• Cité de Carcasonne

    April 27 in France

    Da wir heute ohnehin schon so früh unterwegs waren, nutzten wir die Gelegenheit direkt für einen zweiten Besuch der Zitadelle von Carcassonne. Unsere Hoffnung war, dass es am Vormittag und mitten in der Woche deutlich ruhiger sein würde als beim ersten Mal.
    Und tatsächlich wurden wir nicht enttäuscht. Natürlich waren wir nicht komplett allein dort oben unterwegs, aber im Vergleich zu unserem ersten Besuch war es angenehm entspannt. Die engen Gassen wirkten viel ruhiger, und man konnte die besondere Atmosphäre der alten Mauern noch viel besser genießen.
    Wir gönnten uns dort oben ganz gemütlich einen Kaffee und schlenderten anschließend noch einmal durch die kleinen Straßen der Cité. Ohne den großen Trubel konnte man viel mehr Details entdecken – die alten Fassaden, die kleinen Fensterläden, die verwinkelten Wege und immer wieder die beeindruckenden Ausblicke über die Dächer und die Umgebung.
    Außerdem durften heute noch drei neue Kaffeebecher bei uns einziehen. In einem super süßen kleinen Laden entdeckten wir handgemachte Keramik, in die wir uns sofort verliebten. Und als wäre das nicht schon schön genug gewesen, stellte sich heraus, dass die Töpferin aus Paraza kommt – einem Ort, mit dem wir inzwischen selbst viele Erinnerungen verbinden. Dadurch haben die neuen Becher für uns gleich noch einmal eine ganz besondere Bedeutung bekommen.
    Gegen Mittag merkten wir allerdings deutlich, wie die Stadt langsam wieder voller wurde. Immer mehr Besucher strömten durch die Tore der Zitadelle, und das geschäftige Treiben nahm wieder zu. Genau deshalb beschlossen wir, unseren perfekten ruhigen Vormittag einfach genau so in Erinnerung zu behalten und machten uns wieder auf den Rückweg zum Boot.
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