• Monaco

    21. Januar in Monaco ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach unserem Rundgang durch Monaco-Ville liefen wir quer durch die Stadt in Richtung Monte-Carlo. Der Weg führte oberhalb des Hafens entlang, vorbei an Straßen, Treppen und unzähligen Ebenen. Monaco ist keine Stadt, die sich flach ausbreitet – sie ist geschichtet. Man steigt ständig hoch und runter, wechselt Ebenen, verschwindet in Unterführungen und taucht an ganz anderen Stellen wieder auf.
    Dieses Gefühl von Enge war allgegenwärtig. Alles wirkt durchplant, verdichtet, unterhöhlt. Straßen verschwinden in Tunneln, führen unter Hochhäusern hindurch, kreuzen sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Man merkt: Platz ist hier Luxus – und jeder Meter wird genutzt.
    Besonders absurd war der Gedanke, dass wir auf der Hinfahrt mit unserer kleinen, alten A-Klasse tatsächlich ein Stück durch den berühmten Formel-1-Tunnel gefahren sind 🏁. Dort, wo sonst die Rennwagen mit irrem Tempo durchjagen, waren wir mittendrin – ganz normal im Straßenverkehr. Verrückt.
    Auf dem Rückweg zum Auto gönnten wir uns noch eine kleine Pause: einen Cappuccino, einen Aperol Spritz und eine Sprite ☕🍹. Zusammen 18 Euro – für Monaco fast schon erstaunlich günstig. Ehrlich gesagt hatten wir mit deutlich mehr gerechnet.
    Am Casino angekommen – und auch beim Zurückblicken – blieb dieses Gefühl: Monaco, oder besser gesagt Monte-Carlo, ist faszinierend, beeindruckend, aber auch fordernd. Viel Glanz auf extrem wenig Raum. Eine Stadt, die man gesehen haben muss.
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