Svenja on Tour

Joined March 2018Living in: Hannover, Deutschland
  • Day21

    Hannoversch Münden - Hannover

    June 14 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Freitag, 14.06.2019 - Tag 21
    Hannoversch Münden (Deutschland) - Hannover (Deutschland)

    Wir sind heile wieder zu Hause angekommen!

    Das Auto ist geputzt und fertig für die morgige Rückgabe, die Wäsche liegt für die Waschmaschine bereit und wie es inzwischen Tradition ist, haben wir heute zu Abend beim Lieblingsgriechen gegessen und anschließend uns vergewissert, dass es unsere Lieblingseildiele auch noch gibt 😉

    Hier scheint alles beim Alten zu sein und auch meine Balkonpflanzen haben zum Glück mit der automatischen Bewässerung überlebt.

    Wie ich schon schrieb, am Ende eines Urlaubs bleibt einem nur, den alten Revue passieren zu lassen und von dem gewonnenen Eindrücken und der Erholung möglichst lange zu zehren und gleichzeitig den nächsten Urlaub zu planen. Ich habe daher die Route einmal über Google Maps zusammengefasst. Leider nimmt Google Maps nicht ausreichend Zwischenziele an aber mit zwei Karten geht's glaube ich auch... Eine ziemlich große Runde ist's geworden mit über 4.000 km im drei Wochen.

    Ja und was plane ich für den nächsten Urlaub? Meinen nächsten Urlaub werde ich - wenn alles so klappt wie ich mir das vorstelle - voraussichtlich zu Hause verbringen. Ungewöhnlich? Stimmt. Aber meinen nächsten Urlaub plane ich im Herbst dieses Jahres und wenn's klappt, werde ich da einem kleinen Vierbeiner seine kleine neue Welt zeigen bevor er mit uns künftig auf große Reisen gehen wird. 🤗

    Gefreut habe ich mich auch über die Rückmeldungen zu meinen Berichten auf Facebook, Find Penguins und Whatsapp sowie über die Tipps, die ich von einigen bekommen habe. Vielen Dank, mir hat es wieder Spaß gemacht und wer weiß, vielleicht lesen wir uns wieder wenn wir erneut durchstarten, um die Welt zu erkunden. Bis dahin!
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  • Day20

    Colmar - Hannoversch Münden

    June 13 in Germany ⋅ 🌫 21 °C

    Donnerstag, 13.06.2019 - Tag 20
    Colmar (Frankreich) - Hannoversch Münden (Deutschland)

    Heute früh kauften wir beim mobilen Bäcker ein, der um 8.30 Uhr unseren Stellplatz befuhr und seine Waren anbot. Wir frühstückten ganz gemütlich draußen auf der Wiese vor dem Wohnmobil bevor wir uns reisefertig machten.

    Wir gaben einfach Hannover als Ziel ein und wollten so weit fahren, wie uns danach war. Bei bestem Wetter und gut gelaunt fuhren wir also noch eine Weile durch Frankreich, bis es auf den Autobahnen Deutschlands weiter ging. Wir fuhren sogar ein Stück auf der hessischen Teststrecke für das Projekt e-Highway, wo über der rechten Spur Oberleitungen installiert wurden, die es entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen erlauben, mit Strom auf der Autobahn zu fahren. Eine spannende Sache.

    Aufgrund freier Autobahnen kam es, dass wir hervorragend voran kamen und um 19 Uhr unseren Stellplatz in Hannoversch Münden erreichten. Hier haben wir vor einigen Jahren auf der Rückfahrt von einer Urlaubsreise schon einmal gestanden. Wir kochten mit den letzten Lebensmittelvorräten unser Abendessen, wuschen das Geschirr ab und gingen noch ein wenig in Hannoversch Münden spazieren. Am letzten Abend durfte dann auch ein Eis nicht fehlen. 😊

    Nach unserer Runde saßen wir noch eine Weile im Wohnmobil und ließen mit Hilfe der Tagesberichte die letzten Tage Revue passieren.
    Montenegro haben wir nicht erreicht aber es war gut, dass wir angebrochen und die Route geändert haben. Wir haben dabei bereits bekannte Orte noch einmal aufgesucht und jede Menge neuer Orte entdeckt. Es war eine gelungene Mischung zwischen Erholungs- und Aktivurlaub auch wenn wir aufgrund der Versuche, dem Regen auszuweichen, viele Kilometer auf der Autobahn zurück gelegt haben. Insgesamt verlief unsere Reiseroute durch Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Frankreich. Sie war sehr abwechslungsreich und hat mir gut gefallen. Morgen geht es nun nach drei Wochen wieder zurück nach Hause. Jetzt heißt es noch ein letztes Mal "gute Nacht" aus dem Womo und bis morgen!
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  • Day19

    Belfort - Colmar Teil 1

    June 12 in France ⋅ 🌫 16 °C

    Mittwoch, 12.06.2019 - Tag 19
    Belfort (Frankreich) - Colmar (Frankreich)

    Zum Frühstück holten wir uns heute beim Bäcker ein Baguette, ein weiteres nahmen wir gleich für die Mittagspause mit und ein Aufenthalt in Frankreich, ohne einmal Rosinenschnecken gegessen zu haben, wäre undenkbar, du kduften für euch die.

    Nach dem Großeinkauf frühstückten wir und schauten uns anschließend die Wettervorhersage an. Diese bestätigte, dass wir gestern mit unserer langem Fahrt gen Norden alles richtig gemacht hatten. Außerdem war für heute im gesamten Elsass super Wetter angekündigt. Also Karte raus, Google befragt und schwupps stand die Tagesplanung. Nach dem Abwasch und Aufräumen ging's noch kurz zur kostenlosen Ver- und Entsorgung und schon zuckelten wir los. Das Navi hatten wir auf Maut und Autobahnen meiden eingestellt und so führte es uns quer durchs Elsass über die Landstraßen an Feldern und Wiesen vorbei, durch hübsche Kleinstädte und niedliche Dörfer. Unseren planmäßigen ersten Halt machten wir in Eguisheim, wo es einen kostenpflichtigen und neuen Wohnmobilparkplatz mit Übernachtungsmöglichkeit gab. Wir zogen aber lediglich ein Ticket für vier Stunden, schnappten unsere Kameras und machten uns auf, den Ort zu erkunden. Eguisheim stellte sich als wunderschöner kleiner Ort heraus mit alten, gut erhaltenen und sehr gepflegten Fachwerkhäusern. Zudem ist der gesamte Ort mit Blunen und Deko geschmückt. Auf der Kirche wie auch anderen Häusern nisteten Störche, die ab und an zu einem Rundflug über den Ort starteten. In Eguisheim gibt es einen beschilderten Rundkurs, im ganzen Ort verteilt hängen kleine Infotafeln, sodass jeder Besucher in den Genuss einer Stadtführung kommen kann, wenn er denn möchte. Nach unserem Rundgang setzten wir uns auf den Kirchplatz, beobachteten und fotografierten die Störche. Dann ging es zurück zum Wohnmobil, da wir heute noch weiter nach Colmar fahren wollten. In Colmar hatten wir einen Stellplatz an einem kleinen Hafen ausgemacht. Hier bezogen wir unseren Platz und setzten uns noch ein Stündchen vors Auto und aßen die Rosinenschnecken, bevor wir uns zu Fuß auf machten, in die Stadt zu gehen.

    Wir erreichten den Stadtkern von Colmar nach einem 10-minütigen Spaziergang. Wir schlenderten eine Weile durch Colmar und suchten uns dann ein Lokal, um zu Abend zu essen. Dann setzten wir unseren Stadtrundgang fort und kehrten noch einmal in einem kleinen Cafe ein. Zwischenzeitlich war die Sonne untergegangen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt wurden beleuchten. Eine tolle Atmosphäre herrschte in dem Straßencafe.

    Nach einem Flammkuchen, einer Quiche Lorraine mit Salat, einem Espresso, einer Creme brulee und einem Kaffee war ich dann kugelrund und pappsatt. Wir machten uns auf den Rückweg zum Stellplatz und sind rückblickend froh über einen schönen Tag im Elsass bei hervorragendem Wetter und mit sehr leckerem Essen. Morgen geht es weiter, bis dahin gute Nacht!
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  • Day18

    Avignon - Belfort

    June 11 in France ⋅ 🌧 14 °C

    Dienstag, 11.06.2019 - Tag 18
    Avignon (Frankreich) - Belfort (Frankreich)

    Wir wachten heute morgen in etwa zur selben Zeit auf, wie auch an den vergangenen Tagen. Die stark befahrene Straße, die direkt am Stellplatz entlang führte, war zwar zu hören, störte uns aber nicht außerordentlich. Während wir frühstückten, begann es zu regnen. Auf der Straße fuhren bereits außergewöhnlich viele Wohnmobile... kein gutes Zeichen...
    Nach dem Frühstück befragten wir den europäischen Wetterradar, um unseren Tag weiter planen zu können. Hier war auch die Antwort auf die Frage zu finden, warum so viele Wohnmobile bereits so früh unterwegs waren. Es lag ein riesiges Tiefdruckgebiet über dem gesamten Osten und Süden Frankreichs, welches auch in den kommenden Tagen sich dort halten und jede Menge Regen mitbringen sollte. Wir hatten also die Wahl, ob wir eine kurze Strecke weiter fahren und den heutigen Tag sowie voraussichtlich auch die kommenden Tage im Regen verbringen oder ob wir heute so weit wie möglich in den Norden fahren und dort auf beständiges und besseres Wetter warten. Wir entschieden uns für die 2. Variante und fuhren über die Autobahn. Leider kostet dieses Vorgehen jede Menge Mautgebühren. Über 60 Euro hat uns der Spaß heute an Maut gekostet. Zudem waren auf unserer Strecke mehrere Staus, die uns am schnelleren Fortkommen hinderten. Wir legten kurze Mittags- und Kaffeepausen auf Raststätten ein und fuhren bis Belfort.

    Pünktlich bei unserer Einfahrt in den Ort stoppte der Regen. Wir fanden den kostenlosen Wohnmobilstellplatz, den wir über Park4night ausgesucht hatten, auf Anhieb. Der Parkplatz erlaubt tatsächlich kostenfreies parken und entsorgen für Wohnmobile, 8 Plätze sind sogar mit einem Stromanschluss versehen und der Stellplatz liegt direkt gegenüber der Altstadt von Belfort. Zwar ist der Parkplatz nur ein gewöhnlicher und asphaltierter Parkplatz, mehr brauchten wir heute Abend aber ohnehin nicht. Wir aßen zu Abend und machten uns nach dem Abwasch noch einmal auf, um die Altstadt von Belfort mit ihrer Zitadelle zu erkunden.Nebem der alten Verteidigungsanlage verfügt Belfort noch über einen sehr hübschen Marktplatz, eine kleine Kathedrale und alte, niedliche Häuser. Trotzdem waren wir recht schnell durch den Ort durch und gingen zurück zum WoMo, wo wir noch YouTube Videos schauten. Nun liegen wir im Bett, der Regen hat wieder eingesetzt und prasselt aufs Dach. Wir werden nun schlafen und hoffen, dass unser Plan hinsichtlich des Wetters morgen aufgeht. Wir werden sehen...
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  • Day17

    Saint-Martin-de-Brômes - Avignon

    June 10 in France ⋅ ⛅ 26 °C

    Montag, 10.06.2019 - Tag 17
    Saint-Martin-de-Brômes (Frankreich) - Avignon (Frankreich)

    Nach einer sehr ruhigen Nacht ohne Gewitter ließen wir heute alles sehr langsam angehen. Bereits heute Vormittag war es drückend warm bei 25°C. Wir verließen unseren Campingplatz und fuhren über die Landstraße. Noch wollten wir die Hoffnung auf blühende Lavendelfelder noch nicht ganz aufgeben, bislang waren wir schließlich noch in höher gelegenen Regionen unterwegs, wo die Natur vielleicht noch nicht so weit war... und tatsächlich entdeckten wir nach relativ kurzer Zeit ein leicht blühendes Lavendelfeld. Wir hielten sofort an und schnappten unsere Kameras. Zum Glück, wie sich später herausstellte, denn insgesamt sahen wir lediglich drei leicht aufblühende Felder am ganzen Tag und bei den anderen bestand keine Chance, irgendwo sicher anzuhalten.

    Wir fuhren durch Apt und kauften ein frisches Baguette, das wir kurz darauf zum Mittag aßen. Weiter ging es über die Landstraße nach Avignon. Avignon verfügt über unfassbar viele Kreisel und noch viel mehr Verkehrsberuhigungshuckel. Ständig hüpfte und kippte irgendwas in den Schränken, da konnte ich noch so vorsichtig fahren. Wir erreichten unseren Stellplatz bereits um 15.30 Uhr. Er befindet sich direkt gegenüber dem Tor der Altstadt auf der anderen Seite der Rhone.

    Da es noch immer sehr warm war, verbrachten wir den Nachmittag auf dem Stellplatz, aßen um 18 Uhr Spaghetti Carbonara und machten uns anschließend zu Fuß auf den Weg in die Altstadt. Wir kamen über einige hübsche kleine Plätze mit verschiedensten gastronomischen Angeboten und durch einige kleine Gassen bevor wir dann vor dem Papstpalast standen. Wir gingen durch den noch geöffneten Garten und genossen dem Ausblick über Avignon. Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die Gassen bevor die uns nach Sonnenuntergang wieder auf den Weg zurück zum Stellplatz machten. Ein Eis gab es dabei nicht, wir fanden nur Eisdielen mit einem Preis AB 2,50 € pro Kugel. Ich esse ja gerne und zahle auch für gutes Essen aber eine Kugel 2,50 € oder 3,50 € war mir das dann dich nicht Wert. Mit einer Kugel komme ich ja auch nicht aus... Jetzt ist es Zeit zu schlafen, da der Verkehr auf den angrenzenden Straßen sich beruhigt hat. Hoffentlich weckt uns morgen nicht der Berufsverkehr in aller Frühe. Gute Nacht!
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  • Day16

    Grasse - Saint-Martin-de-Brômes

    June 9 in France ⋅ ☁️ 23 °C

    Sonntag, 09.06.2019 - Tag 16
    Grasse (Frankreich) - Saint-Martin-de-Brômes (Frankreich)

    Heute früh wachten wir irgendwo im Nirgendwo auf, ohne Orientierung und im Funkloch. Wie das geht? Nun ja...

    Gestern Abend warteten wir wie geplant an der Astronomiestation auf den Sternenhimmel, der irgendwann gegen 23.30 Uhr auch gut sichtbar war. Wir bereiteten uns auf das Fotografieren der Sterne vor, wozu auch das Stativ gehört. Leider konnte ich jedoch meine Stativplatte trotz intensiver Suche nicht finden, sodass wir uns mit fotografieren abwechseln mussten.

    Die Milchstraße haben wir zwar nicht entdeckt aber es waren jede Menge Sterne am Himmel zu sehen, sodass wir die einfach fotografierten. Da die Handykamera hier nicht mithalten konnte, kann ich euch das Bild leider erst später nachreichen. Wir fotografierten also eine Weile, die Hobbyastronomen waren auch ganz rege am werkeln, bis wir dann irgendwann ins Bett gingen. Ich glaube, wir haben ganz gute Bilder gemacht für den ersten Versuch und schliefen ziemlich erschöpft auch schnell ein.

    Geweckt wurden wir allerdings bereits um 4.15 Uhr von einem tiefen Donnergrollen. Es donnerte immer stärker und die Blitze zuckten über den ganzen Himmel... nun ja und wir standen mit einem Wohnmobil mit GFK-Außenhaut in 1267 m Höhe inzwischen ganz alleine mitten auf dem höchsten Berg... ob das so empfehlenswert ist, wollten wir nicht unbedingt herausfinden. Gut, dass wir immer wenn wir frei stehen flucht- und somit fahrbereit sind. Wir fuhren im nunmehr prasselnden Regen begleitet von den Blitzen, die neben uns ins Tal schossen einfach bergab. Egal wohin, einfach erst einmal runter. Natürlich hatten wir zuvor den Wetterbericht inkl. Regenradar angesehen, da war dieses Gewitter allerdings nicht zu sehen gewesen. Nun ja irgendwann fanden wir im Dunkeln an einer Kreuzung einen kleinen Parkplatz, wo wir uns dann hinstellen. Das Gewitter war inzwischen weiter gezogen und um nicht mit ihm mit zu fahren, legten wir uns hier schlafen. Ein weiteres Gewitter weckte uns erneut um 7 Uhr bevor wir dann um 8.30 Uhr aufstanden und frühstückten.

    Wo wir waren, wussten wir nicht, ein Herausfinden war ohne Telefon bzw. Internet nicht möglich, eine Offlinekarte hatten wir für die Region noch nicht... So fuhren wir einfach erst einmal die Straße weiter entlang bis das Handy die Navigation aktualisierte.

    Unser Weg führte durch Castellane durch die Schlucht von Verdon. Die Schlucht ist im Herbst zwar noch schöner, war aber heute auch sehr lohnenswert anzusehen. Wir fuhren durch einen kleinen Ort namens Riez, wo wir parkten und eine kleine Runde durch den Ort drehten bevor es nach Saint-Martin-de-Brômes vorbei an einigen Lavendelfeldern, die leider noch nicht blühen, weiter ging.

    Hier haben wir nun einen hübschen und abgelegenen Campingplatz bezogen und gegrillt. Ein weiterer schöner Urlaubstag neigt sich dem Ende. Für die Nacht ist eine Unwetterwarnung wegen Gewitter rausgegeben worden. Wir hoffen allerdings auf eine ruhige Nacht. Bis dann!
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  • Day15

    Imperia - Grasse Teil 1

    June 8 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    Samstag, 08.06.2019 - Tag 15
    Imperia (Italien) - Grasse (Frankreich)

    Heute früh nutzen wir die Chance, auf unserem Campingplatz Brötchen zu kaufen und frühstückten in der Morgensonne bevor wir uns und das Auto startklar machten, um die Küstenstraße weiter in Richtung Frankreich zu fahren.

    Die Küstenstraße SS1 Via Aurelia schlängelt sich die gesamte ligurische Küste entlang und ist schön zu fahren - jedenfalls für Beifahrer... Der tolle Ausblick übers Meer, die "Blumenriviera" und dann immer wieder das Leben in den kleinen Orten... alles schön anzuschauen. Als Fahrer dagegen ist das Ganze etwas anstrengender und man braucht viel Gelassenheit und gute Nerven, wenn einem alle paar Meter Fußgänger vor das Auto laufen, Roller und Fahrräder rechts wie links überholen und allgemein die Verkehrsregeln maximal als Empfehlung angesehen werden.

    Wir überquerten gegen Mittag die französische Grenze und fuhren nach Grasse, Frankreichs Parfümstadt, wo wir unser Wohnmobil unterhalb der Altstadt parkten, um zu Fuß hinauf zu laufen. Angesichts der schmalen Gassen erwies sich das auch als gute Idee. Wir schauten uns die Altstadt an und machten einige Fotos von der Kathedrale, der Fußgängerzone sowie den Werken der ansässigen Künstler.

    Anschließend kehrten wir zum WoMo zurück und suchten uns einen Stellplatz für die kommende Nacht bei park4night. Uns wurde ein Stellplatz etwas oberhalb von Grasse auf einem Berg bei einer Astronomiestation empfohlen. Wir fuhren dort hin. Der Weg war im Abendlicht traumhaft schön. Die Straße führte hinaus auf 1000 m, dann ging es über ein blühendes Hochplateau und nochmals bergauf, wo wir auch schon auf dem Parkplatz standen - in 1267 m Höhe.

    Wir erkundeten mir einem Spaziergang das Gelände der frei zugänglichen Station. Hier stehen mehrere recht komisch wirkende Apparate, Kugeln, Installationen und Häuschen auf dem Gelände verteilt. Zum Sonnenuntergang waren wir zurück am Auto und machten uns unser Abendessen.

    Zwischenzeitlich stehen wir hier längst nicht mehr alleine. Zahlreiche Hobbyastronomen stehen mit uns auf dem Parkplatz, haben ihr doch sehr professionell wirkendes Equipment aufgebaut und warten... auf was auch immer. Wir warten auch, allerdings auf ein schnödes Bild der Milchstraße, an dem wir uns heute einmal spontan probieren wollen ohne eigentlich genau zu wissen, wann und wo wir die Milchstraße wohl finden und wie wir sie dann ablichten. Es bleibt spannend, ob ich nachher ein Bild der Milchstraße habe oder nicht... davon aber morgen mehr, ich sage schon mal gute Nacht und gehe die Sterne suchen!
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