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  • Day27

    Campingplatz am Wolf Creek

    August 24, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 11 °C

    Vom Kusawa Lake aus ging es am Morgen wieder zurück auf der Kusawa Lake Road zum Alaska Highway. Wir fuhren bis nach Whitehorse und suchten dort nach Möglichkeiten, das Auto am Sonntag vor der Abgabe einmal waschen zu können und wurden genau gegenüber von unserem Vermieter fündig. Danach fuhren wir noch einmal zur Touristeninformation, um das Internet nutzen zu können. Dann ging es weiter zum Supermarkt Sage in foods, wo wir noch einige Kleinigkeiten kauften, um bis Sonntag mit Essen versorgt zu sein.

    Jetzt fehlte uns nur noch eine Ver- und Entsorgungstation, da das Auto mit entleerten Tanks abzugeben ist. Vom Parkplatz des Supermarktes aus, entdeckten wir auf der gegenüberliegenden Tankstelle Petro Express 60° Nord zufällig eine Dump-Station. Auf Nachfrage wurde uns bestätigt, die Nutzung war kostenlos. Als kurz noch einmal für die nächsten zwei Tage versorgt und nun könnten wir uns beruhigt eine Bleibe suchen ohne uns sorgen zu müssen, dass am Sonntag vor Übergabe des Campers und dem Abflug noch irgendwas schief geht, weil wir uns nicht zurecht finden.

    Wir fuhren auf dem Alaska Highway in südlicher Richtung aus Whitehorse hinaus. Nach wenigen Kilometern erreichten wir dann den öffentlichen Campingplatz am Wolf Creek. Mit einer großen Portion Glück belegten wir hier den letzten freien Stellplatz. Nachdem wir uns eingerichtet hatten machten wir uns ein Lagerfeuer, auf dem wir dann im weiteren Verlauf des Abends unser Abendessen zubereiteten. Aufbrauchen mussten wir u.a. noch Kidneybohnen, Zwiebeln, BBQ Soße, Knoblauch und Kartoffeln. Mit dem frisch gekauften Steak kombiniert ergab das ein richtig gutes "Reste-Essen".

    Der Campingplatz befindet sich in Stadtnähe und so erklärten wir uns, dass dort viele Einheimische das Wochenende verbrachten. Es war ein gemischtes aber insgesamt anderes Publikum als noch draußen in der Wildnis. Zudem drehte ein Security-Dienst über Nacht seine Runden und hatte wohl auch einige Einsätze bei Jugendlichen oder zu großen bzw nicht abgelöschten Feuern. Im Gegensatz aber zu den privaten Campingplätzen, die direkt am Highway mit nur einer geschrotteten Fläche lagen, war dieser Campingplatz trotzdem die deutlich bessere Wahl. Der Security-Dienst machte einen guten Job und so stand einer ruhigen und erholsamen Nacht nichts mehr im Wege.
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