• Omatozu Camp

    Sep 20–21 in Namibia ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Morgen in Waterberg stellten wir zuerst fest, dass Patricks Schlapfen fehlte. Muss wohl ein Baboon oder Honigdachs gewesen sein. Sofort startete die großangelegte Suchaktion, aber im näheren Gebüsch lag er dann. Als wir gerade das Früstück verräumen wollten, rannte auf einmal eine Herde Baboons auf den Campingplatz. Der Alpha rannte gleich zu unserem Tisch und schnappte sich den Löskaffee. Als er dann den Mülleimer durchsah, lies er ihn aber wieder fallen und schnappte sich die leere Milchpackung. Sie davonzujagen funktioniert aber nur mit einer Steinschleuder, wofür es extra Personal am Platz gab. Das machte ihnen auch sichtlich Spaß (die Affen werden nicht direkt angeschossen, einen Meter daneben ca. um sie zu erschrecken). Und wieder los ins Auto gings zu unserer letzten Station mit Dinosaurier-Zwischenstopp (anderer Footprint). Das Camp in das wir fuhren war klein, gemütlich und wirklich sejr schön angelegt. Wir verstanden uns gleich gut mit der Mitarbeiterin Essie die uns alles zeigte. Paddy hing sofort die Hängematten auf und wir genossen einfach den Tag. Am Abend kochten wir nochmal unsere Lieblingsnudelkreation und zündeten noch ein letztes Mal ein Lagerfeuer an, nachdem einige Tränen des Abschieds über meine Wangen rollten. Dieses Land hat mich wirklich tief beeindruckt und hinterlässt merklich Spuren. Unsere Zeltnachbarn spendeten uns noch ihr Restholz und setzten sich dann noch auf ein Bier zu uns. Wir tauschten unsere Erfahrungen aus und lachten über unsere Geschichten. Ein sehr gelungener letzter Abend. Ich werde die Geräusche vermissen, die klare Luft, die Sterne, die Menschen und die Offenheit dieses Landes. Die Weite, die Bäume, die Tiere und den Sand, auch wenn er immer überall ist. Auf jeden Fall kommen wir wieder.Read more