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  • Day33

    Melbourne Tag 2

    November 5, 2016 in Australia ⋅ ☁️ 15 °C

    Trotz des wunderbar kuscheligen Bettes im Hotel wundern wir uns beim Aufwachen, dass wir nicht mehr in unserem Camper sind. Was wir aber reichlich geniessen, ist das private WC mit der schönen Dusche, die wir uns gönnen. Danach stürzen wir uns gleich in das bunte Treiben von Melbourne! In der Hoffnung ein hippes Kaffee für das Morgenessen zu finden, durchstöbern wir das selbe Quartier, wo wir gestern in der ersten Rooftop Bar den Abend gestartet haben.

    Wir werden dann weiter nördlich fündig, und geniessen mit vielen anderen Besuchern guten Kaffee und ein feines Frühstück. Danach ziehen wir weiter über die Longsdale Street Richtung Osten der Innenstadt und treffen dabei prompt auf eine Demonstration gegen Diskriminierung. Wir verschwinden in einigen kleinen Läden, und Tanja findet in einem Billa Bong Laden ihr perfekt zugeschnittene Sommerhosen… für den nächsten Sommer quasi.

    Danach geht’s quer durch Chinatown, in einen Musikladen, eine Bibliothek wo Aleks auf einem Klavier ein Ständchen spielt (da er die Kriterien für das Spielen des frei verfügbaren Musikinstruments erfüllt), und schlussendlich von den coolen Büchern motiviert in einem Buchladen, wo wir beide fündig werden. Nach einem weiteren Kaffee im Buchladen gehen wir wieder zurück ins Hotel, wo wir bis zum Abendessen im Cumulus Inc (heisst wirklich so) noch ein wenig entspannen wollen.

    Doch zu früh gefreut: Auf einmal geht der Feueralarm unseres Zimmers lautstark los! – Unsere erste Reaktion ist es das laute Teil wie im Camper während dem Toasten auszuschalten, doch leider kommen wir nicht an das Gerät ran. Als wir auf den Flur rausgehen, sehen wir viele weitere verwirrte Gesichter der anderen Gäste unseres Stocks, die bereits mit der Rezeption telefoniert haben. Schnell entspannt sich die Lage, und der Alarm entpuppt sich als ein Fehlalarm, der jedoch nicht aufhören will zu läuten! Wir gehen daraufhin in die Lobby runter um auf den Stopp des Lärms zu warten, doch als sich nach gut 15 Minuten nichts tut brechen wir nach einem kurzen Frischmachen im lärmenden Zimmer wieder in die Stadt auf.

    Beim Spaziergang zum heutigen Restaurant unserer Wahl, dass in unserem Lonely Planet als eines der kulinarisch Besten der Stadt gelobt wird, treffen wir lauter schicke Leute, und sind froh im Restaurant den letzten Platz zu ergattern! Wir beschliessen es uns an unserem letzten Abend gut gehen zu lassen und wählen neben feinem Schwarzbier und Cider das 4-Gang-Speziell-Vom-Chefkoch-Für-Sie Menü. Unser sympathischer Kellner erklärt uns bei jedem neuen Häppchen was es gibt, und so geniessen wir über salzig und sauer auch scharf und süss und sind rundum zufrieden. Obwohl es erst gegen 9 Uhr ist als wir mit dem Essen fertig sind und die Strassen voll von bunten für den Ausgang sich frisch gemachten Leuten sind, gehen wir zurück ins Hotel. Dort gönnt sich Aleks seinen (vorerst) letzten Timtam-Donut, und nach einer Doku auf dem Laptop fallen wir in den Schlaf.
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