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  • Day18

    Bärenkontakt im Hinterland und Lachs

    August 15, 2018 in the United States ⋅ 🌫 12 °C

    Nach unserer Übernachtung in Sterling fuhren wir noch einmal zu Fred Meyer, um die Ver- und Entsorgung zu nutzen sowie eine neue Gasflasche und einige Lebensmittel zu kaufen. Nun waren wir wieder für etwa drei Tage frei in der Stellplatzwahl. Wir fuhren den Sterling Highway zurück und kamen an den Bächen und Seen vom Vortag vorbei, wo wieder jede Menge Angler am Angeln waren. Der Vorteil an Strecken, die man wieder zurück fahren muss, ist, dass das Wetter erneut die Chance hat einem die Landschaft in ihren schönsten Farben zu zeigen.

    Wir bogen vom Highway auf eine Straße, die uns mehrere Meilen durchs Hinterland führte. Neben der Schotterpiste waren nur Wälder und Seen und ganz plötzlich ein am Straßenrand fressender Schwarzbär. Wir hielten sofort an, um ihn zu beobachten und zu fotografieren. Bereits beim fotografieren habe ich gemerkt, dass ich den schwarzen Bären im Gras quer durch die Windschutzscheibe nicht fokussiert kriegte. Leider änderten alle probierten Einstellungen nichts daran und ich habe leider kein wirklich scharfes Bild vom Bären bekommen. Aber was mich sehr gewundert hat war die Größe des Bären. Er wäre mir vielleicht bis zur Mitte des Oberschenkels gegangen und ich bin nur 1,60 m groß.

    Nachdem der Bär sich in den Wald zurückgezogen hatte, fuhren wir weiter. An einigen Aussichtspunkten war noch die Landschaft zu bestaunen, an den Bächen Angler zu beobachten und einige Vögel drehten hier ebenfalls ihre Runden. Dann waren wir erneut auf dem Highway unterwegs an dessen Seite ein Elch im Wasser stand und die vorbei fahrenden Autos zu bestaunen schien, bevor wir bei Cooper Landing erneut ins Hinterland abbogen über die Quartz Creek Road.

    Der Wegbeschreibung des Anglers vom Vortag folgend fuhren wir die Straße hinauf, am ersten Campingplatz vorbei und weiter bergauf als wir dann an einem kleinen Bachlauf kamen, wo- wie von dem Mann berichtet - jede Menge Fische flussaufwärts schwammen. Es waren richtig viele große Lachse, die sich mit großer Mühe sich den Fluss hinauf arbeiteten. Der ein oder andere wurde von der Strömung mitgerissen auch wieder einige Meter zurück gezogen. Das Spektakel war echt spannend zu beobachten.

    Direkt neben dem Bach war ein weiterer Campingplatz, auf dem wir einen Stellplatz am Bachlauf bezogen und noch eine Weile die Fische beobachteten und natürlich fotografierten. Von einem Regenschauer wurden wir dann unterbrochen und kochten uns unser Abendessen. Es gab Minutensteaks mit Salat. Nach dem Essen stoppte auch der Regen wieder und wie kamen beim Sichern unserer Fotos auf die Idee, mit der GoPro Unterwasseraufnahmen von den Fischen zu machen. Und so waren wir wieder gut beschäftigt mit dem Fischen bevor es dann Zeit war ins Bett zu gehen.
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