• Maguelone

    Apr 2–3 in France ⋅ 🌬 16 °C

    Am Abend sind wir bei Maguelone angekommen – schon im Halbdunkeln, aber das Anlegen hat trotzdem gut geklappt. Dieser Anleger ist deutlich ruhiger und sicherer, hier ist keine böse Stufe unter Wasser. Kaum festgemacht, gab es erstmal Essen: Bouletten im Dunkeln 😄 Danach roch allerdings das ganze Boot danach – wirklich überall lag dieser herzhafte Duft in der Luft.
    Wir haben noch versucht, ein bisschen aufzuräumen, und sind dann in eine eigentlich ruhige Nacht gestartet… wenn da nicht die Hitze gewesen wäre. Es war unglaublich warm hinten in der Kajüte. Die Heizung lief noch, und trotz aller drei offenen Fenster wurde es einfach nicht besser. Irgendwann, gegen drei Uhr nachts, haben wir uns dann endlich dazu entschlossen, die Heizung auszumachen.
    Kurz nach sieben war die Nacht dann endgültig vorbei – Kurt hat den ersten Kaffee gemacht, und damit waren wir alle wach. Oben an Deck haben wir gemeinsam den Morgen genossen, während Kurt eigentlich schon beim Frühstück war und es kaum erwarten konnte, den Stromumwandler zu installieren.
    Jule und ich sind in der Zeit mit Fiete eine große Runde gegangen und haben die Gegend erkundet. Wir kamen an der beeindruckenden Kathedrale von Maguelone vorbei und auch an einem Weingut – eine richtig schöne, ruhige Ecke.
    Da wir heute erst gegen halb drei los mussten – unser Ziel war Frontignan, und die Brücke öffnet erst um 16 Uhr – hatten wir genug Zeit. Kurt und Timo haben den neuen, größeren Stromumwandler eingebaut und installiert. Alles lief glatt, und sie waren rechtzeitig fertig, sodass wir wie geplant um halb drei ablegen konnten.
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