• Frontignan

    Apr 3–4 in France ⋅ 🌬 20 °C

    Die Jungs waren pünktlich fertig mit dem neuen Stromumwandler, sodass wir wie geplant um halb drei ablegen konnten. Unser Ziel war Frontignan – genauer gesagt die Brücke kurz davor, die nur zweimal am Tag öffnet: morgens um 9:30 Uhr oder nachmittags um 16 Uhr. Da wir gerne noch am selben Tag durchwollten, war klar: Wir peilen die Öffnung um 16 Uhr an und verbringen die Nacht im Hafen.
    Die Strecke dorthin war richtig schön. Auf der einen Seite das Mittelmeer, auf der anderen der Étang – diese besondere Landschaft hat einfach ihren ganz eigenen Charme. Unterwegs sind wir sogar noch an André und Dominika vorbeigefahren und konnten ihnen ein letztes Mal zuwinken.
    Wir waren am Ende sogar etwa zwanzig Minuten zu früh an der Brücke, haben kurz angelegt und die Gelegenheit genutzt, unseren Müll zu entsorgen. Dann ging es auch schon los: Punkt 16 Uhr setzte sich die Brücke in Bewegung – ganz langsam hob sie sich, und wir konnten in den Hafen einfahren und festmachen.
    Dort gab es direkt alles, was wir brauchten: Am Automaten konnten wir Wasser auffüllen und Strom beziehen. Perfekt, um gleich den neuen Landstromanschluss zu testen - Kurt war zufrieden.
    Anschließend sind wir noch eine Runde durch die Stadt gegangen, bevor wir zurück an Bord sind und gemeinsam gegessen haben. Es gab Lauchgemüse mit den restlichen Bouletten von gestern – einfach und richtig gut.
    Dazu haben wir den Weißwein von dem Weingut bei der Kathedrale von Maguelone getrunken, den Jule mittags mitgenommen hatten. Und der war wirklich richtig lecker. Da waren wir uns schnell einig: Auf dem Rückweg müssen wir dort unbedingt nochmal anhalten und uns ein paar Flaschen mitnehmen 🍷🚤✨
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