• Monte-Carlo

    21. Januar in Monaco ⋅ ⛅ 11 °C

    Monaco oder Monte-Carlo?
    Das ist eine gute Frage.
    Streng genommen ist Monaco der Name des gesamten Stadtstaats, während Monte-Carlo „nur“ ein Stadtteil davon ist – wenn auch der berühmteste. Monaco besteht aus mehreren Vierteln, darunter Monaco-Ville (die Altstadt), La Condamine, Fontvieille und eben Monte-Carlo mit dem Casino. Umgangssprachlich wird aber oft alles einfach Monaco genannt.
    Von oben aus dem Park liefen wir hinunter direkt auf das Casino zu – ein wirklich schöner Anblick. Das berühmte Casino de Monte-Carlo ist eines der Wahrzeichen des Fürstentums und wurde bereits 1863 eröffnet. Es spielte eine entscheidende Rolle dabei, Monaco finanziell unabhängig zu machen und ist bis heute Symbol für Glamour, Glücksspiel und große Einsätze 🎰.
    Auf dem Platz zwischen Casino und Hotel reihten sich die Luxusautos wie auf einer Ausstellung: Ferrari, Rolls-Royce, Bentley – und auffallend viele mit deutschen Kennzeichen. Hier scheint das völlig normal zu sein. Man bleibt automatisch stehen, schaut, staunt und fragt sich, was hier wohl gerade als „Alltagsauto“ gilt.
    Timo ging kurz hinein, um sich das Casino von innen anzuschauen. Ich blieb mit Fiete draußen und beobachtete das Treiben. Viel haben wir vom Inneren allerdings nicht gesehen – das Casino hatte noch nicht richtig geöffnet. Vielleicht auch besser so 😄, denn mit den Einsätzen, die dort gespielt werden, hätte Timo vermutlich sowieso nicht mithalten können.
    Anschließend schlenderten wir die Avenue des Beaux-Arts bzw. die Grimaldi-Straße entlang, vorbei an den großen Luxusmarken, zurück Richtung Auto und Hafen. Glänzende Schaufenster, elegante Fassaden und dieses typische Monte-Carlo-Gefühl: edel, ein bisschen surreal und doch irgendwie faszinierend.
    Monte-Carlo ist definitiv ein Ort zum Staunen – auch ganz ohne einen Einsatz am Roulettetisch.
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