• Saintes-Maries-de-la-Mer

    29. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 11 °C

    Saintes-Maries-de-la-Mer liegt direkt am Mittelmeer und ist so etwas wie das Herz der Camargue. Schon auf dem Weg hierher merkt man sofort, wie präsent der Taureau de Camargue und das Camargue-Pferd in dieser Region sind. Überall begegnet man ihnen – an Kreisverkehren, entlang der Straßen und später auch mitten in der Stadt. Spätestens bei der Arena und den vielen Statuen wird klar, wie wichtig diese beiden Tiere für die Identität der Camargue sind 🐂🐎.
    Der Ort selbst ist überschaubar, mit einem kleinen Hafen, der ihm einen maritimen Charakter verleiht. Trotzdem wirkte die Stadt sehr ruhig, fast verschlafen. Viele Läden und Restaurants waren geschlossen, man merkte deutlich, dass hier gerade Winter ist. Wir glauben sofort, dass hier im Sommer richtig viel los sein muss – jetzt dagegen befindet sich Saintes-Maries-de-la-Mer eindeutig im Winterschlaf.
    Gerade diese Ruhe hatte aber auch etwas Schönes. Man konnte durch die Straßen schlendern, ohne Gedränge, und den Ort einfach auf sich wirken lassen.
    Auf dem Rückweg wartete dann noch ein besonderes Highlight: Wir sahen eine Segge Kraniche, die sich über die Landschaft verteilten 🐦. Ein beeindruckender Anblick und ein perfekter Abschluss für diesen Ausflug – still, weit und ganz typisch Camargue.
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