• Koh Chang 3. Tag

    17. huhtikuuta 2024, Thaimaa ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute sind wir wieder relativ früh aufgestanden, es ist einfach super, wenn man morgens schon vor 7:00 Uhr in das warme Wasser zum Schwimmen geht. Es ist natürlich nicht wirklich erfrischend, da es die gleiche Temperatur hat wie die Luft, circa 30°.
    Das Frühstück war wieder reichlich, zum Kaffee. Mama gab es heute für Ulrike Rudi mit gemischten Früchten. Hat sie wieder nicht geschafft, ich hab mich geopfert.
    Zoe hatte uns einen Motorroller besorgt, mit dem haben wir dann die Insel erkundet. Leider sind die Wege auf Google Maps nicht eingezeichnet, wir haben uns die diverse Male verfahren, bis wir endlich den Weg zu den nördlichen Bungalows gefunden haben. Hier sind wir zufällig in der Bungalowanlage Von einem Thai ed, den wir schon an der Fähre kennen gelernt hatten. Und auch ein Mädel vom Boot erkannte uns gleich wieder, dieser saß dort auf einem wunderschönen Balkon hoch über der Bucht, mit einem gigantischen Blick über das Wasser bis rüber nach Myanmar. Wir haben einen Fruchtshake getrunken und konnten uns gar nicht satt sehen.
    Der angrenzende Strand, den wir nach wenigen Metern Fußweg erreicht haben, hatte gelben Sand und war auch wunderschön. Auch hier waren die meisten Bungalows nach unserem Eindruck verlassene Ruinen, schon komisch. Wir sind kurz schwimmen gegangen, es haben viele Hornbills über uns ihre Runden am Himmel gedreht. So viele haben wir noch nie auf einem Haufen gesehen. Dann haben uns dann auf den Rückweg gemacht. Langsam haben wir auch einen Überblick über das Straßennetz bekommen, wobei man eher von einem Wegenetz sprechen muss.
    Im Hauptdorf, bestehend aus fünf Gebäuden und fünf Ruinen haben wir Benzin für das Moped gekauft, abgefüllt in Flaschen. Die Tankstelle war außer Funktion.
    Wir sind noch ein wenig rumgekurvt, haben die Insel Schule entdeckt, die rund um einen großen Sportplatz gebaut war und aus mehreren Gebäuden bestand. Man konnte den Eindruck bekommen, dass sie mindestens 200 Kinder zur Schule gehen. Als wir am nächsten Tag allerdings bei uns in der Anlage gefragt haben, hieß es, dass es nur circa 130 Einwohner insgesamt auf Koh Chang gibt, davon zehn Kinder. Das muss aber nicht stimmen.
    So gegen 14:00 Uhr sind wir wieder bei unserem Bungalow gewesen und haben ein ausgezeichnetes Mittagessen genossen. Dann wieder chillen, schlafen und lesen, zwischendurch waren wir wieder im Wasser. Es wurde gefühlt immer wärmer. Ich habe versucht zu schnorcheln, das Wasser war allerdings zu sehr aufgewühlt, so dass ich nicht sehen konnte. Es hat auch angefangen, an den Beinen, Armen und am Rücken zu Pieksen. Dieses kannten wir schon aus vergangenen Urlauben, konnten uns bis jetzt nie erklären, was es war. Beim Schnorcheln habe ich dann winzige Quallen gesehen und beim googeln über dieses Phänomen hatten wir damit auch die Lösung. Diese Mikroquallen schießen Pfeile mit Nesselgift ab, wenn sie sich bedroht fühlen. Dieses ist das gefühlte Pieksen auf der Haut. Zur Zeit gibt es sowieso ein Problem mit Quallen auf den Inseln der Andaman See, das warme Wasser begünstigt die Vermehrung der Quallen und so landen viele an den Stränden der Inseln. Sie sind ungiftig, es ist allerdings nicht besonders angenehm, wenn sie einen berühren. Glauben wir, wir sind nämlich nicht in den Genuss gekommen.
    Fischer fangen diese Quallen mit Haken und verkaufen sie dann für 5 Bath das Stück. Sie werden nach China exportiert.
    Nach einem tollen Sonnenuntergang und einem ausgezeichneten Abendessen sind wir wieder früh schlafen gegangen.
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