Aller guten Dinge sind drei
April 27 in Portugal ⋅ ☀️ 22 °C
Die Überschrift drückt die Hoffnung und Zuversicht aus, dass beim 3. Versuch alles klappt. Die Auflösung folgt am Ende dieses "Footprint".
Gestern Abend hatten wir noch die Abendmesse in der Pfarrkirche besucht, die vom Kirchenchor musikalisch begleitet wurde und ausgesprochen gut besucht war. Anschließend waren wir noch in einer Sushi-Bar und haben uns einen gemischten Teller geteilt. Es war sehr gut gewesen. Als wir in die wirklich gute Pilgerherberge zurückkehrten, trafen wir auf Ekkehard und Swetlana, er 72 Jahre alt und aus Trier, ein begeisterter Jakobswegwanderer, sie 45 Jahre alt aus St. Petersburg, eine glühende Putinhasserin. Die beiden hatten sich im vergangenen Jahr auf dem hiesigen Jakobsweg getroffen und wollten in diesem Jahr ein Stück des Weges gemeinsam laufen. Wir hatten uns mit den beiden wechselnd zwischen Englisch und Deutsch gut unterhalten. Nach einer ruhigen Nacht zu viert ohne Störungen oder Einschränkungen hat uns Ekkehard am heutigen Morgen gegen 07.15 Uhr zu einer kleinen Bäckerei geführt, die wir allein nicht gefunden hätten und haben dort noch gemeinsam gefrühstückt, bevor wir uns gegen 08.15 Uhr auf unsere 3. Etappe begeben hatten, die uns geplant nach Fao führen sollte. Der Weg ging am Atlantik entlang über gut erhaltene bzw reparierte Holzstege bis nach Aguçadoura. In einem kleinen Kiosk hatte ich mich mit einem Kaffee gestärkt, als Ekkehard und Swetlana auftauchten. Gemeinsam sind wir ein Stück des Weges in Richtungen Alto gelaufen, als wir die Mutter und Tochter, die wir gestern getroffen hatten, einhalten. Mit diesen beiden sind wir ca eine Stunde zusammen gelaufen und haben uns sehr gut unterhalten und Meinungen und sonstige Informationen ausgetauscht. Nach etwa einer Stunde musste ich eine Pause einlegen, weil ich wohl zu wenig getrunken hatte. Nach dieser "Zwangspause" sind wir allein Richtung Fao zum Hostel Sleep and go gelaufen. Kurz vor Apulia konnten wir in einem Kiosk noch einmal Flüssiges zu uns nehmen und näherten uns dann dem ausgesuchten Hostel, wo wir uns mit unseren Zimmergenossen der verflossenen Nacht treffen wollten. Dieses Hostel lag jenseits der Brücke in Richtung Esposende,also am Ende von Fao. Die sehr gut bewertete Herberge war geschlossen. So ein Mist. Ein Blick in den Reiseführer gab uns den Geheimtipp preis: Hostel Eleven, ca 1,5 km weiter. Mit der 2. Luft sind wir los gelaufen und haben mindestens 7 Pilger mit dem gleichen Ziel überholt. Wir standen vor verschlossenen Türen (montags). Phami hat dann über Google eingegeben "Hostel in meiner Nähe ". Google benannte das Sports Hostel 300 mit weiter. Im Affenzahn, um anderen Quartiersuchenden zuvor zu kommen ist mein Schatz losgerannt und hat das letzte freie Zimmer mit Etagenbett ergattert, das wir mit Kusshand und für 45 € genommen haben. Damit hat der 3. Versuch geklappt. Morgen mehr.Read more





















Oh Mann, da müsst ihr auch noch um Zimmer kämpfen, ich dachte so ist es nur in Bethlehem...😁 [Johannes]