• Villesèquelande

    Apr 27–28 in France ⋅ ☁️ 24 °C

    Bevor wir Carcassonne endgültig hinter uns ließen, haben wir zunächst noch einmal unseren Wassertank aufgefüllt. So startet es sich einfach entspannter in die nächste Etappe.
    Anschließend verabschiedeten wir uns von der netten Schleusenwärterin, die wir in den letzten Tagen immer wieder getroffen hatten. Danach besorgten wir noch frische Lebensmittel im Supermarkt, und gegen frühen Nachmittag konnten wir dann endlich ablegen. Dabei hatten wir bereits einen ausgesprochen erfolgreichen Vormittag hinter uns: Wir hatten unser Paket abgeholt und waren noch einmal oben in der Zitadelle unterwegs gewesen.
    Die ersten Kilometer fuhren wir gemeinsam mit einem Touristen-Ausflugsboot aus Carcassonne. Auch die ersten beiden Schleusen meisterten wir zusammen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir heute auf unzähligen Urlaubsfotos gelandet sind – schließlich ist man als Hausboot zwischen all den Touristen doch ein beliebtes Motiv.
    Kurz hinter Carcassonne zeigte sich der Canal du Midi dann endlich von seiner wohl berühmtesten Seite: Zum ersten Mal fuhren wir durch lange Alleen aus mächtigen Platanen, die links und rechts den Kanal säumten. Genau so muss früher wohl nahezu der gesamte Canal du Midi ausgesehen haben – ein wirklich beeindruckender Anblick und genau das Bild, das man sofort mit dieser historischen Wasserstraße verbindet.
    Am späten Nachmittag erreichten wir Villesequelande und fanden dort einen schönen Liegeplatz. Besonders praktisch: Hier gab es sogar noch einmal kostenlos Wasser.
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