoniXli ist ein Kratzbaum - Sturm lässt nach

    Sep 2–3, 2023 in Iceland ⋅ 🌧 9 °C

    Nach dem feinen Nachtessen im Hotelrestaurant sind wir ziemlich erledigt ins Bett gefallen, haben wir doch in der vergangenen Nacht sehr schlecht geschlafen. Der Sturm legte immer mehr zu, doch waren wir mit unserem Standort recht gut geschützt, sodass sich das Rütteln in Grenzen hielt.

    Wir haben wunderbar geschlafen und geniessen nun dass süsse Nichtstun, denn es herrscht immer noch Sturm und zwischendurch regnet es kräftig. Als wir so da sassen, wackelte das PhoniXli mehr als sonst, obwohl der Wind ist nicht kräftiger geworden ist. Also geht Claudia hinaus und stellt fest, dass ein Schaf sich an unserer Stossstange den Rücken kratzt. Es wollte auch nicht weichen, als Claudia kam.

    Sonst ist heute nichts aufregendes passiert, wir geniessen einfach einen ruhigen Tag. Morgen wird es dann nach Reykjavic gehen zur IVECO-Garage, damit die Herren am Montag früh mit der Arbeit beginnen können, sofern das Ersatzteil dann da ist.

    Stellplatz
    Laugar - Camping Laugar
    Koordinaten: 65.24707, -21.8028
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  • Wir haben es nach Reykjavic geschafft 😅

    Sep 3–4, 2023 in Iceland ⋅ 🌬 10 °C

    Relativ früh sind wir aufgestanden. Die ganze Nacht durch hat es kräftig geregnet und der Sturm liess auch nicht wirklich nach. Da die Wetter-App eine Zunahme der Windgeschwindigkeit ansagte, beschliessen wir, heute nach Reykjavic zu fahren. Zuerst mussten wir aber noch auftanken, was wir nach rund 20 Km machen konnten. Dann ging es mit sehr starken Seitenwinden weiter bis nach Reykjavic, wo wir gut angekommen sind, Roger mit ein paar Schweissperlen an der Stirn, denn er schaffte es, nur mit der Wirbelstrombremse hierher zu kommen. Claudia war mehr als nur froh, dass wir es geschafft haben. Als wir bei der Garage angekommen sind, suchte Claudia zuerst die richtige Firma, denn das Geländer ist riesig und mit Bussen der öffentlichen Verkehrsbetriebe und Lastwagen belegt. Wie sich herausstellte, waren wir beim richtigen Unternehmen angekommen. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und eingewiesen. Der Werkstattleiter bot sich an, uns in die Stadt zu fahren, doch zuerst wollten wir uns von der nervlichen Belastung erholen. Morgen um 8 Uhr wird das PhoeniXli repariert und wenn wir Glück haben, können wir dann auch gleich weiterfahren. Freundlicherweise wurde uns erlaubt, auf dem Areal zu übernachten. Cool ist, dass 100 Meter weiter unten eine Ver- und Entsorgungsstation vorhanden ist.

    Wir werden berichten, wie es weiterging!

    Uebernachtung:
    IVECO Ísland
    Koordinaten: 64.15515584717947, -21.871754072050713
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