June - July 2020
  • Day4

    4. Tag: Bozen- Kastelruth- Seiser Alm

    June 23 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Unglaublich, um kurz vor 6.00 Uhr weckt mich ein gut gelaunter Sascha und ruft zum Aufbruch: „der Berg ruft“, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich, mitten aus meinen Träumen gerissen, habe mich nach ein paar unmutigen Worte aufgerappelt. Einem so überschwänglichen Sascha konnte ich nicht widerstehen.
    Wir waren bereits vor 7.00 Uhr auf dem Wanderweg (11b), der in der Nähe des Campingplatzes startete. Es ging 1,5 Stunden überwiegend bergauf. Sehr schöne Wege. Felsig, steil, schattig, durch die Wälder, ab und zu ein Bachlauf, wo Bobby sich stärken und abkühlen konnte. Oben auf dem höchsten Punkt war eine kleine Siedlung. Die Anwohner waren bereits fleißig in den Weinbergen tätig. Wir sind von da aus dem Weg 11 gefolgt. Ebenso steil und schön, wie der Aufstieg. Da wir einmal eine falsche Abbiegung genommen haben, sind wir anstatt in Bozen im Nachbarort gelandet und mussten noch 2,5 km an der Hauptstraße langgehen. Bis dahin hatte Bobby richtig power und sichtlich Freude am gehen. Die Strecke an der Straße ohne Schatten war dann jedoch nichts für ihn.
    Pünktlich um 12.00 Uhr haben wir ausgecheckt. Wir sind erst nach Kastelruth (dort haben wir eine Runde gedreht und ein Eis im Café Stern genossen), bevor wir um 17.00 Uhr die Auffahrt an San Valentino vorbei zur Seiser Alm nehmen konnten (die Straße ist lediglich nach 17.00 Uhr und bis 9.00 Uhr ohne Genehmigung passierbar.
    Jetzt sitzen wir, 100 m unterhalb der Seiser Alm, nehmen unserem Snoopy-Mobil, lauschen der Musik, den Bauch voll, in der Sonne 🌞 und genießen den Abend. Außer uns stehen hier noch 2 Wohnmobile, ansonsten ist der Platz (P1, kostenfreier Parkplatz) leer. Ein Traum 😎. Uns geht es schon gut 😊
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  • Day3

    3. Tag: Bozen

    June 22 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute morgen sind wir bereits um 8.00 Uhr bei schönstem Südtiroler Wetter aufgestanden und haben die Ruhe am Platz genossen. Strahlend Blauer Himmel, ringsum Berge. Eine Traumkulisse.

    Nach dem Frühstück wollte wir eigentlich los, mit dem Bus nach Bozen. Da uns der Bus jedoch vor der Nase davon gefahren ist und wir nicht 30 Minuten bei 30 Grad auf den nächsten warten wollten, sind wir wieder zurück auf den Platz und haben erstmal den Pool ausprobiert. Top. Das ist Urlaub. Den Pool hatten wir für uns alleine.

    Nach dem anschließenden Mittagsschläfchen sind wir mit dem Bus - Linie 201 nach Bozen rein - bis Hauptbahnhof. Von da aus haben wir uns treiben lassen. Die Stadt (520.000 Einwohner) war sicherlich vor Corona mehr besucht. So konnte man gemütlich durch die Straßen schlendern. Zum Shoppen hatten wir beide keine Muße. Wir haben ein Eis gegessen, haben uns einen Markt näher angeschaut und standen auf einmal vor der Bar „Fischbänke“. Das hatte Sascha schon im Vorfeld im Internet gesehen und stand auf dem heutigen Programm. So kamen wir durch Zufall dorthin und haben die Gelegenheit natürlich am Schopf gepackt und gleich einen Aperol-Spritz getrunken. Eine Bar mit Flair. Einfach - gemütlich - mit Charme.
    Von da aus sind wir weiter durch die Gassen und mit dem 17.12 Uhr Bus wieder zurück zum Camping Moosbauer.
    Am Platz haben wir erstmal für das Abendessen gesorgt. Leider war / ist dieser Abend etwas ungemütlich - angenehm warm - aber EXTREM windig. Das weht hier die Tassen vom Tisch, die Stühle um, die Crocs unter das Auto, u.s.w.

    Mal sehen wie lange wir es Outside aushalten :-)
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  • Day2

    2.Tag: Füssen und Bozen

    June 21 in Germany ⋅ 🌧 13 °C

    Heute sind wir morgens direkt die Lechfall- Runde gegangen. Leider blieb es beim Versuch, da wir aufgrund mangelhaft ausgeschilderter Strecke „vom rechten Weg“ abkamen...🤔
    Egal, wir sind eine Runde gegangen und dann Richtung Südtirol gefahren. Am Plansee machten wir unseren ersten Stopp um das Frühstück zu uns zu nehmen - und das vor einer Bilderbuch- Kulisse. Dann - in Innsbruck in Österreich machten wir noch eine kurze Kaffeepause. Hier lief keiner mehr mit Maske rum. Einige Südländer begrüßten sich wie eh und jeh mit Shake-Hands und Küsschen?!
    Anschließend ging es weiter Richtung Bozen. Auffallend waren die steigenden Temperaturen: war es in Füssen noch um 15 Grad, sind es in Bozen bereits 26 Grad warm. Das fühlt sich langsam wie Sommer an.
    Hier in Bozen sind wir auf einem sehr schönen, aber auch recht teurem CP gelandet: Moosbauer. Bezahlen müssen wir zwar rund 45 € pro Nacht, aber die Aussicht und Lage sind auch toll. Außerdem ist alles top in Schuss und sehr sauber.
    Zum Abendessen gingen wir in das platzeigene Restaurant und genossen eine wirklich sehr leckere Pizza! Beim Verdauungsspaziergang entdeckten wir auf dem gegenüberliegenden Berg einige Feuer und ein Feuerwerk. Hier wurde die Sonnenwende gefeiert. Jetzt tippe ich noch diese paar Zeilen und dann geht´s in die Heia!
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  • Day1

    1. Tag: Reisebeginn - Rheinfall, Füssen

    June 20 in Switzerland ⋅ ☀️ 20 °C

    Um 09.00 Uhr begann unsere Reise nach Südtirol.
    Als erste Station hatten wir Schaffhausen mit seinem Rheinfall auserkoren.Die Hinreise lief problemlos ohne Stau und ohne nennenswerte Koplikationen ab.
    In Schaffhausen fanden wir einen guten Stellpaltz ca. 2 km vom Rheinfall entfernt.
    Auffallend war, dass in der Schweiz kein Mensch mehr einen Mundschutz trug oder Abstand hielt. Alles war (fast) wie vorher in normalen PräCorona-Zeiten. Der Rheinfall war schon sehr imposant aber zu unserem Glück, war zu dieser Zeit nicht viel los.
    Im Anschluss an den Besuch des Rheinfalls ließen wir uns eine Brotzeit auf dem Parkplatz schmecken, bevor wir die Ausreise antraten.
    Richtung Grenze stieg bei Anja allmählich der Puls, weil wir bei der Einreise beobachtet hatten, dass einige Ausreisende kontrolliert wurden und in einer langen Schlange vor dem Zollbüro standen.
    Als wir wiederum die Grenze Richtung Deutschland passierten, war es genau andersrum.
    Für die Einreise in die Schweiz hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet - die Ausreise war problemlos und ohne Kontrolle.
    Also ging es zügig am Bodensee entlang Richtung Füssen.
    Auf dem Weg dorthin und kurz vor Füssen entdeckte Anja ein Hinweisschild mit dem Titel „Lechfall“. Wir hielten spontan an und bewunderten diese schöne Stelle und beschlossen, am nächsten Tag den Lech-Rundwanderweg zu gehen.
    Als Tagesabschluss wollten wir, da es schon später war, aber noch das Schloss Neuschwanstein mit seinem Alpsee und das Schloss Hohenschwangau besichtigen.
    Die Besucherzeit war vorbei und so beschloss ich den Versuch zu wagen, mit unserem Karli auf dem Privatweg bis zum Schloss Neuschwanstein zu fahren. Gefühlt waren wir fast angekommen, als uns ein Bediensteter anhielt und uns bat, doch umzukehren. Da gab es keine Wiederrede.
    Also zurück zum Alpsee. Ein schöner See direkt bei Schloss Hohenschwangau. Dort noch fix ein paar Fotos gemacht und ab zu unserem Stellplatz in Füssen (Stellplatz ist relativ - es handelt sich um einen bei Google Maps ausgespähten Parkplatz bei einer alten Industrieruine, die aber Fussläufig nur Max. 10 Minuten von der Fußgängerzone von Füssen entfernt liegt.
    Dort, in der Altstadt, gab es noch für jeden ein Bällchen Eis und ein Kaltgetränk und dann, husch husch in die Koje.
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