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  • Day10

    Safari im Yala Nationalpark

    February 24, 2020 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

    Um 4.30 Uhr hat uns unser Fahrer Janaka für die Safari im Hotel abgeholt. Wir waren zum Glück die ersten, so konnten wir uns ganz vorne im Jeep die Plätze sichern. Schnell noch die weiteren Leute abgeholt und ab ging es zum Nationalpark. Da reihten sich bereits die ersten Jeeps vor dem Eingang. Durch gute Connections standen wir aber an fünfter Stelle. Janaka hat uns erzählt, dass am Morgen über 100 Jeeps diesen Park besuchen werden. Daher war es wichtig einer der Ersten zu sein.

    Unsere Erwartungen waren sehr niedrig. Hauptsächlich wollten wir einen Elefanten sehen. Von der Wahrscheinlichkeit her kommt es am seltensten vor einen Bären, dann einen Leoparden und als drittes einen Elefanten zu entdecken.

    Wir warteten eine 3/4 Stunde bis wir endlich in den Park durften. Die ersten 30 Minuten wurde auf der Suche nach einem Leoparden ordentlich geheizt. Ständig klingelte das Handy oder Janaka war am telefonieren, um Tipps von anderen Fahrern zu bekommen.

    Jedes mal, wenn Janaka zu rasen anfing, wussten wir es wurde grad wieder etwas gespottet. Beim ersten Mal war es ein Leopard. Allerdings hatte der sich so gut auf dem Baum versteckt, dass nur die Pfote und der Schwanz zu erkennen waren. Trotzdem standen wir da mit 20 anderen Jeeps und haben auf den Baum gestarrt. Mit 30 Leoparden hat Sri Lanka einer der höchsten Leopardendichten der Welt.

    Für uns ging es zum Glück schnell weiter. Auf den Nebenstrecken haben wir dann einen Elefanten gesehen. Das war echt ein Highlight. Und es war wohl ein seltenes Exemplar, da der Bulle noch seine Stoßzähne hatte.

    Die Streckenwaren teilweise so unterspült, dass es echt abenteuerlich war durch den Park zu fahren. Es hat so geruckelt, dass es schwer viel die Augen nach Tieren offen zu halten. Trotzdem konnten wir viele Vögel, Wasserbüffel, Mongos, Wildschweine, Warane und Rehe auf unserer Tour beobachten.

    Plötzlich klingelte das Handy wieder. Es wurde ein Lippenbär gesichtet. Wir kamen noch rechtzeitig, allerdings war der Bär so weit weg, dass wir ihn nur von hinten sehen konnten. Daher zogen wir weiter um erstmal zu frühstücken.

    Mitten im Frühstück lief plötzlich eine Lippenbärenfamilie hinter unserem Jeep entlang. Die kleinen Bären sahen richtig süß und flauschig aus. Auf unserer Weiterfahrt hat Hendrik, das Adlerauge, einen weiteren Bären beim Putzen entdeckt. Es folgten noch ein Schakal, eine Python, Krokodile und weitere Elefanten.

    Kurz vor 12 war unsere Tour zu Ende und wir waren mit unserer Ausbeute zufrieden.

    Zurück im Hotel gab es erstmal Mittag und ein Sonnenbad. Und dann ging es weiter für uns nach Tangalle. Wir haben uns ein Uber mit zwei Österreichern geteilt, die in die gleiche Richtung wollten.

    In der neuen Unterkunft eingecheckt, ging es für uns direkt zum fussläufig erreichbaren Strand.

    Kaputt vom Tag und mit vielen tollen Eindrücken gehen wir nun zu Bett.
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