• Desert Horses in Aus

    September 5 in Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einer wunderschönen 3-stündigen Fahrt von Quiver Tree nach Aus kamen wir in der Klein-Aus-Vista Lodge an und bezogen unser Camp. Ca. 15 Gehminuten waren es zurück zur Rezeption (normale Dimensionen hier) wo wir schon zu unserer spontan gebuchten Desert Horse Sundown Tour abgeholt wurden (mit einem Auto aus den 40er Jahren). Johan & Gireaux teilten all ihr Wissen über die Flora & Fauna, aber auch über die sehr interessante Geschichte des Landes. Hier kamen einst deutsche Kolonialisten & Südafrikaner zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zusammen. Davon zeugen Schützenmauern, die die Deutschen an den Hügeln bauten um die Südafrikaner abzuwehren. Schlussendlich bekämpfte sich aber niemand und die beiden Parteien wurden sogar Freunde. Die Pferde der Südafrikaner wurden jedoch irgendwann nicht mehr gebraucht und büchsten aus. Aus diesen Pferden entstand eine ganz neue wilde Rasse, die nunmehr in den weiten Savannen der Namib-Wüste zuhause sind. Nebenbei bestaunten wir verschiedenste Vogelarten, Strauße mit Baby und wurden auch bei den Pferden fündig. Wir stiegen aus und näherten uns ihnen. Und tatsächlich taten sie es uns gleich. Die waren super neugierig und knabberten an unseren Hosen. Das entzückende Fohlen stahl aber allen anderen die Show. Was für eine unendliches Glück wir hatten, das zu erleben - gekrönt von einem spektakulären Sonnenuntergang in der Savanne. Alles was man hier draußen hörte war der Wind der an uns vorbeizog und zahllose kleine Gekos, die mit ihrem zirpen fast so klangen wie eine große Schar an Vögeln.

    Nach dem ersten Highlight der Reise gabs noch Bier und Cider in der Lodge mit den beiden Guides und Rana, einem indischen Reiseführer. So tolle Menschen kennenzulernen, alle auf einer Wellenlänge war definitiv auch ein Highlight.
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